Wefre: Spotify-Alternative pausiert aus Angst vor Klage


Aus Angst vor einer Klage hat der neue Streaming-Dienst sein Angebot pausiert. Innerhalb von zwei Wochen meldeten sich dort nach Betreiberangaben über 16.000 Nutzer an. Offenbar möchte man nicht dem Beispiel von folgen und prüft nun, wie legal der Bezug der Werke von und ist.
wurde im Gegensatz zu Aurous nicht als . Die Möglichkeit sich nach der einmaligen Registrierung kostenlos Musik anzuhören, hat bei dem schicken Design dennoch innerhalb kürzester Zeit viele Nutzer angezogen. Diverse Anwender des neuen Dienstes haben aber bei Twitter angemerkt, dass die Nutzung des YouTube- und Spotify-Materials ohne das Abspielen der Werbung nicht legal sei. Das brachte Boris Vera & Co. ins Grübeln.

Die drei Betreiber haben ihre Webseite außer Betrieb gesetzt und auch die Crowdfunding-Kampagne vorzeitig . Sie wollen offenbar nicht dem Beispiel von Aurous folgen. Dort hatte der US-amerikanische Musikverband RIAA nach nur drei Tagen Betrieb mit juristischen Mitteln die Stecker gezogen. Die Rechteinhaber gingen bei Aurous gegen die Nutzung von nicht lizenzierten Musikquellen vor.

Die drei Macher von Wefre befinden sich bereits in Gesprächen mit YouTube und Spotify, um die Legalität des eigenen Angebots zu klären. Ihnen ginge es nicht darum, auf Kosten Dritter zu wirtschaften, wie sie auf ihrer Seite schreiben. Sie wollten von Anfang an nicht weniger, als einen wirklich guten Streaming-Dienst auf die Beine zu stellen. Man wird sehen, ob ihnen das noch gelingen wird.




Autor: Lars Sobiraj
 
Ich kenne den Dienst nicht. Aber verstehe ich das gerade richtig, dass zuerst die Crowdfunding Kampagne gestartet, danach das Teil programmiert und erst anschließend geschaut wurde ob das Ganze überhaupt rechtlich durchkommt? Und dafür hat es dann noch Nutzer gebraucht die darauf hinweisen mussten?

Dass die Contentindustrie ihre Rechte mit allen Mitteln schützen will sollte doch mittlerweile jedem bekannt sein. Und dass es mächtig einen auf den Deckel gibt wenn man erwischt wird auch. Sowas sollte man dann schon vor Projektstart überprüfen.
 
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