Welche Antiviruslösung für Laptop mit Win7?

Solche "Ich hab XYZ, bin damit zufrieden" Posts bringen keinem was. Ohne Begründung warum ihr euch für diesen Antivirus entschieden habt oder warum ihr diesen immer noch verwendet oder was euch an ihm besonders gefällt sind eure Antworten Müll.
 


Na dann ;-)

ESET NOD32 am 30.11.12 gekauft per Amazon Cyber Monday. Vorher Jahrelang keinen Virenscanner mehr gehabt. Hatte auch keine Probleme großartig, soweit ich das eben sagen kann. Ab und an mal mit den üblich verdächtigen über das System gegangen (Spybot, Hijackthis) und regelmäßig neu aufgesetzt. Gab im Grunde nie Probleme, aber hatte so einiges nettes über NOD32 gelesen und ja, mir ist die Werbung in Hardware/Gamer Print Medien aufgefallen. Für 10€ für 1 Jahr... naja, da habe ich halt mal zugeschlagen.

Im Grunde Standard DVD Verpackung, nix besonderes. Installieren, aktivieren und gut ist. Man merkt... nichts. Das Teil ist aktiv, aktualisiert sich mehr mals am Tag. Wenn ich am spielen bin springt der Scanner sofort in den Gamer Mode und belästigt mich nicht.

Zweifelhaftere Software wird fix als akzeptiert angeklickt und gut ist, da wird auch nicht mehr gemeckert.

oberflchejssdv.png


Sieht sehr spartanisch aus und ist auch gut so. Frisst an Leistung reichlich wenig (Rechner läuft schon so einige Stunden):

taskmgrh2s75.png


Ansonsten... ja. Normalen Scan, Full Scan, Aufgabenplanung zum scannen, Mail/Web Schutz wenn gewünscht...

Das Teil ist einfach unauffällig. Leider meldet es sich bei mir vlt. 1-2x pro halbes Jahr, weil wie gesagt, der Scanner ist im Grunde für mich nur erweitertes Gehirn wenn ich mal wirklich nicht aufpasse. DLs etc. kommen alle nur aus weitestgehend sauberen Quellen und Surftechnisch... nun ja, ich brauche keine Porno Seiten und Co ;-) Im Grunde ist mein Surfverhalten seit Jahren das gleiche.

bb
 

Hattest du die Free oder die Pro Version?


Es sieht aufgeräumt und funktional aus, verbraucht auch kaum ressourcen.

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Das mag zwar nicht das beste Programm sein was es gibt, aber welches gewährleistet schon 100%tigen schutz :rolleyes:

Kostet ca. 20€ im Jahr (ohne Sonderaktion / Gutschein)

Für fortgeschrittene Benutzer hat man sehr viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten, um es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.


ps: Das Aussehen kann man verändern (5 vorhanden)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich benutze Avast free. Nervt nicht - wenn man die Stimme abschaltet, die einem nach jedem Update ins Ohr schreit.
Wie schon erwähnt wurde gibt es auch meiner Meinung nach bei Erkennungsraten etc. keine großen Unterschiede zwischen den bekanntesten Programmen.
Einen wirklichen Virus oder anderen Schädling hatte ich schon sehr lange nicht mehr, Hirn einschalten, dann ist das Risiko recht klein.

Ich war allerdings auch mal der Meinung, Virenscanner - brauche ich nicht, hatte seit Jahren nie einen und auch keine Meldung vom AV.
Ein paar Monate drauf hatte ich einen Dropper auf dem Rechner, der sich schön auf alle USB-Sticks weiterverteilt hat. Habe ich aus der Schule mitgebracht das Ding...

Was ich damit sagen will: Auch wer beim Surfen aufpasst, ein USB-Stick, oder ein Mail Anhang von Freunden kann auch verseucht sein, da hilft auch Verstand nicht weiter.
 
Mailanhänge führt man nicht aus und gegen den Rest hilft ein ordentlich konfiguriertes und auf aktuellem Stand gehaltenes System und aktuelle Anwendungssoftware. Natürlich erreicht man auch so keine 100%-ige Sicherheit, aber das kann die Sicherheitssoftware auch nicht.
 
Wie ich es hasse diesen "Ratschlag" immer wieder zu hören. Du kannst dein Hirn noch so sehr einschalten. Eine infizierte Seite und Peng hast du dir was eingefangen. Das merkst du in der Regel gar nicht.

Klar ist eine Antivirenlösung kein Allheilmittel, aber unter Windows eine unabdingbare Unterstützung!
 
Eine infizierte Seite und Peng hast du dir was eingefangen. Das merkst du in der Regel gar nicht.
Sofern man die Browser-Plugins auf ein Minimum reduziert (mehr als Flash werden die wenigsten Benutzer regelmässig nutzen) und den Browser sowie die tatsächlich benötigten Plugins aktuell hält, ist die Gefahr einer Drive-By-Infektion sehr gering. Als zusätzliche evasive Massnahme kann man ggf. JavaScript und Plugins nur selektiv für eine Whitelist von Websites zulassen, um die Ausnutzung von Schwachstellen zu erschweren. In Verbindung mit Firefox ist das etwa über die NoScript-Erweiterung sehr komfortabel möglich.
 
Das ist natürlich richtig Fisch, aber du willst mir ja nicht erzählen, dass du auch einer von der "Antivirus ist eh nur Snakeoil" Fraktion bist, oder?
 
Ich bin durchaus der Meinung, ein On-Access-Malwarescanner könne in bestimmten Szenarien zumindest helfen, ein kompromittiertes System zu erkennen. Auch kann er zumindest bekannte Malware erkennen, bevor sie ausgeführt wird, allerdings darf man darauf nicht vertrauen.

Insofern kann ein Malwarescanner ein sinnvoller (aber vergleichsweise unwichtiger) Teil eines Sicherheitskonzepts sein, sofern man sich der Limitationen bewusst ist. Lediglich von Desktop-Firewalls und obskuren Internet-`Security`-Suites rate ich ab, da diese in der Regel mehr Probleme verursachen als sie lösen. Die in https://ngb.to/threads/149-Leitfaden-zur-Rechnersicherheit genannten Vorkehrungen zur Absicherung des Systems sind jedoch bei weitem wichtiger.
 
Mailanhänge führt man nicht aus und gegen den Rest hilft ein ordentlich konfiguriertes und auf aktuellem Stand gehaltenes System und aktuelle Anwendungssoftware[...]

Es gab schon Viren die als getarntes Windowsupdate ankamen und da hilft auch kein "ordentlich konfiguriertes und auf aktuellem Stand gehaltenes System" gegen. Für sowas benötigt man nunmal Antivirensoftware, da immer mal was falsch laufen kann.

MfG
Mr. J
 
Es gab schon Viren die als getarntes Windowsupdate ankamen und da hilft auch kein "ordentlich konfiguriertes und auf aktuellem Stand gehaltenes System" gegen.
Das ist allerdings keineswegs trivial, da die Updates digital signiert sind. Mir ist bisher genau ein Fall bekannt, in welchem dies geschah: Flame, vgl. . Dahingegen lässt sich ein Malwarescanner vergleichsweise leicht umgehen, zumindest bis sich eine Malware ausreichend weit verbreitet hat um analysiert zu werden; kleinste Änderungen im Binary oder ein Laufzeitpacker reichen dazu in vielen Fällen bereits aus, selbst viele Skript-Kiddie-Baukästen bieten eine entsprechende Funktionalität.
 
Mit Sicherheit ist das glücklicherweise nur ein seltener Fall, allerdings habe ich die Befürchtung dass so etwas durchaus auch noch mal bei etwas Anderem als Windowsupdates passieren könnte. Man stelle sich z.B. mal vor jemand würde als Ziel ein schwächeres System auswählen (z.B. Android) und dort versuchen einen Angriff über eine beliebte Software (z.B. WhatApp) einzuspielen. Die große Gefahr die ich momentan sehe ist die, dass möglicherweise durch die NSA absichtlich Lücken in Sicherheitsmechanismen geschlagen wurden und nachdem dies nun bekannt geworden ist machen sich sicher einige Leute auf die Suche nach nutzbaren Schwachpunkten.
Von daher setze ich lieber vornherein auf einen Virenscanner und verlasse mich nicht darauf, dass mir hoffentlich nichts passiert weil ich vorsichtig bin.

MfG
Mr. J
 
Wer sagt dir denn, dass diese Schwachstellen nicht mit Absicht in Malwarescanner eingebaut werden?
 
Wenn auf deutsche Malwarescanner setzt kann man wohl relativ sicher sein NSA-frei zu sein. Mal davon abgesehen, dass eine solche Firma sich sowas wohl kaum leisten kann. Bei WhatsApp mag das denkbar sein, eher weniger bei Firmen mit mehreren hundert Mitarbeitern und einem entsprechenden Umsatz der auf dem Spiel steht.

Aber ja, Verschwörung, Illuminaten und co....
 
bei antiviruslösungen streiten sich ja die geister. meine person hat angefangen mit freeware und ist dann über norton, kaspersky bei eset nod gelandet und damit seit jahren zufrieden. klar brain gehört auch dazu.
 
Es gab schon Viren die als getarntes Windowsupdate ankamen und da hilft auch kein "ordentlich konfiguriertes und auf aktuellem Stand gehaltenes System" gegen. Für sowas benötigt man nunmal Antivirensoftware, da immer mal was falsch laufen kann.
Und hat sich auch prompt an den meisten Virenscannern erfolgreich vorbei geschummelt. ;)

Natürlich gehört auch Brain dazu. Wer Email-Anhänge einfach öffnet, dem ist auch mit einem Virenscanner nicht mehr zu helfen.
Oder noch besser sind die Fachleute, die bei jeder Virenmeldung abwinken, weil es ja völlig normal ist, wenn ein "Crack" oder Keygenerator als Virus erkannt wird.
 
Noch keiner der hier den brain.exe-Spruch abgelassen hat? :D
Man sollte auf keinen Fall den Fehler machen und sich mit installiertem Virenscanner in Sicherheit wähnen: Schlangenöl und so.

Ich bin seit ich Win7 nutze mit MSSE zufrieden, weitaus wichtiger finde ich eine ordentlich konfigurierte Firewall.
Auch da habe ich mittlerweile etwas für mich gefunden: von Sphinx Software.
Das Tool setzt sich auf die Windowsinterne Firewall und gibt einem die von anderen Programmen gewohnten Kontrollmöglichkeiten in der Taskleiste.
Will ein neues Tool Zugriff aufs Netzwerk kommt ein Popup mit Entscheidungsmöglichkeiten. Sehr schlank.
 
@tm98

Ernsthaft, wenn jemand nen guten Browser 0-day exploit hat, schafft ers auch nen Virus/Trojaner zu kriegen der nicht in den AV Signaturen ist. Und dank der evergreen Browser gibts ja auch keine veralteten Browser mehr.

Das wichtigste ist doch: "Sicherheit gibts nicht!"
 
Die Diskussion hier im Thread dreht sich im Kreis, die vorgebrachten Argumente sind oberflächlich und für Laien nutzlos. In jedem vierten Post zu lesen das "Brain" und "Vorsicht beim Surfen" der beste Schutz ist nervt einfach nurmehr.
 
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