Wofür nutzt ihr die Cloud?

Hmmm Bei Cloud dachte ich zuerst an Dropbox und Co, aber da ich Android nutze und das damit verbundene Googlekonto... Sind ja letztendlich all meine Kontakte, Rufnummern und Kalender Einträge auch in der Cloud. Hierbei muss jede/r für sich entscheiden ob er Google seine Daten freiwillig anvertraut. Ich würde ungern auf die Vorzüge verzichten wollen. Immer alle Einträge ohne selbst was einrichten/warten zu müssen auf allen Geräten (PC, Arbeit, Notebook, Tablet, SmartPhone) immer synchron...

Andere Dienste wie Dropbox und Co nutz ich nur um Daten einfach anderen zur Verfügung zu stellen oder über mehrere Geräte hinweg einfacher Daten tauschen zu können (zu Hause / Arbeit).
Sind aber alles weniger wichtige Daten, paar Dokumente, Ausarbeitungen, Schnappschüsse...
Einzig sensible was ich bei Dropbox habe ist die verschlüsselte KeePass Datenbank um ggf immer über meine Passwörter verfügen zu können.
 
Ich nutze seit nem guten Jahr Google Drive. Ursprünglich hab ich mich dazu entschlossen, nachdem ich wichtige Daten ausschließlich auf nem USB-Stick lagerte, der sich eines Tages abschoss. Daraufhin musste ich u.a. eine Arbeit für die Uni komplett von vorne beginnen. Ich arbeite häufig mit der Literaturverwaltungssoftware Citavi. Die entsprechenden Projekte speichere ich auf Google Drive um dann bequem vom Laptop in der Uni oder vom Desktop Zuhause weiterarbeiten zu können, ohne nach jeder Arbeitsphase die aktuelle Datei per Mail rumzuschicken. Ne zeitlang hab ich Google Drive auch vom meinem Smartphone aus benutzt, um (unsensible) Dokumente, Notizen o.Ä. abzufotografieren und an weiteren Endgeräten verfügbar zu machen.
Mir gefiel damals die klare Linie von Google, dass man das Urheberrecht an den hochgeladenen Dateien behalten würde. Das war mir bezüglich akademischer Arbeiten sehr wichtig.

Mittlerweile sehe ich Cloud-Dienste zwar kritischer, aber bleibe dennnoch bei Google Drive. Bin allerdings vorsichtiger damit geworden, welche Art Dateien ich dort hochlade.

Für mein Hobby als Mitglied in der Redaktion eines Online-Musikmagazins probierten wir eine Weile lang Wuala aus. Mittlerweile sind wir dabei aber auch auf Google Drive umgestiegen, aus dem einfachen Grund dass es vielen Kollegen einfacher in der Benutzung erschien.
 
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  • #23
Wo ist denn eigentlich bei euch die Grenze wo ihr sagt "das ist mir zu Privat, das Lade ich nicht in die Cloud"? Jeder handhabt das ja anders.
 
Nirgends, da meine Cloud auch "meine Cloud" ist. ;)

Aber solche Dinge wie private Fotos, Passwörter, ... kommen nicht in die Cloud - auch nicht mit KeePass.
 
Wo ist denn eigentlich bei euch die Grenze wo ihr sagt "das ist mir zu Privat, das Lade ich nicht in die Cloud"? Jeder handhabt das ja anders.

Dokumente mit persönlichen Daten (Geburtsort, Kontenverbindungen, Kundendaten...) versuche ich nicht in die Cloud zu laden, aber wenn doch dann achte ich penibel drauf, dass sie entsprechend verschlüsselt sind. Streng geheime Daten besitze ich jetzt nicht, es geht mir beim verschlüsseln einfach darum dem Anbieter direkte Einblicke zu gewähren. Mit entsprechend hohem Aufwand und der nötigen kriminellen Energie lassen sich die Daten sicherlich entschlüsseln... aber der Aufwand übersteigt den "Wert" der von mir eingelagerten Daten ;)
Und wenn es jemand gezielt auf meine Daten abgesehen hat - dann gibt es sicherlich andere Möglichkeiten die weniger aufwendig sind um daran zu kommen.
 
Ich nutze Dropbox, dort lager ich backups meiner Internet Seiten via Wordpress Plugin aus. Skydrive nutze ich Privat für Bewerbungsanschreiben und Privater Kram der verschlüsselt ist.

Habe auch nichts zu verbergen :)
 
Vor fast einem halben Jahr habe ich die Dienste von Google auch genutzt, darunter Google Mail und ab und zu Google Drive.
Bis zu dem Tag, an dem mir Google meinen Account gesperrt hat. Als Begründung bekam ich beim Einloggen immer nur den Text, dass ich gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen haben soll.
Auf meine erste Nachricht an Google bekam ich dieselbe schwammig formulierte Antwort, dass mein Account wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gesperrt sei und nicht mehr wiederhergestellt werden könne.
Die von mir via Support-Nachricht gestellte Frage, gegen welche Nutzungsbedingung ich verstoßen haben soll, wurde gar nicht beachtet.
Die nächsten Mails wurden mir seitdem immer gleich beantwortet:
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Für Ihr Konto liegt bereits eine noch offene Anfechtung vor. Bitte warten Sie das Ergebnis dieser Anfechtung ab.
Das geht bis heute so.

Der einzige plausible Grund, der mir eingefallen ist, wäre der zur Anmeldung genutzte falsche Name.
Dabei war an diesem nicht wirklich offensichtlich, dass er falsch sein könnte.
Außerdem habe ich immer Werbe-, Script- und Cookie-Blocker genutzt, viel dürfte Google also mit mir nicht verdient haben. Das könnte auch ein Grund sein.

Seitdem nutze ich fast nur noch Bezahl-Dienste wie Posteo.de und für unwichtige Dateien Mega.co.nz. Dann aber meist extra noch in verschlüsselten Rar-Dateien verpackt.
Google versuche ich zu vermeiden, meine Standardsuchmaschine ist nun Startpage.com - auch wenn dies nur ein Proxy für die Google-Suche ist.
 
Bisher habe ich mich noch nicht weiter mit dem Thema Cloud befasst, ich nutze ausschließlich den Service von Xbox Live um ein Backup meiner Spielstände zu erstellen.
 
Hatte mal auf das 1&1-Laufwerk ein paar Babyfotos für Freunde und Verwandte hochgeladen.

Ansonsten nutze ich die Cloud gar nicht. Bin grad dabei, mein NAS zu einem brauchbaren Werbserver umzubauen. Den Clouddiensten persönliche Daten anzuvertrauen fand ich vor den Enthüllungen schon nicht sympatisch. Die NSA-Zusammenarbeit war dann nur die Bestätigung dessen.
 
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  • #31
Man sollte eine Cloud nicht mit dem Irrglauben halten, dass jegliche Daten (ob personenbezogen oder nicht) dort sicher aufgehoben sind. Dies sollte spätestens seit der NSA-Affäre belegt sein. Gute Verschlüsselungssoftware (bspw. , für die Leute die es nicht kennen), gibt es als Sicherheit dazu. Ich kann auch Leute nicht verstehen (ohne persönlich zu werden), wieso sie immer meinen "sie verbergen nix". Auch belangloses ist manchmal interessant für gewisse Leute. Im Prinzip ist jede Information einer Person interessant, ob sie jetzt sich als nützlich erweist oder nicht. Speziell für Marktforschungen und Wirtschaftsspionage können auch belanglose Dinge entscheidend sein.

Allerdings stelle ich mir die Frage, was Leute mit einem bspw. Dropbox oder SkyDrive Account anstellen, wenn sie dort 10 GB und mehr zur Verfügung haben(unabhängig ob kostenlos oder kostenpflichtig). Mittlerweile gibt es ja Dienste, die schon 1 TB anbieten. Was macht man bitte mit soviel? "Sinnvoll" wäre es mMn nur wenn man den Space für Warez oder ähnliches anbieten würde (unabhängig davon, dass es Urheberrechte verletzt).
 
SkyDrive als Backupspeicher für meine ganzen Fotos. War noch rechtzeitig genug dran um mir ein Gratiskonto mit 25 GB zu sichern. Jetzt liegen dort knapp 23GB gecryptete Fotos drauf (verschlüsseltes RAR-Archiv im TrueCrypt-Container).
 
Ich habe auf Dropbox ein paar belanglose Dinge wie Freeware Exe Dateien etc. liegen die ich bekannten zukommen lassen wollte.
Ansonsten bin ich so ziemlich "Drittanbieter"- Cloud frei.

Obwohl ich ein iPhone besitze nutze ich kein iCloud. Bildergallerien, Blog etc. liegen auf dem eigenen Webspace, Kontakte und Kalender verwalte ich mittels Baikal auf dem eigenen VPS (alles mit Serverstandort Deutschland). Dateien synce ich mittel Boxcryptor verschlüsselt zwischen meinem VPS und meinen Clients per BTSync. Da sind Handys und Tablet zwar nicht drin eingebunden, aber mit den meisten Dateien könnte ich auf denen eh nichts anfangen.
 
so ziemlich jeder nutzt doch bereits clouds. wenn man bei gmail, web.de, oder gmx ein emailkonto hat, nutzt man doch ebenfalls deren cloudsystem und lagert sicher auch sensible dinge wie kontaktaddressen und co dort. genauso ist man in clouds unterwegs, wenn man youtube oder andere videoportale nutzt und dort videos hochläd, mit bilderdiensten verhält es sich ebenfalls so.

ich für meinen teil nutze als hobbyfotograf zb eine der größten "free clouds", nämlich flickr. dort hat jeder user standardmäßig 1tb (1000gb) speicherplatz für fotos. schön aufbereitet und von überall aus der welt zugänglich.

auch alle aktuellen smartphones hängen bereits an der cloud, googles android, crapples ios oder microsofts betriebssysteme nutzen allesamt cloudspeicher, weil diese bereits in das betriebssystem integriert sind.

man nutzt also heute schon quasi überall clouds, ob man es will oder nicht und ob man es bewusst oder unbewusst macht. man hat bereits soviel von der privatsphäre aufgegeben, dass kann man nicht mehr zurückschrauben. achja, neben genanntem flickr nutze ich noch wuala, weil es der einzige anbieter ist, der nicht in die daten seiner kunden schauen kann, da diese lokal verschlüsselt und dann hochgeschubst werden und weil ich es mag, wenn der webspeicher wie eine netzwerkfestplatte im arbeitsplatz auftaucht^^
 
Kurze Zwischenfragen: wie definiert ihr denn "Cloud"? Ich bin gespannt... :D
 
Funpics für meine Unterhaltungsseite bei facebook (link in der signatur), die werden auf SKYDRIVE zwischengelagert.
 
Eine Cloud ist erst dann eine Cloud wenn sie folgende Eigenschaften erfüllt.

on-demand self-service
broad network access
resource pooling
rapid elasticity or expansion
measured service

Projekte, die "Cloud" im Namen tragen, sind nicht automatisch Cloud-Dienste.
 
Was auch praktisch für Handys mit wenig Speicher ist, man kann seine Fotos direkt in die Wolke schieben und danach automatisch löschen lassen.
 
Cloud? Alter Wein in neuen Schläuchen?

Nutzung? Gar nicht...hab meinen FTP und gut ist :)

:cool: Cee ya, CCS
 
Was bei mir in der Cloud liegt:
* Bilder
* Musik
* Tools und Software

* Memos
* Tutorials
* Dokumente

* Notizen von Meetings

Alles unter der Prämisse, dass keine persönlichen, vertraulichen oder auf sonstige Weise sensible Inhalte enthalten sind.
Bilder sind beispielsweise meist das, was aus Bilderdatenbanken gekauft/ entnommen wurde, jedoch keine Bilder von mir/ meiner Familie.
Memos, Tutorials und Dokumente kann eben auch alles sein, was man im Netz findet, eventuell noch Erinnerungen, dass ich kaufen gehen muss oder ähnliches.

Rechnungen, Lebenslauf, Verträge, Urkunden usw. kommen nicht in die Cloud.


Für private Zwecke nutze ich hauptsächlich Google Dienste (Drive, Kalender etc). Da vertraue ich Google auch viele Ortsangaben an, einfach weil es sehr praktisch ist und ob Google / der Staat nun weiß, dass ich Verwandte besuchen fahre, ist mir relativ egal. Arzttermine oder ähnliches werden natürlich nicht eingetragen!
Dropbox verwende ich hauptsächlich für berufliches.
Achso und natürlich den Firefox Sync Server für Lesezeichen und Add-ons. Soweit ich weiß liegen diese Daten dann aber End2End verschlüsselt auf den Mozilla Servern.
Falls nicht, okay, dann kann die Mozilla Foundation eben ngb.to besuchen und weiß, dass ich ein böser Adblock Edge-Nutzer bin..


Meine Definition von Cloud? Wolke (en. cloud) ist eine Ansammlung aus feinen Wassertröpfchen (Nebel) oder Eiskristallen in der Atmosphäre.
Alternativ das, was evillive gesagt hat.
 
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