wieviel DL-Traffic via WLAN von für Urlaub Unter-Vermietetem Zimmer ist fair?

FLXX

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Hallo,
eigentlich betrifft WLAN ja dsa Unterforum Internet. Zimmer-Vermietung ist aber ein anderer Bereich.

Meine Schwester will für 1 Woche ihren Urlaub in Süddeutschland verbringen und hat sich dafür ein privates Zimmer in einer Wohung angemietet, weil sie die vierfachen Hotelkosten nicht zahlen möchte.

Das Zimmer hat kostenloses WLAN als Ausstattungsmerkmal.

Da sie gerne Fotos (gute Auflösung) mit ihren Freundinnen per Email tauscht können da zu Hause schon mal bis zu einigen 100 MB an einem Tag an Traffic aufkommen. (meist so um die 20 MB, aber auch mal mehr)

Nun hab ich ihr aber gesagt, sie sollte das Angebot besser nicht überbeanspruchen. Nicht alle Flatratekunden haben echte, ungedrosselte/unlimitierte Flatrates.
Und allgemein würde eher das Schreiben per Messenger mit wenigen KB darunter verstanden. Evtl. ein paar Emails, und Wetternews.

Was meint Ihr?
Wieviel Traffic ist (ohne weitere Absprache mit der Vermieterin) vertretbar? In Hotels ist das auf 300-600 MB je Aufenthalt limtiert, glaub ich.
(illegale Inhalte - das versteht sich vonselbst, sind nicht vorgesehn)
Oder müßte sie das bei WLAN Schlüsselübergabe erfragen?

Danke
 
Bei Hotels gibts da keinen Standard und bei Airbnb auch nicht, rede mit dem Vermieter.

Meine lächerlichste Erfahrung zu dem Thema musste ich bei einem der teuersten Hotels in denen ich je geppennt habe machen. 120€ pro Nacht und alle paar hundert MB brauchte ich einen neuen Code, danke, aber nein danke, danach habe ich Mobilfunk genutzt...
Wie impliziert gabs selbst in der Geizbude kein absolutes Oberlimit, aber der Aufwand in dem kaputten System für jede 10 Minuten auf Youtube einen neuen Code anzufordern war mir deutlich zu hoch.

Jemand der gerade 500Mbit von Netcologne geschatletet bekommen hat wirds komplett Wumpe sein wenn du über Nacht ein lokales Backup von Pornhub erstellst.
Bei jemandem mit 50Mbit bei Drosselkom FairUse ist danach die Verbindung für den Rest des Monats auf 2Mbit runter.
 
Sie soll hinfahren, Ihre Fotos hochladen und sich nicht darum kümmern was der Vermieter an Problemen haben könnte.

Der Vermieter ist ERWACHSEN
Der Vermieter hat ein Business und ist von daher schon zum VORHER NACHDENKEN verpflichtet

Wenn der Vermieter zu blöd ist und keine Klausel in den Vertrag macht - ist er SELBST SCHULD wenn etwas passiert !

Und wer mich jetzt für ein A***** hält dem sage ich einfachnur, dass ich es LEID BIN ständig für andere mitdenken zu müssen OHNE dass ich dafür dann wenigstens ein Dankeschön bekomme !
 
...

Nun hab ich ihr aber gesagt, sie sollte das Angebot besser nicht überbeanspruchen. Nicht alle Flatratekunden haben echte, ungedrosselte/unlimitierte Flatrates.
Und allgemein würde eher das Schreiben per Messenger mit wenigen KB darunter verstanden. Evtl. ein paar Emails, und Wetternews.

Was meint Ihr?
Wieviel Traffic ist (ohne weitere Absprache mit der Vermieterin) vertretbar? In Hotels ist das auf 300-600 MB je Aufenthalt limtiert, glaub ich.
(illegale Inhalte - das versteht sich vonselbst, sind nicht vorgesehn)
Oder müßte sie das bei WLAN Schlüsselübergabe erfragen?

nachfragen kostet nichts und ist höflich. oder man reißt sich ein paar tage zusammen und postet nur das nötige.

Und wer mich jetzt für ein A***** hält dem sage ich einfachnur, dass ich es LEID BIN ständig für andere mitdenken zu müssen OHNE dass ich dafür dann wenigstens ein Dankeschön bekomme !

nein, nicht jetzt und deshalb ;) es gibt nur auch leute, denen kommen solche gedanken zugeflogen, ganz ohne große anstrengung.
 
200 MB pro Tag = ca. 6 GB auf den Monat gerechnet. Das ist so wenig, da würde ich nichtmal drüber nachdenken. Das ist ein Film auf Netflix in hoher Qualität.
Goetz schreibt überflüssigerweise ganz aufgeregt, aber inhaltlich bin ich da bei ihm.
Flats sind heute die Norm und 50 GB aufn Monat verteilt juckt doch niemanden.
 
Nicht überstrapazieren ist eine gute Ansage, aber tatsächlich ist selbst bei Moderaten gebrauch alles unter GB zu wenig.
Ich verbrauch pro tag mobil schon 1/2 und das nur für Zeitung lesen, chatten und so nen krams. Schaust 1-2 videos bist drüber.
Ich würde einfach sagen, dass sie nix runterladen soll und die tabs schließen, wenn nicht gebraucht und automatische updates (z.b. steam) ausmachen soll, dann gehts.
 
Mir ist zumindest ganz im Süden kein Anbieter bekannt der noch eine drosselung bei dsl hat und selbst wenn würde es dem Besitzer frei stehen zu wechseln.
Mehrere Stunden die Leitung zu 100% ausnutzen sodass der Eigentümer das Internet nicht mehr nutzen kann würde ich auch nicht machen - aber alles andere ist zu weit gedacht / wird kein Mensch merken oder stören.

Hallo deine Schwester macht Urlaub und ist nicht in einem Straf-Lager die soll das nutzen wie die es gewohnt ist.
 
Bissl Offtopic, aber was wäre denn wenn jemand über die Leitung Torrents lädt oder noch andere schlimmere illegale Sachen macht?

Als Vermieter hätte ich da schon bissl Bammel vor, dass das auf mich zurückfällt. Nehme an Hotels und Co. haben da irgendwelche Klauseln + IT-seitige Sperren/Überwachung drin, aber wie schützt sich da 'ne Privatperson (bzw. eigentlich sind es ja gewerbliche Anbieter...).

Reicht es da paar Sachen über den Router zu beschränken? Würde ja aber in vielen möglichen Szenarien auch nichts nützen (z.B. strafrechtlich relevante Äußerungen online, Kreditkartenklau, Hacking etc.).
Wahrscheinlich bräuchte man eine Belehrung drüber, was man darf und was nicht, würde ich annehmen?

Aber sollte da etwas illegales drüber ablaufen und eine Hausdurchsuchung folgen, hat man ja trotzdem erstmal persönlich die Probleme an der Backe und keinen Rechner/Handy etc. mehr. Selbst wenn dann im Nachhinein vielleicht auf Grund der Mac-Adresse oder whatever entlastet wäre.


OnTopic:
Ich würde das WLAN normal nutzen. Also vielleicht nicht gerade 100 Gb-Patches für irgendwelche Spiele runterladen oder ähnliches. Im Zweifel nachfragen. Aber einige 100MB ist wirklich keine große Datenmenge mehr heutzutage.
 


Wenn Du eine andere Erklärung hast, teile sie mir bitte mit, ansonsten werde ich weiter der bisher plausibelsten und logischsten Geschichte folgen, die bisher aufgebracht werden konnte.

Was sollst Du da für Bammel haben? Solange Du dein Gast nicht ermutigst, kann da nichts mehr auf dich zurückfallen, seitdem die Störerhaftung weg ist. Sie werden bei Dir klingeln, Du sagst ihnen was Dir bekannt ist(wer wann da war, und als Airbnb/Ferienvermieter wüsste man sowas doch?!), und sie ziehen wieder ab.

BTT:
Sie soll das Angebot einfach so nutzen, wie es ihr am besten in den Kram passt, und nicht überbelasten, d.h. nicht komplett immer alle Reserven ausschöpfen die der DL zu bieten hat, konkret also... Einfach keine Sorgen machen.
Wenn der Vermieter davor panische Angst haben müsste, dass jemand am Tag 500mb verrbaucht, stünde sowas im Vertrag. Und wenn er sie doch hat, ist er definitiv selbst schuld. IMO.
 
Ok, hatte das mit der Störerhaftung irgendwie so halbgar im Kopf.

Scheinbar gab es dazu heute auch nochmal eine Bestätigung vom im Bezug auf gewerbliche Anschlüsse (wobei es sich bei Airbnb sehr wahrscheinlich um die Privatanschlüsse der Vermieter handelt, zumindest wenn sie mit im Haus wohnen. Ist also auch nicht so richtig übertragbar.).
 
Tatsächlich ist der Mann Privat, sie bezeichnen ihn als "Betreiber", weil er Betreiber des Zugangs ist, nicht weil er ein Gewerbe hinten dran hätte.
 
Nee, das stimmt so nicht. Es geht bei dem Urteil um gewerbliche Anbieter. Hier ist ein besserer den ich mittlerweile gefunden habe.
 
Mir ist zumindest ganz im Süden kein Anbieter bekannt der noch eine drosselung bei dsl hat und selbst wenn würde es dem Besitzer frei stehen zu wechseln.
Zumindest in Bestand gibt es bei allen Anbieern noch genügend Alttarife mit teilweise heute schon fast nicht mehr vorstellbaren Konditionen. Außerdem würde ich meinen, dass o2 noch sowas im Programm hat oder vor kurzem hatte.
 
@o2 bis Ende letzten Jahres, werde dann für alle aufgehoben, auch altverträge.
Und klar kann es sein das irgend ein alter das noch im Bestand hat, wenn man dann aber vermietet, offiziell w-lan anbietet ... Sollten man sich entweder nicht beschweren oder wechseln. Gezwungen mit dem Limit zu leben ist trotzdem keiner (auch nicht aus finanziellen Gründen)
 
Da geht jemand in Urlaub und man macht sich Gedanken über Trafficlimitierung und darüber was man sich über ein derartiges WLAN einfangen kann.
Hört sich sehr entspannt an der Urlaub.
Mal ganz im Ernst, mit deinen Befürchtungen und Gedanken dürftest du deine Schwester ganz schön nerven und ihr den Urlaub nicht gerade versüßen.
Such ihr besser ein paar schöne Sehenswürdigkeiten raus oder ähnliches.
 
...oder nur die Links zu hochauflösenden Bildern dazu. *duckundwech*
 
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