WLAN Empfang sehr schlecht

NurEinDemoAccount

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Hallo,

seid meinem Umzug benutze ich das WLAN auch mal durch Wände hinweg. Sowohl direkt neben dem Router stehend als auch durch nur eine, kleinere Wand, sieht die Verbindung allerdings sehr mau aus: Es schwankt ständig zwischen (deutlich) unter einem 1 MB/s und vielleicht mal 2.5 MB/s mit sehr viel Glück.

Stehe ich direkt neben dem Ding, war es auch schon mal bei knapp 9 MB/s, allerdings klappt das auch nur manchmal - meistens ist es so um 3-5 MB/s.

Was allerdings deutlich schwerer wiegt: Die Verbindung ist sehr instabil. Im Sekundentakt geht es auf Null runter, dann wieder rauf, Seitenaufbau dauert oft sehr lange und stockt, und VoIP oder Skype will ich erst gar nicht ausprobieren.

Mehrere Kanäle habe ich auch schon ausprobiert, viel bringt es nicht.

ISP: Unitymedia, 150 MBit-Leitung. Router: Technicolor TC7200

Habt ihr eine Idee?
 
Ja... Eine Fritzbox hinter den Drecksrouter hängen
oder 5 Euronen monatlich mehr zahlen und die Fritte von UM mieten.
Dann hast du auch gleich noch ein paar Rufnummern mehr...

Am TC7200 kannst du nichts machen, das ist und bleibt mit der UM-Firmware
ein absolutes Drecksteil!
 
Hallo,

villeicht hilft dir das hier



teste das mal wenn du möchtest, ist villeicht besser.

Grüße :)

MrHumax
 
Bringt bei UM gar nichts... UM kann jedes ihrer Kabelmodems erkennen und individuell provisionieren.
Bei "Fremdgeräten" machen die das aber (noch) nicht...

Am einfachsten wäre es wohl, einfach einen WLAN-Repeater zu nutzen. Vernünftige Teile gibt es da schon für 30 Euro...
 
Hm, vielleicht erstmal so ein paar grundlegende Angaben abfragen? Bevor man direkt empfiehlt für mehrere hundert Euro Gerätschaften zu kaufen?

Wie ist die Bezeichnung deines derzeit genutzten Routers?
Welchen Wifi-Standard nutzt du zur Übertragung? (a b g n ac?)
Auf welchem Kanal funkt dein Wlan?
Wie sind die Störeinflüsse in deiner Umgebung? Wurden die überhaupt schon getestet?
Mit was für Endgeräten nutzt du das Wlan? Wie alt sind die / Was für Standards beherrschen die?
 
ah, ok, da war ich wohl etwas zu voreilig. Mit der UnityMedia "custom" (stripped) Firmware werden ja wirklich alle wichtigen features von denen das Handbuch spricht entfernt... Haha, das ist ja prima. Hinzu kommt ein desolates Wlan. Toll.

Ja in dem Fall würde ich ähnliches wie neo raten: das Wlan auf dem Router deaktivieren, nen günstigen Accesspoint kaufen und den an einen der LAN-Anschlüsse von dem kastrierten technicolor Router anschließen. Muss nicht unbedingt ne Fritzbox sein, da ist man ja gleich mind. 100 Euro los, und man will ja eigentlich nur wlan...

Dieser Plan funktioniert aber nur unter der Vorraussetzung dass der Router elementare Funktionen beherrscht um ein LAN zu managen, und man dafür nicht auch noch irgendwelche Funktionen freischalten lassen muss (Das ist ja der Hammer, in welchem Jahr leben wir denn bitteschön??) ... dass die Geräte die dann über den AP connecten übers WLAN kommen kann er der router ja nicht sehen, müsste also eigentlich klappen...

Einen wlan Repeater, also so ein ding für in die Steckdose ohne eigene Kabelanbindung ans LAN, kann ich in dem jetzigen Setting nicht empfehlen, der würde ein stabiles "Mutter-Wlan" voraussetzen, das ist ja wohl mit der Unitymedia-Firmware eher nicht der Fall...
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt auch Repeater (z.B. von AVM, habe selber einen) die können wahlweise auch über ein LAN-Kabel angeschlossen werden und leiten halt WLAN weiter. Haben Web-Interface, update-bare Firmware und unterstützen auch WPA2.
Ist praktisch wenn die Verbindung vom Repeater zum Router schon grottig ist.
 
In dem Fall hier böte das meiner Ansicht nach keine echten Vorteile: Das Wlan des Routers selbst ist sehr schlecht, mit dem Repeater, über LAN angeschlossen, würde es überhaupt erst wirklich nutzbar gemacht. Der Repeater ist in dem Fall auch nicht mehr als ein Access Point, und hat seinen Vorteil dass er frei positioniert werden kann verloren. Da kann man auch nen AP kaufen und von dem vermutlich größeren Funktionsumfang und der höheren Leistung profitieren.
 
Ich werf noch mal was in den Raum:



Hat den Vorteil, dass die Wand egal ist, da du ja das Netz sowieso über die Stromleitung jagst. Hat den Nachteil, dass du den Unsicherheitsfaktor der Stromkabelverlegung hast.
 
Hat Power-Lan schon mal außerhalb idealer Laborbedingungen funktioniert?
Meiner Erfahrung nach ist dem selbst ein 20€-Dlink/Netgear-Accespoint weit überlegen

Das gute alte LAN-Kabel ist sowieso die beste Lösung
 
Kommt drauf an, wie du "funktionieren" definierst.

Szenario bei mir:
Fritzbox steht in einem Raum, der HTPC ca. 8m entfernt in einem anderen Raum. Getrennt sind die Räume durch eine Glasschiebetür und eine Holzwand. Hab ich 'ne 10GB große Datei über das Wlan zum HTPC gejagt, pendelte dann die Übertragungsrate zwischen 0 und 7-8 mb/sec. Sehr oft hatte ich auch einfach ein "stalled" bekommen.

Irgendwann hat's mir dann mal gereicht. Ich hab dann 3 TP-Link-Steckdosen angeschafft. Ich krieg jetzt zum HTPC ca. 5-10 mb/sec, d.h. weit entfernt von den utopischen Angaben von 500 MBit/sec. Das wusste ich allerdings schon vorher. Aber dafür ist die Übertragung stabil und hat einen niedrigeren Ping als Wlan. Zusätzlich hab ich im Schlafzimmer (3 Zimmer weiter) noch eine Datenrate von 2 mb/sec, was mit Wlan überhaupt nicht möglich war.

Fazit:
Nach meiner Erfahrung ist Powerlan jetzt kein Wundermittel in Sachen Geschwindigkeit. Wenn aber die Priorität auf einer stabilen Verbindung liegt, ziehe ich es dem Wlan aber uneingeschränkt vor.

Zum Anfangsproblem:
Da fallen mir folgende Testmöglichkeiten ein:

Generell:
Anderen Wlan-Router verwenden. Muss nicht gleich 'ne Fritzbox sein. Dürfte bestimmt auch billigere geben. Dann testen, ob die Verbindung stabiler wird und sich auch das Wand-Problem damit erledigt.

Wandproblem noch vorhanden:
  • Den Wlan-Router in den anderen Raum stellen, in dem das Wlan hauptsächlich genutzt wird, d.h. Lan-Kabel ziehen (evtl. durch die Wand).
  • UM-Kabeldose verlegen und alle Modems in den anderen Raum stellen.
  • Powerlan mit Wlan-Repeater

Das Lan-Kabel dürfte die stabilste Lösung sein, das Powerlan dafür die mit dem besten Aufwands-Nutzenverhältnisses.
 
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