[Sonstiges] Wunderkind Laurent Simons bricht Studium ab

artificial-intelligence-3382507_640.jpg Der neunjährige Laurent Simons hat einen IQ von 145. Mit acht Jahren hat der belgisch-niederländischen Junge bereits Abitur gemacht, bevor er im Alter von neun Jahren sein Studium an der Universität TU-Eindhoven begann. Dort steht er nun kurz vor dem Bachelor in Elektrotechnik. Allerdings hat er sich nun, zusammen mit seinen Eltern dazu entschieden, das Studium vorzeitig abzubrechen. Grund dafür ist ein Streit mit der Universität. Nach Angaben der Universität wollten seine Eltern, dass er noch, bevor er Ende des Monats zehn Jahre alt wird, sein Examen macht. Seitens der Universität ist dies jedoch nicht möglich, da er dafür noch einige Prüfungen ablegen müsste. Dies wäre erst bist Mitte 2020 möglich.

Seine Eltern sehen darin jedoch nur einen Grund der TU Eindhoven, ihn länger als notwendig an der Uni zu halten. Wie sein Vater weiter berichtet, gebe es viele Angebote von anderen Spitzenuniversitäten, an denen er sein Studium beenden könne. Laurent hätte dann sein Studium, für das normalerweise drei Jahre benötigt werden, in nur zehn Monaten absolviert.


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Ist ja auch ganz wichtig, ein Kind zu hetzen. :T

Was wird der nur mit seinem Leben anfangen? Abgebrochenes Studium in der eigenen Vita...tze.
 
Nicht das Kind bricht das Studium ab, sondern die perversen Eltern, dal ihnen "Uniabschluss mit 9 Jahren" im Guinessbuch der Rekorde wichtig ist.
 
Der geht seinen Weg, wenn er Mal nicht quasi autistisch doch kein glückliches Leben hat, mit den Eltern vllt nicht
 
entdankt weil ohne mehr Infos weiß man doch null ob das perverse Leistungsmenschen sind oder er einfach so krass Überflieger ist dass er die Prüfungen auch easy geschafft hätte.
Falls Letzteres möglich gewesen wäre, wär es schon cool gewesen wenn ihm die Prüfungen ermöglicht worden wären.
Falls das nur mit Druck möglich wäre der dem Kind schadet ist das natürlich verwerflich.
Aber wie von außen beurteilen?
 
Man kann davon ausgehen, dass die Prüfungen für ein vollständiges Studium in 11 Monaten eine harte belastung sind, auch für ein Überkind und jemanden wegen ~8 Monaten verzug, wenn man sowieso schon vor allen anderen ist, aus seinem gewohnten Umfeld zu reißen?

Denke nicht, dass dort das Kindeswohl weit oben steht.
 
Ist aber weiterhin nur Spekulation. Ich urteile lieber wenn ich mich wissend fühle statt wenn ich nur vermuten kann.
Wobei ich hier das Argument von Wahrscheinlichkeiten gelten lassen würde. So 75/25 kindliche Ausbeutung / Easy going würd ich spontan meinen.
 
Die Eltern können nicht verlangen, daß für ihn extra Prüfungen erdacht und extra Prüfungstermine festgelegt werden. Er braucht noch Prüfungen für den Abschluß, die aber erst im Sommer 2020 stattfinden?
Dann muß er warten, wie alle anderen auch.
Das ist jetzt nicht so ungewöhnlich.
 
Ich wäre ja dafür, Kinder einfach Kinder sein zu lassen (unabhängig davon, ob "Wunderkind" oder nicht) und ich würde auch ein Schutzalter für den Unibesuch befürworten. Jedenfalls hat so ein Steppke meiner bescheidenen Meinung nach null komma gar nix an einer Universität verloren.
 
Und wohin gehört er nach Deiner Bescheindenen Meinung? Welche andere Institution hätte das Niveau ihn zu fordern/fördern?
 
Stimmt. Besser gar keine sozialen Kontakte als nur keine sozialen Kontakte in seinem Alter.
 
@KaPiTN: Ich hab nicht gesagt, er solle da von morgens bis abends seine Zeit verbringen. Im Studium ist man üblicherweise auch nach nem halben Tag mit dem Pensum durch und hat Freizeit (in der Prüfungszeit und bei Praktika weniger, aber trotzdem weit mehr als in der Arbeit).
 
Man kann davon ausgehen, dass die Prüfungen für ein vollständiges Studium in 11 Monaten eine harte belastung sind, auch für ein Überkind und jemanden wegen ~8 Monaten verzug

Ich glaube eher, das Kind nimmt es eher mit Leichtigkeit und saugt das auf wie ein Schwamm.

Denke nicht, dass dort das Kindeswohl weit oben steht.

Da wiederum bin ich bei, die Eltern wollen aus ihm ein Supertalent machen, scheinbar, koste was wolle. Wie es um den kleinen Jungen steht der er nun einmal ist, also Kind sein, fällt, vermutlich, hinter herunter. Der kleine Knirps wird wohl schlau sein, aber man könnte mutmaßen das es ihm an Erfahrungen fehlt und er eh schon gestrafft ist so Intelligent zu sein und sich, vermutlich auch, nicht mit Kindern in seinem Altern "beschäftigen" zu könnnen oder einfach Kind zu sein. Sondern gleich von Anfang an auf Leistung gedrillt zu werden.
 
Ich halte die Vorstellung für falsch, daß es in solchen Fällen wie bei talentierten Sportlern oder Musikern ist, wo die Eltern vielleicht Druck machen.

Kinder haben eine natürliche Neugier, die in diesen Fällen schwerer zu befriedigen ist.
 
Meine Eltern mussten mein 11 jähriges ich praktisch vom PC wegschleifen nachdem mir metacrawler gezeigt wurde und ich meine beepworld homepage mit geklauten html snippets und flash iframes aufgepimpt hab.
Stell mir das ähnlich vor nur dass ich definitiv weniger Grips hab als der Laurent.
Und meinen Eltern bis heute Vorwürfe mache, dass ich so um PC Zeit kämpfen musste -.-
 
:
Laurent's father told newspaper Het Parool that the course leaders accused the boy of plagiarism. "He would also have failed an oral exam that Laurent had not even taken", the father said. His mother said that the university suggested that they as parents put too much pressure on Laurent. After a conversation with the rector, his parents decided to remove Laurent from the program.
Klingt weiterhin shady seitens der Familie. "failed an oral exam that Laurent had not even taken" ist standard in vielen deutschen Studiengängen. Du wirst automatisch angemeldet und wenn du nicht erscheinst gilt dies als durchgefallen.
 
Natürlich sind die Eltern etwas "shady",
aber ich denke nicht das das Kindeswohl da jetzt Massiv gefährdet ist.
 
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