Ich brauche das E am Kennzeichen ja nicht um zu prahlen ;p - bzw. ist das im übrigen Lustiger weise sogar freiwillig; habe aber ein E drauf.
Ich bin echt begeistert von dem Auto.
Das Fahren macht damit einfach Spaß - und ich bin eigentlich überhaupt kein Auto-Fan und bin bisher echt nicht sonderlich gerne Auto gefahren.
Anfangs war ich auf der Schnellstraße irritiert von einigen Geräuschen... man hört mehr den Unterschied der Bodenbeläge - da die sonstigen Fahrgeräusche weg fallen bzw. sehr dezent sind.
Ich finde auch die Fahr-Assistenz-Systeme gelungen, wie z.B. der Abstands-Tempomat zusammen mit dem lesen der Straßenschilder und dem Eco-Assistent der sich an die Navi-Daten koppelt.
Wenn aktiviert bremst das Auto selbstständig und beschleunigt wenn ein Schild kommt das höheres Tempo erlaubt - solange die Straße frei ist. Wenn ich in die nähe z.B. eines Kreisverkehrs komme geht er vom Gas und lässt das Auto rollen / bremst leicht und rekupiert - das ganze aber recht natürlich. K.a in wie weit das andere modere Autos sonst so machen... kenne sonst nicht sonderlich viele
Bin zuletzt ~300km bei Minusgraden gefahren und habe dazwischen mal ~15min "gedankt" .. ein wenig am Handy gesurft - passt soweit.
Das ist für mich durchaus für einen Tag ne Langstecke - mehr als ~380km an einem Tag fahren wir eigentlich das ganze Jahr nicht - außer wir würden wirklich mal das Auto für eine Fahrt in den Urlaub verwenden, das kam nun in 4 Jahren einmal vor - ist dann aber auch kein Problem.
@Che1607
Was heißt schon bezahlt machen?
Zum einen darfst du nicht nur den reinen Kaufpreis rechnen. Das E-Auto hat definitiv weniger bewegliche Zeile, benötigt weniger Wartung und diese ist günstiger (beim ID3 alle 2 Jahre ein Kundendienst der aktuell mit ~200€ geplant wird - beim Vertragshändler, in anderen Werkstätten dann wohl wenn man möchte auch günstiger).
Bremsen haben z.B. natürlich beide Fahrzeugtypen, diese werden beim E-Auto aber deutlich weniger benötigt da über den Motor gebremst wird und damit auch "Kraftstoff" gespart wird. Zusätzlich haben E-Autos zumindest aktuell meist einen geringeren Wertverlust und sind in der Versicherung vergleichsweise günstig für die Leistung die sie haben.
Ich habe ihn aber nicht rein wegen der Kosten gekauft - warum muss immer alles möglichst günstig sein? - Ganz nebenbei das die meisten Kosten-Vergleiche die steigenden Kosten für den Verbrenner über die nächsten Jahre nicht einberechnet haben....
Ich denke bei mäßigem Gebrauch des Autos komme ich mindestens bei ähnlichen Kosten raus, umso mehr KM ich fahre umso höher ist die Ersparnis. Mehr zahlt man aktuell meiner Meinung nach definitiv nicht.
Dafür bekommt man ein deutlich angenehmeres Fahren
Und zur Umweltverträglichkeit:
Zum einen haben die Akkus aktuell schon wesentlich weniger seltene Erden und Materialien als noch vor einigen Jahren. Zum anderen ist natürlich auch das aktuelle E-Auto nicht zu 100% umweltfreundlich; Muss es aber auch gar nicht. Wenn ich beim E-Auto aber die Produktion des Autos und auch die des Stromes etc. mit in die Diskussion einbeziehe - muss ich das beim Verbrenner auch machen.
Wie das Öl gefördert wird, dessen Transport, die Umwelt-Schäden bei Öl-Katastrophen, die Kriege um das Öl und deren Toten..
Der Strom ist aktuell noch nicht zu 100% regenerativ - die Quote steigt aber jedes Jahr an und hier gibt es Entwicklungs-Potenzial. Beim Öl ist die Produktion eigentlich zunehmend schädlicher statt besser geworden.
Über jeden Aspekt kann man einiges Schreiben. Lustig ist das die "normalen" Autos vermutlich nur 1% mit "Hirn" kaufen. Die Fragen die bei E-Autos gestellt werden - werden nach meinem Eindruck bei klassischen Autos nie gestellt. Anders lässt sich die Masse an riesigen Autos in der Stadt für mich nicht erklären
