Was hast du jetzt schon wieder angerichtet, Donald Trump?

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Trollenhagen
Donald Trump haut eine Idiotie nach der anderen raus. Keine Satiresendung, kein Satiremagazin kommt da überhaupt mit. Dieser Thread hier soll, solange er halt noch im Amt ist, dazu dienen, aufzuzeigen, wie er von Fettnapf zu Fettnapf tritt oder wie er halt versucht, wie erläutert, die Macht in den USA zu halten, auch wenn er nicht gewählt werden würde.

Fangen wir mal mit zwei Dingen an:

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So, und nun viel Spaß beim Posten. Was er halt bei Twitter raushauen wird, oder welche dümmliche Aktion als nächstes kommt. Interessant wird natürlich auch die Wahl dieses Jahr.
 
Nichts für ungut, aber bei George W. Bush gab es .
Oft spassig zu lesen und halb Amerika hat sich über nen scheinbaren Idioten an der Spitze des Landes kaputt gelacht....

Trump hingegen lügt in einer Tour, schürt Hass, verletzt grundlegende Rechte von Menschen, lässt in die Justiz eingreifen, zerstört bewußt (in meinen Augen wichtige) Institutionen (wie die Naturschutzbehörde) usw.
Diesen Sachen wird eine Ansammlung von Dummheiten als Thread zum drüber lustig machen nicht gerecht....
 
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  • #3
Nein, es geht genau nicht nur darum, sich über ihn lustig zu machen, sondern genau das, was du jetzt beschreibst. Kannst du da ebenfalls etwas mehr in die Tiefe gehen?

Außerdem: bei Bush war es ähnlich. Der hat auch sehr viel kaputt gemacht.
 
@Trolling Stone:

Oje. Trump ist jetzt fast vier Jahre im Amt. Ab wann soll die Aufzählung beginnen? Ab jetzt? Ansonsten wird das eine Sisyphusarbeit die vergangenen Sachen aufzuzählen. Alleine seine Lügen auf Twitter sind 5-Stellig... :uglyngb:
 
Twitter platzt bald der Kragen und sie schließen nicht aus, dass sie ggf auch den .
Trump will natürlich ein Gesetz erlassen, dass sein *noch* Lieblingsmedium das nicht darf.
Der Typ ist nur ein elender Brandstifter und Selbstdarsteller.
Und Chef aller Streitkräfte :eek:
 
@Chegwidden:

Tut mir leid, aber das "twitter gesetz" ist hier medial massiv falsch dargestellt worden.
Ich hasse Trump und will ihn nicht in Schutz nehmen, aber "Fake News" sind Fake News, auch wenn sie nicht von Trump kommen.

In den USA gibt es eine Trennung zwischen "Publisher" und "Platform".

Als Publisher übernimmst du Verantwortung für das was auf deiner Seite steht.
Das ist anders als in deutschland, wo vorrangig der Autor haftbar ist, der Verläger ist da mit in der Pflicht.
Die gehen davon aus, dass du als Publisher deine Veröffentlichungen einem redaktionellen prozess unterliegen und du damit wissentlich der Veröffentlichung zugestimmt hast,
damit bist du "haftbar".

Dem gegenüber stehen Plattformen.
Plattformen dürfen per Gesetz nur sehr sehr sehr begrenzt redaktionell eingreifen, im Gegenzug erhalten sie einen Haftungsausschluss.
Unter dieser Klausel laufen Foren und Social-Media.

Heißt auf deutsch:
Twitter muss keine Haftung für das übernehmen was User veröffentlichen, darf im Gegenzug aber keine redaktionelle Arbeit leisten.
Es gibt dafür allerdings eine Ausnahme: "
The statute in §230(c)(2) further provides "Good Samaritan" protection from civil liability for operators of interactive computer services in the removal or moderation of third-party material they deem obscene or offensive, even of constitutionally protected speech, as long as it is done in good faith.


Die rechtliche Frage wann Twitter "Good Samaritan" überschreitet und redaktionell tätig wird wodurch es von einer Plattform zu einem Publisher wird und haftung für alles übernehmen muss ist berechtig.


Natürlich wirkt das alles kindisch und lächerlich und zickig, auf die Art wie Trump das gemacht hat,
aber die unterliegende rechtliche Frage ist durchaus ligitim und sollte rechtlich geprüft werden.
 
Den 75jährigen, der dieser Tage von Bullen gestoßen wurde und noch im Krankenhaus liegt, verdächtigt er jetzt als einen möglichen ANTIFA Provokateur.
Er will gesehen haben, daß er härter fiel als er gestoßen wurde. Möglicherweise gestellt. :m
 
Soll nur so weiterreden. Inzwischen ist auch für viel Republikaner das Fass voll. Mal sehen wie sich das alles auf die Wahl im November auswirkt.
 
Soll nur so weiterreden. Inzwischen ist auch für viel Republikaner das Fass voll. Mal sehen wie sich das alles auf die Wahl im November auswirkt.

Das ist meine größte sorge:
Es sind noch 5 Monate.
Ich will einem toten Mann nicht sagen, dass er zu früh starb, aber er starb zu früh.

Es ist schwer den Druck jetzt noch 5 Monate aufrecht zu erhalten.
 
Ich habe es letztes mal gar nicht in Erwägung gezogen, er könne gewinnen.

Diesmal gehe ich von seine Wiederwahl aus. Wenn es dann anders kommt, umso besser.

 
@KaPiTN:
In einem Extremfall reichen 22% der "popular Vote" aus um President zu sein.

Erklärung: (6 Minuten Video)


TL:DR.
Durch das Elektoral Collage ist nicht jede Stimme gleich viel wert:
In Wyoming hat eine stimme ca 3*mal so viel Gewicht wie eine in Lousiana und durch das "Winner takes all" system,
bekommt man mit 51% der Stimmen alle Wahlmänner.
 
Da kann man als eingetragener Wähler noch so oft die Demokraten (hier im Beispiel) wählen, wenn dein Wahlmann/die Wahlfrau anderer Meinung ist, ist Kacke.
Und hier in D sind alle Wähler und manche schon mit 2 Kreuzchen überfordert. Ich bin immer öfter dankbar für unser Wahlsystem.
 
Unser Wahlsystem hat massive Fehler,
aber aber ein vergleich mit den USA ist dennoch falsch,
denn unser System ist von grund auf anders.
 

Dankbar, weil (nahezu) jeder automatisch eine Wahlbenachrichtigung bekommt. Und sie nicht anfordern muss/sich eintragen muss.
Weil jeder seine Stimmen direkt abgeben kann und nicht hoffen muss, dass jemand in seinem Auftrag so stimmt, wie man es will.

Warum ist der Vergleich falsch? Es sind doch beides Demokratien.
Und natürlich wäre mir eine direkte Demokratie, etwa wie in der Schweiz, noch lieber.
 
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