Weg von Arch auf dem Desktop.

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  • #21
Arch ist für Anfänger super, weil man lernt, was das System macht. Gentoo oder LFS fand ich als Empfehlung zu extrem.

Aber ja, Probleme gibt es überall. Zu Windows wechseln will ich nicht und komischerweise war ich vor 1-2 Jahren noch zufriedener.

Ubuntu ist schon so weit downstream, dass die eigene Bugs in ihre Patches und NIH Software einführen. Dann doch echt lieber Debian :D
 
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  • #23
OH GOTT NEIN

Da muss ich ja für alles bezahlen. Gebe mein Geld lieber für Koks und Nutten aus :p
 
Zu Fedora kann ich erfahrungsgemäß sagen, dass man <zummindest früher> nach jedem Update zittern musste dass der Scheiß noch bootet. Die haben ungetestete Updates viel zu schnell ins Stable gehauen.
 
Ich denke, Du wirst Dich zwischen "neueste Packages" oder "stable" entscheiden müssen. Beides zusammen wird eher schwierig bis unmöglich, denke ich :unknown:
Und zur Frage der Qualitätskontrolle bei Tumbleweed - nun ja, eine Rolling ist halt immer mit Bastelarbeit verbunden, da nehm ich auch Tumbleweed nicht aus. Aber da erzähl ich Dir sicher nix neues.
 
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  • #26
Basteln ist okay, aber es soll dann auch funktionieren. Arch nervt immer mehr mit hausgemachten Problemen. Wie diesem komischen Bug, der upstream nicht vorhanden ist. Oder dem Umstand, dass nach dem letzten Update der Shutdown ewig gebraucht hat und plötzlich alle Fensterdekorationen pink waren.



Tumbleweed ist installiert, YaST ist immer noch komisch (das letzte Mal hatte ich OpenSUSE 11.2 iirc). Xfce läuft.

Der Installer ist gewöhnungsbedürftig, aber effektiv und macht gute Vorschläge.

Btrfs als Root hatte ich vorher schon, XFS für /home ist mir neu, aber wenn's Standard ist, werden die sich wohl was dabei gedacht haben.

Steam will nicht auf Anhieb. Erst hat libXtst6-32bit gefehlt, jetzt segfaulted es.

Die Geschwindigkeit des Systems gefällt mir. Kernel 4.9 funktioniert einwandfrei, nicht so wie bei Arch.

Einige Pakete fehlen, darunter firejail. EDIT: ah, gibt User-Repositories im OBS (Open Build Service), . Mal schauen, wem ich da vertraue.

Mausgeschwindigkeit ist komisch, Beschleunigung in Xfce ausgestellt, scheint aber in X11 noch an zu sein. Werde mich erst mal wieder in SUSE reinfinden, bevor ich ohne Snapshots Konfigurationsänderungen mache.

Hm, kein Sound. Pulseaudio war nicht installiert :o

Und auch kein Video. Man muss Packman aktivieren UND die mitgelieferten Video-Encoder durch die Packman-Version ersetzen. Wie unintuitiv ist das denn bitte, das war bei Debian und Arch besser gelöst.



Werde den Beitrag im Laufe der nächsten paar Stunden mit weiteren Impressionen editieren oder ins Bett gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab vor kurzem bei meiner Schwägerin OpenSuse durch Arch ersetzt. Die Gründe:

Distupgrade von 13.1 auf 42.2 geht trotz schrittweisen Upgrades nicht. Hat mir beim Übergang von 13.2 auf 42.1 sowohl den Bootloader als auch das System zerschossen. OpenSuse 42.2 wollte auch Systemd in Version 210 beibehalten, da irgendwelche Abhängigkeiten nicht erfüllt werden könnten. Systemd war aber nicht das einzige nicht updatefähige Paket. Trotz vieler nicht updatefähiger Pakete war die Anzahl der installierten Pakete enorm. Und bei den angezeigten Warnungen und Fehlern wird einen Angst und Bange.

Bei OpenSuse nervt mich auch besonders, dass man haufenweise Thirdpartyrepos einbinden muss, da viele Pakete in den Standardrepos nicht enthalten sind. Bei Arch ist das mit AUR und Infinality wesentlich überschaubarer. Die OpenSuse-Thirdpartyrepos sind auch nicht besonders distupgrade-fähig.

Tumbleweed hatte ich mal vor 3 Jahren ausprobiert. War damals eine Katastrophe. Nach dem 5. Update machte es Probleme. Segfaults gab's auch reichlich.

Mit Arch hatte ich bisher hingegen noch nie größere Sorgen. Etwas basteln musste ich schon. Waren aber Peanuts im Vergleich zu Suse.

Packagekit hat bei mir übrigens auch nie funktioniert (13.1).

Phre4k: Bleib bei Arch. Zumindest Suse macht auf Dauer mehr Probleme.

Und nach der Distupgrade-Erfahrung mit Opensuse kommt mir auch nur noch Rolling-Release ins Haus.
 
@ musv: ich will hier weder klugscheißen noch missionieren - aber es so stehen lassen halt auch nicht :D

Distupgrade von 13.1 auf 42.2 geht trotz schrittweisen Upgrades nicht.
Und wirklich ALLE Updates bei 13.2 und 42.1 durchlaufen lassen? Wobei ich bei so einem Versionssprung immer eine Neuinstallation einem Upgrade (auch schrittweise) vorziehe.

Bei OpenSuse nervt mich auch besonders, dass man haufenweise Thirdpartyrepos einbinden muss, da viele Pakete in den Standardrepos nicht enthalten sind.
Mag für einige Exoten zutreffen. Aber haufenweise ist ein wenig übertrieben. Packman dazu - und fäddisch.

Packagekit hat bei mir übrigens auch nie funktioniert (13.1)
Yep, PackageKit und apper sind Grütze. Am besten von vorne herein lahmlegen. Geht alles mit Zypper.

Bleib bei Arch. Zumindest Suse macht auf Dauer mehr Probleme.
Was meistens einer falschen bzw. gar keiner Priorisierung der Repos geschuldet ist, was früher oder später jedes System abschießt. Liegt aber nicht an SUSE.
 
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  • #30
Und wirklich ALLE Updates bei 13.2 und 42.1 durchlaufen lassen? Wobei ich bei so einem Versionssprung immer eine Neuinstallation einem Upgrade (auch schrittweise) vorziehe.
"so ein" Versionssprung? Das ist doch wie von Ubuntu 15.10 auf 16.04 oder von Debian 7 auf 8. Das sollte laufen.

Mag für einige Exoten zutreffen. Aber haufenweise ist ein wenig übertrieben. Packman dazu - und fäddisch.
Dennoch sind in den Haupt-Repositories anscheinend weniger Pakete als bei Debian und Arch, zumindest fehlen mir einige, die ich jetzt nicht gesondert aufführe.

Was meistens einer falschen bzw. gar keiner Priorisierung der Repos geschuldet ist, was früher oder später jedes System abschießt. Liegt aber nicht an SUSE.

Ist mir weder mit Debian noch mit Arch je passiert. Mal schauen, wie das bei Tumbleweed ist.
 
"so ein" Versionssprung? Das ist doch wie von Ubuntu 15.10 auf 16.04 oder von Debian 7 auf 8. Das sollte laufen.

Schoen waers, ich mache nie wieder so ein Upgrade (egal ob Server oder Desktop). Mittlerweile setze ich einfach parallel neu auf und schwenke dann.
 
Nur nochmal der Vollständigkeit halber: musv hat von 13.1 auf 42.2 upgegradet. Dazwischen liegen also immerhin zwei(!) Generationen. Das kann dann schon mal in die Hose gehen.
@musv: die Paktequellen von Debian und Suse kann man so nicht vergleichen. Bei OpenSuse tut man eben gut daran, die Repost vernünftig zu priorisieren.
 
ich habe 4 auf 5 (Server), 5 auf 6 (Server und Desktop) und 6 auf 7 (Server) versucht. Das war alles mehr oder weniger scheisse und ich haette weniger Zeit mit neuaufsetzen verbracht. Da in Debian 8 zum Releasestart der Clusterstack nicht inkludiert war (und es auch keine Hinweise gab, dass der ueberhaupt nochmal wieder rein kommt), habe ich bzw. bin ich dabei die letzten Debian 7 Dinger auf Ubuntu zu heben.

Bei Ubuntu wars/ists btw (auch sowohl Server und Desktop) dasselbe in Gruen. Sicher "geht" ein Upgrade "irgendwie", aber Neuaufsetzen ist halt 50/50 schneller, zumindest beim Desktop. Seine Server moechte man ja sowieso automatisiert haben, da lohnt es eh nicht, Zeit in Major Upgrades zu investieren.

Obiges spiegelt nur meine(!) Erfahrungen wieder. Ich kann mir schon vorstellen, dass Upgrades anderswo super funktionieren :beer:
 
Ich hatte mit arch auch ein paar Kränkeleien, hab aber für alles Workarounds gefunden und wenns einmal läuft :unknown:

Was ist denn noch mit Manjaro z.b.? Das übernimmt viel von dem was man bei arch selbst frickeln muss, hab das weils schnell gehen musste auf meinem Laptop installiert und bin zufrieden.
Bis auf, dass sämtliche Webbrowser total unperformant sind, war bei ner vorherigen Installation aber nicht so. Wird trotzdem wenn Zeit ist durch arch ersetzt.
 
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  • #36
Da ich Arch seit 2009 nutze, habe ich keinerlei Vorteile durch Manjaro. Schneller einzurichten ist das nicht, das habe ich in 30min erledigt. Nur Debian war bisher schneller.

Und genau damit habe ich SUSE jetzt ersetzt. Hätte ich nicht verpeilt, dass Kernel 3.16 noch kein Btrfs als / haben kann, wäre ich direkt im chroot geblieben und hätte auf Testing aktualisiert.

Kernel 4.8 läuft wie er soll, 4.9 aus unstable auch. Keine Ahnung was Arch da verkackt hat.
 
Ist ja erstmal gut wenn du mit SUSE zufrieden bist.
War nur ein Gedanke, standard Updates kommen bei Manjaro jedenfalls auch erst später (geprüfter? ^^) an als bei arch.
 
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  • #38
Ich nutze nun Debian, nicht Suse.

Tumbleweed ist sowas von Scheiße. Debian Testing funktioniert, da bleibe ich wohl.

Keine Ahnung wie viele andere Distributionen so scheiße werden konnten. Früher war alles besser, außer Debian. :)
 
Ich würd das aur voll vermissen wenn ich auf dem Desktop mit was anderem unterwegs bin.
Wie ist da bei dir die Handhabe wenn deine gewünschte Software nicht oder nicht in der passenden Version in den Repos ist?
Gehst du dann über zusätzliche Paketquellen (und lässt die dauerhaft drin?) oder kompilierst du alles selbst?
 
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  • #40
Hab eh für die Arbeit nen fpm-Server mit mkdeb :D

Fremdquellen braucht man selten und wenn doch, gibt's die meistens auch für Debian. Alles was mir fehlt kompiliere ich in der Tat selbst, wenn ich der Fremdquelle nicht vertraue.
 
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