Im "Normalfall" wird ein Magic Packet (Ein Datenpaket mit wie in Wikipedia beschrieben mit z.B. dem Inhalt
FFFFFFFFFFFFC4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992C4546A659992
6x FF und dann 16x die Mac-Adresse
Per Broadcast an das gesamte Netz (Wird im Normalfall nicht geroutet und geht nur innerhalb eines Switches) oder in einer größeren Infrastruktur per Direct-Broadcast bei dem das Netz in welches der Broadcast gehen soll mit gesendet wird und damit zum korrekten Router geroutet und ab da als Broadcast gesendet wird.
Eine weitere Methode ist einen Wakeup-Relay-Knoten in jedem Netz aufzustellen wenn man Broadcasts grundsätzlich nicht routen möchte.
Wenn am PC WakeOnLan aktiv ist verbleibt der PC nach dem Herunterfahren im Energie-Zustand S5, ein aufwecken ist bei Standby (S3), Ruhezustand (s4) und Heruntergefahren (s5) möglich.
Wenn der PC z.B. einmal vom Strom abgesteckt wird oder beim Laptop der Akku ausgebaut wird ist der PC normal in keinem "S" Energiezustand mehr sondern wirklich aus und das aufwecken funktioniert nicht mehr (Es gibt Hersteller die dafür Vorkehrungen treffen und der PC kommt nach einem Stromverlust wieder mit s5 ans Netz).
In diesem Energiezustand bleibt auch die Netzwerkkarte aktiv was man an einer ab und an blinkenden led bei der Netzwerkkarte erkennen kann.
Empfängt nun die Netzwerkkarte ein Paket das mit FFFFFFFFFFFF gefolgt von der MAC der eigenen Netzwerkkarte entspricht gibt die Netzwerkkarte dem im minimal-betrieb laufenden System (Prozessor, Chipsatz) das Signal aufzuwachen.