[Politik und Gesellschaft] Wissenschaftler fordern Verbot von Filterzigaretten

cigarettes-83571_640.jpg Zur Verringerung des weltweiten Plastikmülls fordern Wissenschaftler aus London und San Diego ein Verkaufsverbot von Filterzigaretten. Dies berichtet das "British Medical Journal". Zigarettenstummel zählen zu dem am häufigsten weggeworfenen Müll.
Im Filter befindet sich jedoch neben Giftstoffen auch Celluloseacetat, ein Kunststoff, der nur sehr schwer abgebaut werden kann. Entsprechend tragen Milliarden von weggeworfenen Zigarettenstummeln täglich zum Problem mit Plastikmüll bei.


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Ok, dann korrigiere ich auf:
Wird keinerlei Unterschied machen für den Alltag.

Langweilig, dann gibts ja eventuell nur eine kleine sinnvolle Änderung.

Wobei es dann sicher auch ne reisige Verschwörungsgruppe gibt die sich dagegen auflehnt. Genauso wie beim Glühbirnen Verbot. Es bleibt also spannend.
 
Man sollte einigen Menschen verbieten zu Atmen, das würde Co² sparen.
 
Wer sammelt dann die ganze Hundekacke ein? Es ist doch verboten, die liegen zu lassen.
 
Das Einsammeln hat aber auch den Hintergrund, dass das Zeug sehr schlecht von Mutter Natur verwertet werden kann. Da haben wir dann schon ein Opfer.
 
@c1i: Unsinn, Hundekacke kann wunderbar von Mutter Natur verwertet werden - sie stinkt aufgrund der carnivoren Ernährungsweise nur stärker (weil Fleisch mehr Cystein enthält, das zu Schwefelwasserstoff verstoffwechselt wird, und Carnivoren weit weniger Protein aus der Nahrung ziehen als es Herbivoren tun) und ist mikrobiologisch gefährlicher für Menschen als Kacke von Herbivoren, zumal die meisten Menschen in Großstädten tendentiell eher Hunde halten als Schafe, Ziegen oder Kühe.
 
Stimmt. Das war die Geschichte mit den Giardien. Weiß nicht genau, wie ich auf schlechte Zersetzung kam. Man diskutiert ja auch über kompostierbare Beutel, wegen dem ganzen Plastikmüll.

Zack, Thema wiedergefunden.
 
TL;DR: Die umweltschädlichen Filter haben gar keinen positiven Effekt, sondern sind reines Marketing um Menschen glauben zu lassen, sie würden 'weniger ungesunde' Zigaretten rauchen.

Original-Quelle BMJ:
Sinnvoller Artikel darüber FR.de:

Original hat aber auch nur ein paar Absätze. FR schreibt richtigerweise:
Sie argumentieren, dass die Filter ohnehin eine Mogelpackung seien: eingesetzt, um Tabak zu sparen und die Menschen glauben zu lassen, sie würden das Rauchen weniger schädlich machen.

Tatsächlich war die Erfindung der Filterzigarette in den 1950er Jahren eine Reaktion der Tabakindustrie auf Studien, die belegten, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht. Zigaretten mit Filter, so das damalige Werbeversprechen, würden einen Teil des Teers absorbieren und so ein „gesünderes“ Rauchen erlauben. „Wir wissen nun, dass dieses Sicherheitsargument ein Märchen war - eines von vielen, welche die Tabakindustrie erfunden hat, um Zigaretten zu verkaufen“, schreiben Thomas Novotny von der San Diego State University und seine Kollegen von der London School of Hygiene & Tropical Medicine in ihrem Leitartikel dazu. Die Filter führen demnach sogar dazu, dass Raucher kräftiger an einer Zigarette ziehen, so dass Karzinogene tiefer ins Lungengewebe inhaliert werden.
 
Keinen gesundheitlichen positiven Effekt, muß man dazu sagen.

Wenn ich mir als Raucher, der ich nicht bin, einen Filter mit in die Kippe drehe, spare ich den teureren Tabak und habe den auch nicht im Mund.
 
Irgendwie suchen die Politiker und Wissenschaftler und sonstig-kluge immer nach was, wo man druffkloppen kann.
Nicht, dass ich jetzt die Kippen klasse oder nicht so schlimm finde. Am Strand oder wo es sonst keine Aschbecher gibt,
haben wir so niedliche, kleine Aluschachteln mit. Werbegeschenk von Pall-Mall und den friesischen Inseln.

Wenn der Herr Ex-Bundesminister (u.a. für Umwelt, Naturgedöns und so) und Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel Chef des Automobilverbandes wird,
dann vergisst er hoffentlich nicht, dass der größte Verursacher für Mikroplastik der Abrieb der Autoreifen ist.

1 Abrieb von Reifen
2 Freisetzung bei der Abfallentsorgung
3 Abrieb von Asphalt (Bitumen)
4 Pelletverluste
5 Verwehung Sport- und Spielplätze
6 Freisetzung auf Baustellen
7 Abrieb Schuhsohlen
8 Abrieb Kunststoffverpackungen
9 Abrieb Fahrbahnmarkierungen
10 Faserabrieb bei der Textilwäsche
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17 Inhalt Mikroplastik in Kosmetik
...
21 Inhaltsstoff von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln privater Haushalte

 
1. Es geht nicht um Mikroplastik
2. Das Argument, wie gesagt, lautet: Man kann die Filter bzw. das Material sehr einfach verbieten, weil dieses sowieso keinen Effekt hat. Sollen sie etwas umweltfreundlicheres hernehmen, welches ebenso keinen Effekt hat.
 
Cheg hatte aber letztens schon mal darauf hingewiesen, daß jede Kippe wegen des Tabaks 40 Liter Wasser verseucht.

Es geht also nicht um ein Verbot des Filtermaterials, sondern darum, da0 die Kippen nicht einfach weggeworfen werden.

Daher auch mein Vorschlag mit dem Pfand.
 
Ähm, doch? Es geht genau darum. Um die Filter, nicht um den Tabak.
 
Ja. In der News geht es gerade um den Filter, aber bei einer Lösung bei dem Problem mit der Umweltunverträglichkeit und generell dem Müll durch Kippen kann es nicht um ein Verbot eines Bestandteils gehen.

Das wäre, als wenn die Hunde weiterhin überall hinscheißen dürften, man aber Fleisch bei ihnen als Ernährung verbieten würde, damit es nicht mehr so stinkt.
 
Der Punkt ist ja gerade, dass das verwendete Material stark Umweltschädlich ist und seinen angeblichen Nutzen überhaupt nicht erfüllt und damit konsequenzlos verboten werden könnte.
Das alles trifft nicht auf die Nebenschauplätze zu, die hier aufgemacht werden.
 
Mir persönlich ist beides, gesundheitlicher Nutzen und relative Umweltverträglichkeit wegen Halbwertszeit, relativ egal, wenn alles mit Kippen vermüllt ist.
 
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