[Windows 11] Windows 7 auf Wechselplatte

GMG-CC

NGBler
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Moin Moin,

nachdem ich gestern ziemlich lange "herumdoktern" (oder "herumdokorn" ?) musste, um meinen Rechner wieder lauffähig zu bekommen, frage ich nun lieber erst einmal nach und hole mir euren Rat ... :T

Folgendes Szenario: Platte_C: ist fest eingebaut und mit Win 10 "bestückt". Das soll auch auf der HDD das einzige OS bleiben. Auf eine Wechselplatte (intern, ICY-Box) möchte ich nun Windows 7, eventuell auf diese oder eine andere Wechsel-HDD noch Windows 8 aufspielen. Wie mache ich das am sinnvollsten?

Vorgeschichte: Ich hatte versucht, das Win 7 ganz normal auf die Wechsel-HDD aufzuspielen. Irgendwann kamen mir dann doch Bedenken und ich habe abgebrochen. Das führte dann dazu, dass gar nichts mehr lief ... :mad: Nach einem Reparaturversuch arbeite ich nun wieder mit Win 10 (auf Laufwerk C: ). Nach etwas Recherche habe ich nun erst einmal EasyBCD installiert, um etwas klarer zu sehen. Was mir dabei aufgefallen ist: Der Bootloader hat 2 Einträge, wahrscheinlich ist 1 ein Überbleibsel:
Zur Zeit existieren insgesamt 2 Einträge im Bootloader.

Voreinstellung: Windows Setup-Zurücksetzung
Wartezeit: 3 Sekunden
Startlaufwerk: C:\

Eintrag #1
Name: Windows Setup-Zurücksetzung
BCD ID: {default}
Laufwerk: C:\
Bootloader Pfad: \$WINDOWS.~BT\Windows\system32\winload.exe

Eintrag #2
Name: Windows 10
BCD ID: {current}
Laufwerk: C:\
Bootloader Pfad: \WINDOWS\system32\winload.exe
Oder ist der Eintrag #1 dafür da, dass ich wieder auf das vorher installierte Win_7 zurück komme? Aber das ist ja nicht der Kern der Frage, der ist: Wie sollte ich jetzt sinnvollerweise weiter vorgehen, so ganz blicke ich da doch nicht durch und Vorsicht ist nun einmal besser als Nachsicht. Und ja, dass ich jedes Mal die Bios-Einstellungen verändern muss, wenn ich von einer anderen HDD starten will, das ist mir klar und auch gewollt.

Jetzt schon einmal Dankeschön und ein schönes, sonniges Wochenende.
 
Wie ist denn die Wechselplatte intern angeschlossen? So lange das nicht über USB läuft, sollte es eigentlich keine Probleme geben.

Bei der Installation würde ich dann übrigens die jeweils andere Platte vom Mainboard abtrennen, damit nicht aus versehen der Bootloader auf die andere Platte geschrieben wird.
 
Warum nimmst du nicht einfach eine ?

Was hast du mit dem Wechsel-Windows vor? Windows mag sowas gar nicht.

.
Windows To Go is a new feature in Windows 8 that allows the entire system to run from a USB flash drive or external USB Hard Drive.
 
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  • #4
Moin,

wow, das ist ja schneller als der Schall :).

@Hezu:
Ja, die Wechselplatte ist intern angeschlossen. Ganz normal über USB. Ja, das mit dem abklemmen ist eine gute Idee, sonst passiert mir das noch einmal ...

@phre4k:
Warum keine VM? Im Laufe meines Lebens mit MS habe ich gelernt, dass bei denen nur sicher ist, dass sich demnächst wieder einmal etwas ändert und dann (zumindest übergangsweise) Fremdprodukte nicht so laufen, wie vorher. Und ich möchte auch mit dieser Platte einfach auf einen anderen Rechner gehen, diese dort einschieben, BIOS umstellen und dann eine physikalisch sauber getrennte Lösung haben. Das mag ein wenig neurotisch sein, aber so fühle ich mich wohler. Neben dem OS sind dann (natürlich) auch noch Programme und Daten drauf.

Über USB habe ich auch schon nachgedacht aber in den letzten 3 Montaensind mir 4 USB-Sticks "abgeraucht", das kommt also nicht in Frage und eine externe USB-Platte habe ich derzeit nicht zur Verfügung.

Was hast du mit dem Wechsel-Windows vor? Windows mag sowas gar nicht.
Eben darum eine Wechselplatte, damit ich einen physisch getrennten Bereich habe und auf der Platte dann "spielen" kann, ohne dass mein eigentliches OS dabei berührt wird. - Dass sich jede Form von Ungeziefer sich nicht an getrennten HDDs stört, ist mir scho klar ...

Also, noch einmal mein Dank an euch beide!
 
@phre4k:
Warum keine VM? Im Laufe meines Lebens mit MS habe ich gelernt, dass bei denen nur sicher ist, dass sich demnächst wieder einmal etwas ändert und dann (zumindest übergangsweise) Fremdprodukte nicht so laufen, wie vorher.
Hä? Inwiefern ist das ein Argument gegen eine virtuelle Maschine?

Ich verstehe auch null, warum du zwar Windows nicht vertraust, es aber trotzdem einsetzt. Wenn du nicht gerade zwingend proprietäre Programme (Photoshop, InDesign, Sony Vegas, ...) auf Windows benötigst, was spricht gegen einen simplen Linux-Stick? Vorteile: Es wird vom "Hersteller" unterstützt und funktioniert problemlos, es gibt keine Viren, funktioniert auch auf älteren Rechnern. Nachteile: Es funktionieren keine Windows-Programme, aber es gibt zu vielen Windows-Programmen eine Linux-Alternative (siehe: ).

Gerne kannst du uns einfach mal sagen, welche Anwendungen du prinzipiell unterwegs benutzen würdest, dann kann ich dir sagen, ob die unter Linux laufen.

Abgesehen davon habe ich ja die Windows-Lösung schon verlinkt, Windows 10 kann auch auf einem USB-Stick mit Windows To Go mitgenommen werden.

Noch was:
Ja, die Wechselplatte ist intern angeschlossen. Ganz normal über USB. Ja, das mit dem abklemmen ist eine gute Idee, sonst passiert mir das noch einmal ...

[...]

Über USB habe ich auch schon nachgedacht aber in den letzten 3 Montaensind mir 4 USB-Sticks "abgeraucht", das kommt also nicht in Frage und eine externe USB-Platte habe ich derzeit nicht zur Verfügung.
Na was denn nun? Intern via S-ATA, intern via USB oder extern via eSATA oder USB? :unknown:
 
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  • #7
Autsch, Siegmund Freud lässt grüßen. Ich meine (natürlich) S-ATA. In Gedanken war ich schon beim Stick ... ;)
Danke Hezu
 
Kann man mehrere UEFI-Partitionen anlegen? Ansonsten würde ich einfach überall per MBR formatieren und dann im BIOS-Menü auswählen. Sollte ja gehen.

Aber wie Hezu schon sagt, sobald sich des Öfteren die Hardware ändert (sprich: anderer PC), beschwert sich Windows. Da muss die To Go-Lösung her, die ich ja schon verlinkt hatte *hust*
 
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  • #9
@ phre4k

Also, von der Idee her hast du Recht, was Linux. Ich habe aber nicht zum Ausdruck bringen wollen, dass ich Windows nicht vertraue. Tiefes Vertrauen habe ich weder in Windows noch in Linux noch in Unix. Aber ich bin nun einmal in der Bekanntschaft und Verwandtschaft als Helfer in Sachen Computer "verschrien" und die haben alle Windows. Apropos Photoshop: Gimp möchte ich keinem meiner Bekannten antun und mir selber auch nicht. Dazu kommt dann noch, dass OO, LO und Co. auch nicht zu 100% kompatibel sind mit den "Originalen" (ja, ich weiß ...)

Im Prinzip möchte ich bei meinen "Klienten" als auch bei mir selber eine definierte Umgebung (OS-als auch Software-seitig) eine klare Umgebung haben, ohne Gefahr zu laufen, dass sich da gegenseitig irgendwelche Anwendungen in die Suppe spucken :rolleyes:.

Last but not least: Ich mag Linux in all seinen Facetten nicht.

ps: Ich sehe gerade deinen Beitrag von 14:18h
Nochmals zur Klärung, weil ich mich wohl nicht so ganz deutlich ausgedrückt hatte: Das betrifft meinen als auch andere Rechner. Ich möchte wenn Tante Lisa noch Windows 7 darauf hat hier an meinem Rechner in Ruhe (und ohne dass sie mir auf die Finger schaut und mit Fragen nervt) mit Windows 7 und Word, Excel, Paint.Net oder was auch immer eine Lösung suchen und dann gut vorbereitet dort hin fahren. Mit 70 Jahren lässt die Spontanität etwas nach und ich möchte dort wie in früheren Zeiten souverän auftreten. Win 10 hat (außer mir) noch keiner der Betroffenen auf dem Rechner, insofern ist dein wirklich hilfreicher Tipp derzeit (noch) nicht relevant. Aber ich werde mich einmal mit der 2Go-Lösung auseinandersetzen.

Danke und Tschüss!
 
Warum willst du deinen Bekannten denn irgendwelche Wechselplatten antun? Warum willst du den PC erst mal auseinandernehmen, um dann dran rumzubasteln, um dann irgendwelche Diagnosen durchzuführen? Warum lässt du die Leute nicht den PC vorbei bringen und machst das in Ruhe?

Warum machst du das alles so kompliziert? !
Ich kapier echt nicht, was du da vorhast. Das Rad neu erfinden anscheinend ;)

Ich selbst leiste des Öfteren professionelle Computerhilfe in Unternehmen. Die Diagnose funktioniert ungefähr (kein Gewähr auf Vollständigkeit) folgendermaßen:

  • Hingehen, Fehler beschreiben lassen, nachvollziehen, entscheiden ob Hard- oder Software.
  • In ersterem Falle: Hardware neu bestellen.
  • Wenn das System bootet, meistens einfach die Sysinternals-Tools nutzen (sind in einer md5-geprüften FAT32-Partition auf dem Stick).
  • Falls es ein Virus ist, kalt mit desinfec't-Bootstick scannen und bei Bedarf PC mit einem Windows 7/8.1/10-Install-Stick neu aufsetzen.
  • Falls nix bootet mein angepasstes Arch Linux von nem USB-Stick starten und Diagnosesoftware laufen lassen (Event Logs anschauen, evtl. fehlerhafte Treiber löschen, ...).
  • Dann eventuell mit dem Windows-Stick im Wiederherstellungsmodus starten und Bootloader reparieren oder was eben anfällt.
  • Eventuell zwischendrin noch Daten auf ne leere Externe sichern, die ich natürlich auch immer dabei habe.

Keine Ahnung, warum ich für irgendwas den PC aufschrauben sollte, wenns kein Hardware-Problem ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lol .. ja ne unter Linux gibt es keine Viren - da hängt sich die Schadsoftware einfach direkt in den Kernel - aber das is nen anderes Thema.

Verstehe auch immer noch nicht was gegen eine VM spricht - für alle Szenarien ist das eigentlich die schönste Lösung... mit Snapshots sogar *verbastelbar* und direkt danach wieder auf Ausgangszustand.

Man könnte sogar ohne Probleme (insofern noch Bootbar) den Kunden-PC direkt Virtualisieren und dann *daheim* basteln wie man möchte.
 
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  • #12
So, das Thema geht in eine Richtung, die ich mir nicht vorgestellt hatte. Ich glaubte, dass eine direkte (und aus meiner Sicht konkrete) Frage die Richtung der Antwort bestimmt. Ich hatte ja schon eine genau auf meine Frage zielgerichtete Antwort bekommen... Und ich habe auch nichts gegen Vorschläge und Ideen, nur nehme ich für mich in Anspruch, dass aus meiner Sicht als Fragesteller ans missionarische grenzende Beiträge nicht wirklich zielführend sind.

Vielleicht noch einmal zur Klarstellung: Mit meinen 70 Jahren will ich nicht all zu stark eingefahrene Wege verlassen. VM kenne ich, mag ICH aber nicht; das hat verschiedene Gründe, die ich nicht diskutieren mag. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass eine Wechselplatte für mich gut ist. Das hat gewiss auch etwas mit Erfahrungen aus früherer Zeit zu tun, die mich geprägt haben. Damit fühle ich mich wohl und auf der sicheren Seite. Dass andere Leser durchaus anders denken können und andere Lösungen in vielen Fällen dort angebracht sind, das gestehe ich ein. - Habt bitte Verständnis dafür, dass ich auf diesen Part nicht mehr eingehe; die Diskussion kann natürlich gern weiter gehen, davon lebt ein Forum.

Über eine Antwort zu der in Beitrg #1 gestellten Frage in Richtung Bootloader (Spoiler) würde ich mich freuen.
 
der Eintrag #1 dürfte auf die Ursprungs-Installation zurücksetzen - die "zuletzt" installiert wurde. Bei einem Update von win7 auf 10 ist das Win7 - bei einem Upgrade von einem auf das nächste Build bei win10 ist das das letzte win10.

Zu deiner Anfrage wurde dann aber dennoch schon die Richtige Antwort gegeben.
Windows 8 unterstütz (in der Enterprise Version) Windows to Go - evtl. bekommst du ja eine solche Version irgendwo her - wenn nicht gibt es aber auch für windows 8 ähnliche Guides wie diesen für Windows 7 hier
 
aber eine VM will er doch auf keinen Fall. Und USB doch auch nicht. Er möchte seine Platte via SATA in den PC einbauen und somit die Konfiguration, die er diagnostizieren will, vorher verändern, damit auch ja nicht alles einfach, effizient und glatt läuft. Außerdem möchte er, dass die Installation, die er unterwegs mitnehmen will, regelmäßig zerschossen wird.

Selbst wenn man eine oder einen -Stick , ist das ja per Definition ein VM-Image und das will er ja auch nicht. Hoffnungsloser Fall. </thread>
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum keine VM? Im Laufe meines Lebens mit MS habe ich gelernt, dass bei denen nur sicher ist, dass sich demnächst wieder einmal etwas ändert und dann (zumindest übergangsweise) Fremdprodukte nicht so laufen, wie vorher. Und ich möchte auch mit dieser Platte einfach auf einen anderen Rechner gehen, diese dort einschieben, BIOS umstellen und dann eine physikalisch sauber getrennte Lösung haben.
Wenn du schon hier nachfragst, solltest du auch die Antworten respektieren.

Deine gewollte Lösung, eine interne SATA-Platte mit einem fertigen Windows drauf, einfach in einen anderen Zielrechner einbauen und booten, funktioniert nicht. Die kurze Erklärung: Windows erkennt, dass es auf einem anderen Rechner gestartet wird, was gegen die EULA verstößt. Windows mag keine größeren Hardwareänderungen (vor allem Motherboard). Windows mag noch weniger Wechselplatten als Systemplatten, bei denen sich die Plattennummer aufgrund eines wechselnden SATA-Slots ändern kann.

Sinnvolle Lösungen:
  • Zum Ausprobieren neuer Software, die Dein Basissystem nicht zumüllen soll: VM
  • Zum Sicherstellen, dass du Dein Basissystem auf Deinem Rechner nicht schrottest: Backup mit externem Programm
  • Nutzung von mobilen Windows auf verschiedenen Rechnern: Windows To Go auf USB-Stick

Alles Andere ist Mist und schafft mehr Probleme als Lösungen.
 
Ganz nebenbei - auch wenn es hart klingt - jemand der auf seinem Wissen sitzen bleiben und sich nicht verändern will - hat in der IT nichts verloren... passiert mir im Arbeitsalltag schon oft genug...
 
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