Wenn ich eure Beiträge so lese, habe ich gerade das Gefühl, im Paradies zu wohnen.
20K Einwohner Vorort. Mit 7 Discountern, die alle in max. 10 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar sind.
Bahnhof 10 Minuten Fußweg, Flughafen 10 Km, nächste Großstadt 12 Km entfernt.
Ich habe hier vor 19 Jahren ein kleines 120 qm Häuschen erworben, das mittlerweile so gut wie abbezahlt ist.
Die Instandhaltungskosten hielten sich in dieser Zeit wirklich im Rahmen. Unterm Strich lagen sämtlichen Kosten mit einer Verzinsung von 4,8% anfangst auf Mietniveau, später deutlich darunter.
In den letzten Jahren sind die Investitionen allerdings deutlich angestiegen. Das liegt aber weniger an notwendigen Restaurationen, sondern eher daran, dass viele Sachen, die vor 20 Jahren modern waren, heute einfach nur noch gruselig sind und nach und nach getauscht werden.
Ob man dafür Geld ausgeben möchte bleibt einem selbst überlassen, ich konnte die Terrakotta-Fliesen im Bad irgendwann nicht mehr sehen und die Buche Türen müssen spätestens nächstes Jahr raus.
Die einzig teure Investition, die mittlerweile zwingend ansteht ist eine neue Heizung. Aber auch hier sind die Kosten überschaubar. Außerdem weiß man ja, dass diese Maßnahme irgendwann auf einen zukommt und man kann sich darauf einrichten.
Die ersten Jahre nach dem Erwerb der Immobilie waren schon ziemlich hart und ich habe so manches mal daran gezweifelt, ob die Entscheidung die richtige war, aber es wurde mit jedem Jahr besser.
Zum Ende des Jahres läuft der letzte Kredit aus. Einen Teil des Geldes, dass denn übrig bleibt werde ich in die Modernisierung investieren, aber es wird einiges übrig bleiben.
Wenn es finanziell machbar wäre, würde ich heute die gleiche Entscheidung treffen.
Um 3 Uhr nachts ne Pizza zu bestellen, war bis jetzt nie eine Option, aber ich werde auf jeden Fall prüfen, ob es machbar ist :-)