Wer hat Erfahrungen mit Umbau auf Gasbetrieb ?

ElricM

Core Quäler
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Hallo ngb.Autogemeinde,

ich überlege meinen Durango im Herbst auf Gas umzustellen. In meinem Bekanntenkreis bekomme ich Meinungen von "Geht problemlos" bis "da riskierst Du den Motor". Hat jemand von euch "echte" Erfahrungen mit einem Umbau an einem V8 ?
Den Umbau würde ich evtl. , siehe auch vornehmen.

Bin gespannt auf euer Feedback.

Grüße
ElricM
 
Zuletzt bearbeitet:
Erfahrungen nicht, nein. Aber wieso sollte das nicht gehen? Kenne mich bei den Amis nicht aus - aber ist doch ein Sauger, oder? Probleme sehe ich am ehesten bei den Gastanks - wegen dem Verbrauch und der damit verbundenen Reichweite ;)
 
Hab keine persönliche Erfahrungen, aber gibt viele die beim alten Grand Cherokee auf Gas umgebaut haben. Dort läuft das soweit ich weiss recht gut.
 
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  • #4
Erfahrungen nicht, nein. Aber wieso sollte das nicht gehen?...

Anscheinend führt eine nicht perfekt durchgeführte Zuleitung zu den Zylindern (beim HEMI wäre es 16 Leitungen), zu Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Zylindern -> kapitaler Motorschaden.
 
Naja, weiß ja nicht wie die Amis das machen... aber bei falscher Abstimmung oder Zuleitung sollte er klingeln oder klopfen - und die deutschen Motoren schalten den/die Zylinder ab oder verschieben die Zündzeitpunkte ;) Sollte man aber auch schnell merken wenn er wie ein Sack Nüsse läuft oder keine Leistung mehr hat.
 
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  • #6
Wenn etwas keine Leistung mehr hat, merkt ElricM das seeehr schnell :D
 
Leistungsverlust im Gas Betrieb ist dir Klar?

Gasanlage bei solchen Motoren nur mit Flashlube verbauen

und keine Nuckelflasche sondern ein richtiges System mit Steuergerät das im Passenden Moment Flashlube mit einspritzt um die Ventile zu schonen.

Haben alle unsere Autos auf Gas gefahren sind bis jetzt 6 Stück.
 
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  • #8
Na, beim Familienbomber ist ein bisschen Leistungsabfall nicht so schlimm :) Die Meinungen über den Kühlungseffekt von Flashlube gehen seit vielen Jahren weit auseinander. Kannst Du ein Steuergerät empfehlen ? Welche Kosten ?
 
Ich hab meinen Mercedes B150 vor 2½ Jahren auf Gas umrüsten lassen. Hab eine drin.

Wichtigste Regel beim Gasumbau:
Lass es jemanden machen, der Ahnung und Erfahrung hat. Die Einstellungen sind durchaus nicht trivial. Der Typ, der meine Anlage eingebaut hat, war noch etwas im Probierstadium. Für mich was das ok, da ich das Auto nicht jeden Tag brauchte. Aber er musste schon ewig basteln und wochenlang nachkonfigurieren, bis es rund lief.

Kosten (-ersparnis):
Bei einem V8 dürfte der Umbau ganz schön teuer werden. Ich hab für den Einbau mit 4 Zylinder ~2.500€ bezahlt. In Polen wird's billiger. Aber da musst du Dich dann vermutlich noch selbst um die Papiere und den TüV kümmern. Die Kostenersparnis ist allerdings geringer als erwartet. Nimmst du alle Kosten mit rein (Flashlube, Durchsicht der Gasanlage, 40€ mehr für den TüV, evtl. Reparaturen), brauchst du schon einige KM, bis du das wieder rausgefahren hast. Um den Break-Even zu erreichen, hab ich bei mir grob 70.000km Fahrleistung berechnet.

Kommt aber auch immer auf die aktuelle Preislage an. Momentan tank ich Gas für 51,9 Cent/Liter. E10 kostet hier ab 1,45€/Liter. Es gab aber auch schon Zeiten, da kostete Gas 83 Cent/Liter. Bei Gas hast du aber auch einen höheren Verbrauch als bei Benzin. Sind bei mir ca. 1,5l mehr auf 100km.

Und bisher ist bei mir die Pumpe im Tank und irgendein Ventil kaputt gegangen. Das waren dann auch noch mal 180€ Reparaturkosten.

Motorschaden / -probleme:
hatte ich bisher nach >30.000 km noch keine. Aber 30T km hat auch noch keine Aussagekraft. Allerdings gilt der B150 nicht als gasfest. D.h. gerade bei diesem Auto wird von der Umrüstung abgeraten.

Leistungsunterschiede:
Mein B150 ist sowieso 'ne lahme Gurke. Einen Leistungsabfall mit Gas konnte ich nicht bemerken. Aber wenn ich auf der Autobahn Geschwindigkeiten >130 km/h fahr, geht der Verbrauch steil nach oben.

Sinn / Bewertung / Sonstiges:
Der größte Vorteil (für Wenigfahrer) liegt wohl in der psychologischen Wirkung. Ich hab beim letzten Mal Tanken für <20€ getankt (knapp 40l). Und gerade als der Benzinpreis über 1,60€ lag, fand ich den Umbau richtig. Wenn du nach Italien fährst, wirst du besonders dankbar für den Gasumbau sein. Dort ist Benzin teurer und Gas billiger als bei uns. Generell bin glücklich damit, das Auto umgerüstet zu haben.

Als Wenigfahrer ist die Umrüstung aus rein finanziellen Gründen aber eher zweifelhaft. Als Vielfahrer (>30.000km / Jahr) kannst du Dich zwischen Diesel oder Gas entscheiden. Ist von den Kosten her kein großer Unterschied.
 
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  • #10
Danke, musv. Du bestätigst mir das, was ich auch schon vermutet habe. Das es kostenmäßig wohl eher nichts bringt. Mehr als 25 Tsd km pro Jahr fahre ich nicht mit dem Wagen.
 
Fahre seit 2010 einen Audi V6 mit einer Zenit Anlage, bisher über 50tsd km ohne Probs gefahren
ausser Wartung, das heißt Zweimal Filterwechsel ist nix angefallen
die Gaskerzen habe ich nach 50tsd km selber gewechselt, vom Verschleissbild hätte ich die weiter fahren können
Letzten Dezember habe ich einen weiteren Audi allerdings als 4 Zyl umbauen lassen, dieses mal eine Prins Anlage
bisher knapp 10tsd km gefahren ohne Probs. Würde ich jeder jederzeit wieder machen
Suche Dir eine Werkstatt aus die Deinen Fzgtyp schon umgebaut hat

zum Verbrauch der V6 nimmt als Automatic 11liter Gas, der 4Zyl den fährt meine Frau mit 8,5liter, und das bei einem Preis von 0,60cent
 
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