Was geschah Silvester wirklich?


Der Soester YouTuber Bilgili Üretmen sorgt für Aufruhr. So haben mehrere Personen, die die Kölner Silvesternacht erlebt und in Interviews beschrieben haben, absichtlich ihren beruflichen Hintergrund verschwiegen. Das „Opfer“ arbeitet beim WDR. Der „Türsteher“ ist u.a. als Schauspieler und Regisseur tätig. Häufig spielt er in Filmen einen Polizisten oder Justizangestellten. Wie echt sind die Interviews?

Der Medienhype, der nach der Kölner Silvesternacht erzeugt wurde, ist bis heute gigantisch. Auffällig ist, dass es angeblich mehrere Tage gedauert haben soll, bis Polizei und Medien Kenntnis von den Vorgängen rund um den Kölner Dom erhalten haben. Anfangs hieß es vonseiten der Polizei, die Nacht sei recht ruhig verlaufen. Aus den 100 Anzeigen gegen Unbekannt sind mittlerweile beinahe 1.000 geworden. Interessant ist auch: Weil das Thema ausländische Gewalt gegen Frauen spaltet und so herrlich die Emotionen schürt, wurde es sehr dankbar von den Medien aufgenommen.

Dass es rund um Mitternacht in Köln und anderswo zu Übergriffen gekommen ist, steht außer Frage. Interessant wäre es aber beispielsweise zu wissen, warum der Diplom Psychologe und Geschäftsführer der complex sports gbr im Gespräch nicht erwähnt, dass er in kurzen Abständen als Schauspieler und Regisseur tätig ist. Auf postet er Fotos, wo er oftmals als Justizangestellter oder Polizist zu sehen ist. Bei Facebook erwähnt er die Silvesternacht übrigens erst am 13. Januar. Er sei sowohl Türsteher als auch Schauspieler, versucht er erste kritische Kommentare zu beschwichtigen. Leider haben die investigativ tätigen Journalisten diese Tatsache in ihrem Fernsehbeitrag nicht erwähnt. Im Gespräch erzählt er stolz, der mehrfache habe mehrere Flüchtlinge „weggeklatscht“, nachdem sich immer mehr Frauen hilfesuchend an ihn gewendet haben. Bilgili Üretmen von Djihat TV aka hinterfragt, ob Herr Jurcevic beim Gespräch als Türsteher oder vielmehr als Schauspieler tätig war. Die Wahrheit wird er wohl nur selbst wissen.

Ein „Opfer“ der Neujahrsnacht, Jutta Roggendorf, erzählt beim TV-Magazin „Brisant“ die Gegebenheiten aus ihrer Perspektive. Schade auch, dass es unterlassen wurde zu erwähnen, dass Frau Roggendorf für den WDR tätig ist. Im hat man den Eindruck, einer zufällig anwesenden Augenzeugin zuzuhören und keiner langjährigen Mitarbeiterin vom Studio Köln. Zumindest wird ihre Mitarbeit bei Sender offenbart. Ihre Tätigkeit hätte man zumindest in einer Bauchbinde erwähnen sollen. So erscheint ihre Aussage in einem denkbar ungünstigen Licht.

Dem YouTuber und Journalisten Üretmen fällt noch ein weiteres „Opfer“ mit Namen Selina Aline Siffrin auf. Ihr Vater derzeit Beiträge der Seite „Für Familie, Volk und Heimat – Multimulti und Islamisierung stoppen“, die wir absichtlich nicht verlinken! Dort wird beispielsweise dafür geworben, „kriminelle Ausländer abzuschieben„. Wer dafür ist, soll das Foto verbreiten. Horst Siffrin tut dies mit den Worten: „Da hast du recht raus mit ihnen“ (siehe Screenshot oben rechts). Laut der Selbstbeschreibung geht es den Seitenbetreibern darum, die ethno-kulturele Identität der Deutschen (mit ihren Hassparolen) zu schützen. Bilgili Üretmen hält offenbar eine Einflussnahme des Vaters auf die politische Sicht seiner Tochter für möglich. Wer sich ihr Interview anschaut, sollte das zumindest im Hinterkopf behalten. Frau Siffrin postet übrigens weder auf noch auf etwas über die ach so traumatische Silvesternacht. Bei Instagram ist zum Jahreswechsel lediglich ein Selfie zu . Am 8. Januar beklagt sie hingegen, dass man sie im Netz angegriffen habe. Sie müsse jetzt bei Facebook „eine Armlänge Abstand halten„, womit sie ironisch auf die Aussage der Kölner Bürgermeisterin abzielt.


von Bilgili Üretmen wird überall pausenlos gelöscht


Interessant ist auch, wie die Medien auf das von Bilgili Üretmen reagieren. Weil Üretmen immer wieder Ausschnitte aus dem urheberrechtlich geschützten Material zeigt, ist das weder bei YouTube noch bei Facebook lange online. Kurze Zeit nach dem Upload wird das immer wieder gelöscht. Im Kommentarbereich seines YouTube-Kanals nach dem Verbleib der . „Komischerweise finde ich es heute nicht mehr. Weißt Du, wo man dieses noch sehen kann?

Wir haben seinen höcht ironischen bei einem Hoster hochgeladen, wo dieser mit Sicherheit nicht entfernt wird. Zwar befindet sich FreePlay noch in der Testphase, das Video kann man sich dort aber problemlos anschauen und bei Bedarf auch bei allen sozialen Netzwerken einbinden.

Als Beobachter stellt mann sich immer wieder die Frage, wie viel echt ist und wie viele Meldungen, die derzeit zirkulieren, hochgespielt wurden. Was geschah tatsächlich am 31.12. in Köln? Mit welchem Hintergrund wurden bei den Fernseh-Interviews derart wichtige Informationen verschwiegen? Zumindest für den Soester Journalisten Üretmen „stinkt die ganze Nummer zum Himmel“ (siehe unten).







Autor: tarnkappe
 
Unabhängig von den Opfern, oder der Ethnien der Täter, würde mich aber mal interessieren,
ob das eine koordinierte Aktion von "Hintermännern" war, die das wirklich richtig organisiert haben,
oder ob es eine Ansammlung von Menschen war, die den Umständen entsprechend einfach relativ zufällig an diesem Ort weilten.

Mein Beileid an die "Opfer"...
Wirklich, das meine ich ernst,
aber da wohl keiner Frau die Eierstöcke raus genommen wurden,
oder sonst wie was in der Richtung gelaufen ist,
muss man nach einiger Zeit des "aufregens" doch irgendwie schon sagen,
so langsam ist mal gut, man braucht kein übermäßiges Drama aus diesem Vorfall machen!
( Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es bestimmt einige Frauen gibt, die gar nicht vor Ort waren und nun trotzdem Anzeige erstatten, einfach nur, um sich wichtig zu machen... Will jetzt nichts relativieren, oder kleinreden, oder unterstellen! Es ist aber genau wie bei so vielen vielen angeblichen Vergewaltigungen denkbar, dass das eine oder andere Individuum sich in der Aufmerksamkeit sonnt... )

Es ist schlimm, ja, keine Frage, ich sehe auch beherzte Strafen für solche Sittensäue vor,
aber an solche Nummern, wie Organhandel oder Zwangsprostitution kommen wir noch nicht ran!

Vorsätzlich ist in meinen Augen zu ergründen, warum auf einmal plötzlich so viele Menschen auf einmal "koordiniert" sowas machen konnten...
Aus diesen Hintergründen kann man bestimmt Rückschlüsse, oder bestimmte Erkenntnisse bestimmter Tätergruppen entsprechend extrahieren und sich eventuell auf zukünftige Ereignisse vorbereiten!
 


Ich könnte dir größtenteils zustimmen, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass dieses Ereignis nicht nur in Köln stattgefunden hat, sondern im selben Zeitraum in diversen anderen Städten unseres Landes.
 
Wollte gerade dir nicht über den Mund fahren mit meiner Einschätzung von Priorität,
aber wir funken auf dem gleichen Kanal...

Ich will in erster Linie nicht ausformulieren, wie sich die Opfer fühlen,
oder eine Grundsatzdiskussion anfangen...
Mir ist es wichtiger, die Strippenzieher ( Puppenspieler ) bei den Eiern zu packen!

Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass ja selbst die Regierung mittlerweile von 1m+ Refuges redet,
und der Hintergrund nicht unbedingt unplausibel ist, dass sich an vielen Infrastruktur-Knotenpunkten ( HBF*s ) in diesem Land dermaßen viele Leute gleicher Gesinnung gesammelt haben könnten... Das gilt es raus zu finden!
 
Wieso erwarte ich eigentlich noch von Tarnkappe nicht enttäuscht zu werden.
1. Clickbait Headline -Check
2. Keine neuen Informationen -Check
3. Irgend einen Einzelfall ausgegraben, der faktisch keine Relevanz hat -Check
4. Eigenes Feindbild kreiert, das vorher keiner kannte? -Check
5. Eigenes Feindbild zerrissen? Die Antwort könnte sie interessieren, gleich nach der Werbung....

Gut gemacht, ich bin auf die Schlagzeile reingefallen...sind eure Bewerbungen für Bild.de eig. schon raus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe vor einer Weile mal Suchmaschinen darum bemüht, mir Verbrechensstatistiken diverser deutscher Städte vergangener Silvesternächte zu zeigen, bin aber leider nicht fündig geworden. Hat jemand ne Idee wie man da rankommen kann? Vielleicht direkt bei den Behörden nachfragen?
 
Danke, die Suche wirft ein paar Ergebnisse der Vorjahre aus, aber nützliches ist nicht dabei. Mich interessiert eben, ob es irgendwo eine Übersicht der in den Silvesternächten vergangener Jahre eingereichte Anzeigen gibt.
 
Total lächerlich, dass hier so ein Schmarrn gepostet wird.
Die Opfer jetzt noch als unglaubwürdig darzustellen setzt dem ganzen echt die Krone auf.
Unglaublich.
 
Plapperst Du nur nach, oder kommen noch irgendwelche Argumente, auf die ich eingehen könnte.

Und ja, es ist wichtig, wer etwas sagt. Wenn der Kapitän behauptet, das Schiff geht nicht unter dann hat das eine andere Wirkung als wenn ein Schiffsjunge das erzählt. Wenn eine WDR-Mitarbeiterin nicht als solche dargestellt wird, ist das zumindest sehr merkwürdig. Es wäre ja kein großer Aufwand und hätte alle Skeptiker direkt die Luft aus den Segeln genommen. Aber so...
 


Wenn ein Opfer der Silvesternacht erzählt, was ihr passiert ist, ist der Beruf völlig irrelevant. Es ist völlig wurscht, ob das Opfer jetzt Journalistin oder Putze in der nächsten Klitsche ist.

Es ging in dem Interview nicht um den Beruf der WDR Mitarbeiterin, sondern um die Silvesternacht.
 
Und ja, es ist wichtig, wer etwas sagt. Wenn der Kapitän behauptet, das Schiff geht nicht unter dann hat das eine andere Wirkung als wenn ein Schiffsjunge das erzählt. Wenn eine WDR-Mitarbeiterin nicht als solche dargestellt wird, ist das zumindest sehr merkwürdig. Es wäre ja kein großer Aufwand und hätte alle Skeptiker direkt die Luft aus den Segeln genommen. Aber so...
Der Aufwand wäre sicherlich nicht groß. Allerdings sehe ich auch keinen Nutzen darin, den Beruf bzw. ihren Arbeitgeber zu veröffentlichen. Inwiefern würde denn die Aussage glaubwürdiger werden, wenn man gewusst hätte, dass sie beim WDR arbeitet?
Haben Behauptungen dann immer einen besonderen Wahrheitsgehalt, vergleichbar mit dem Kapitän? Oder sind sie dann grundsätzlich unwahr?
Im Übrigen vergleichst du Äpfel mit Birnen. Der Kapitän eines Schiffes trägt die Verantwortung für sein Schiff und dessen Aufgabe ist es, den Zustand seines Schiffes zu kennen. Allein deshalb sollte er wesentlich genauer einschätzen können, ob sein Schiff sinkt oder nicht, als der kleine Schiffsjunge. Im ungünstigeren Fall (das Schiff droht zu sinken) würde ich übrigens eher dem Schiffsjungen glauben, der mich warnt, als dem Kapitän, der mich beruhigen will.)
Mir wäre es allerdings neu, dass WDR-Mitarbeiter allwissend sind oder sein müssen.
 
Zweifellos war die Informationspolitik der Kölner Polizei eine Katastrophe und hat viel Nahrung für diejenigen gegeben, die schon immer dachten, dass aus Gründen der ‚Political Correctness‘ Straftaten vertuscht werden. Nur ist das wirklich flächendeckend so?
 
Um deine Sorgfaltspflicht ist es ja offenbar auch nicht sonderlich gut bestellt, Ghandy.

Dass man die Motive der Interviewten hinterfragt ist legitim, ihnen allerdings im ersten Satz negative Motive zu unterstellen ("...absichtlich ihren beruflichen Hintergrund verschwiegen..."), und im darauf folgenden das wort "Opfer" in Anführungsstriche zu stellen, ist vorgehen nach Bild-Zeitungs Schemata.

Dann deine Deutung warum das Thema so dankbar von den Medien aufgenommen wurde... In welchem state of Mind lebst du Ghandy? 1000 Anzeigen! 1000! Scheißegal ob es Migranten waren oder superweiße, überprivilegierte Internatsschüler die da übergriffig geworden sind, diese Zahl ist ungeheuerlich. Dass die Medien darüber berichten ist absolut nachvollziehbar, mehr noch, es wäre undenkbar wenn sie es nicht täten.

Dann frage ich dich: Sollte man Schauspielern Grundsätzlich nicht vertrauen? Sind die prädestiniert zu lügen? Ist das evtl. Grundvoraussetzung für diesen Beruf?
Und wenn die Interviewten lügen, zu welchem Zweck? Ich wäre echt mal gespannt zu wissen was du da vermutest. Hat in deinem Kopf die NPD den WDR unterwandert und Türsteher bezahlt um Migranten zu verleumden?

Dann immer wieder das Anführen von Facebook, und dass die Interviewten dort nicht, oder in deinen Augen viel zu spät über die Silvesternacht geschrieben haben... Was für ein ungeheuerlich schlechter und dummer "Journalismus" von dir. Dein ganzer Artikel fußt darauf, was Menschen nicht getan haben um deine kruden Theorien auszuräumen. Geht man danach kann man leider zu allem etwas schreiben, kann jeden verdächtigen: Wo warst z.B. du an Silvester Ghandy? Warum lese ich auf deiner Facebook Seite am selbigem Tag nicht was du da getan hast? was verschweigst du uns da absichtlich, hm?

Was für ein unglaublich kruder Müll den du da verzapft hast.
Bleib mal bei deinem Netz-Kram. Real-World Themen liegen dir offensichtlich nicht im geringsten.
 
Man sollte sich auch mal überlegen, welche Erwartungshaltung du hast.
Wenn du auf offener Straße sexuell missbraucht würdest, würdest du auch nicht als aller erstes auf Facebook, Twitter und LinkedIn deinen Status aktualisieren, oder? Und in einem (TV) Interview wären wohl auch nicht deine ersten Worte: "Bevor ich darüber berichte, möchte ich allerdings klar stellen, dass ich Journalist und ehemaliger Betreiber von Tarnkappe.to und außerdem Pressesprecher von ngb.to bin.", oder?

Es ist schon peinlich, dass du auch jetzt noch darauf beharrst, dass deine Kritik gerechtfertigt sei. Fehler zu machen ist ja in Ordnung, aber sie dann noch zu verteidigen... :rolleyes:
 
schlimm wie man jetzt wieder Politik macht (ja, auch hier in den news) mit dem Leid der wirklichen Opfer dieser Nacht.
Unstrittig, dass es genug Frauen gab die dort wirklich zum Opfer wurden.

In wie fern macht es diese Taten ungeschehen wenn ein paar Idiotenweiber oder Typen Lügen auftischen?

Ich finde es da echt zum Kotzen dass es Leute gibt (ja auch hier im Forum) die IMMER egal was es ist, entgegen aller Fakts nur Stimmung in die eine Richtung machen wollen.

Sowas nenne ich Propaganda, und nicht news.
 
Dann deine Deutung warum das Thema so dankbar von den Medien aufgenommen wurde... In welchem state of Mind lebst du Ghandy? 1000 Anzeigen! 1000! Scheißegal ob es Migranten waren oder superweiße, überprivilegierte Internatsschüler die da übergriffig geworden sind, diese Zahl ist ungeheuerlich. Dass die Medien darüber berichten ist absolut nachvollziehbar, mehr noch, es wäre undenkbar wenn sie es nicht täten.
Der Kritiker muss zwar nicht zwangsläufig besser sein, wer im Glashaus sitzt, sollte allerdings auch nicht mit Steinen werfen.
Es sind eben keine 1000 Anzeigen, die Sexualstraftaten betreffen, sondern insgesamt rund 1000 Strafanträge, u.a. nämlich auch wegen Eigentumsdelikten gestellt worden. Also eben nicht 1000 Sexualstraftaten.
Und ja - hier werden wohl die meisten, auch die Schreihälse, dann doch noch einen Unterschied machen.
 


Dass ich bei den 1000 Anzeigen ausschließlich von sexualstraftaten spreche ist allerdings deine ganz eigene interpretation, und von mir mit keiner Silbe erwähnt.
 


Nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht sind in Köln inzwischen mehr als 1.000 Anzeigen eingegangen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft geht es in 433 Fällen um mutmaßliche Sexualdelikte. Den Angaben zufolge wird insgesamt gegen 44 Beschuldigte ermittelt. Zehn sitzen demnach in Untersuchungshaft.
Und bitte, Ruby, denk daran, ein Täter kann mehrmals angezeigt werden.
 
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