[Technik] (vzbv): Windows 10 - Überwachung bis zum letzten Klick

132.882.929.jpg Keine zwei Wochen nach dem Release von Windows 10 verschärft sich die Kritik an dem Produkt. In einem Beitrag auf der wird über die "wahren Kosten des neuen Betriebssystems" informiert. Wer den Standardeinstellungen und die Datenschutzbestimmungen von Microsoft folgt, hole sich eine "Abhörmaschine" ins Haus.

In der Tat sammelt Windows 10 ausführlicher Nutzerdaten als alle seine Vorgängerversionen. Im Text der Verbraucherzentrale heißt es, dass Windows 10 "den PC in eine Art private Abhöranlage verwandelt" und "nach Smartphones und Tablets jetzt auch am heimischen Schreibtischrechner oder Notebook eine umfassende Beobachtung erfolgt". Erhoben werden Beispielsweise Name, Alter, Geschlecht, Standort, Suchbegriffe, digitale Einkäufe, benutzte Programme, besuchte Webseiten und jegliche Form persönlicher Daten. Bilder, Schrift, Stimme und AV Vorlieben sind anhaltender Diagnose unterzogen.

Nach Ansicht der Verbraucherschützer werden Nutzer digitaler Geräte "immer mehr selbst zu einer Ware, die vermarktet wird", sagt Christian Gollner, Rechtsreferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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Naja, wer Windows nutzt, der hat eben nichts zu verbergen. :D

Also, ich bin echt froh, dass ich der Kacke vor fast 15 Jahren den Laufpass gegeben habe.
 
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  • #3
Nichtmal das Passwort für Bitlocker ist heilig. Aber schön, dass man die ungenutzte Rechenkraft der 2. CPU nutzen kann. Hätte man eigentlich schon vor Jahren drauf kommen können. :)

Aber im ernst, das soll die Zukunft sein?!
 
Aber im ernst, das soll die Zukunft sein?!
Hmm..Apple und Google haben es vorgemacht, M$ zieht nach, sammel alles was du bekommen kannst!
Und da der User anscheinend auch immer dümmer wird, wird unter dem Deckmantel der usebility der Datenschutz zu Grabe getragen.
Es scheint so als ob wir demnächst nur noch Computerlegasteniker im Land haben und dann könnte das Video wirklich die Zukunft sein :unknown:
time to find another planet :eek:
tit4n
 
Jetzt sagen also alle drei 'großen': Think like use.

Oder war der Werbespruch von dem Apfel nicht etwas anders?? ;)
 
Aber im ernst, das soll die Zukunft sein?!

Wenn man Windows 10 in dem Werbespot durch Linux ersetzt, ist das genau meine Lebenseinstellung, ja.

Ich finde, diese Werbung appelliert doch viel eher an den typischen Windows-User:


Und bei Ubuntu gab es einen #Aufschrei wegen der Amazon-Lens? *prust*
 
Es soll ja auch Leute geben die auf Windows angewiesen sind auf Grund mangelndem Programmangebot unter Linux ;)
 
Kann man alles an einem zentralen Ort abstellen. Teilweise sogar während der Ersteinrichtung des Systems. Panikmache, sonst gar nix.
 
Doch, alles unter Einstellungen -> Datenschutz. Außer die Telemetriedaten, diese kann man nur einschränken. Jedoch wurden diese schon seit mindestens Win7 übertragen.
 
Oh, Windows ist böse .......
Aber mal im Ernst der Benutzer hat doch die Wahl zwischen Pest, Krebs und Ebola. Es ist bei keinem Schlechter oder Besser.
 
Sieht so aus, als ob die Zukunft keine Privatssphäre hätte. Habe mich langsam mit dem Gedanken abgefunden und versuche die Vorteile zu nutzen
 
Sowas muss einfach Opt-In sein. 99% der User interesieren sich nicht im geringsten dafür und das weiß Microsoft. Die nutzen das schamlos aus das der User sich nicht im geringsten darüber im klaren ist was mit seinen Daten geschieht.
 
Microsoft ist nicht zuständig für die Blödheit oder die Faulheit der Nutzer.
Das Setup hält an dieser Stelle an, weil es was zu tun gibt. Nämlich kurz die Datenschutzeinstellungen festlegen. Das wird klar gesagt. Wer diese Gelegenheit nicht nutzt...ich sagte schon einmal, solche Leute haben sowieso schon eine Ask!-Toolbar und viele viele tolle andere Schadprogramme auf dem Rechner, da ist Windows mit aufgeballerten Datenschutzeinstellungen das harmloseste. Von daher....
Das hat ja nix explizit mit einer Windows-Installation zu tun, heute liest ja kein Mensch mehr irgendwas... Mehr als 3 Zeilen Text sind in einem Forum ja schon eine "zomg, Wall of Text, das les ich doch nicht!!!111"

Aber gut, Opt-In macht Sinn. Dann müssen die entsprechenden Programme oder Funktionen aber bei Erstbenutzung fragen, ob diese oder jene Notwendige Einstellung dafür aktiviert werden darf, weil es sonst nicht geht. Tja, schon steht der ja sooo unbedarfte User wieder vor dem Problem und weiß nicht, was er tun soll... Man kann den Leuten nicht das denken abnehmen, auch wenn das groß in Mode ist!
 
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  • #16

Windows 10 sendet Telemetrie-Daten an Microsoft. Das lässt sich mit der Home- und Pro-Edition von Windows 10 nicht ohne weiteres deaktivieren. Selbst wenn, lassen sich die Nutzungsbestimmungen nicht ändern.

Microsoft erfasst auf unterschiedliche Weise vielfältige Daten, um unsere Produkte und Dienste zu optimieren und um höchstmögliche Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Microsoft kombiniert diese Daten möglicherweise mit Informationen, die mit Ihrer Benutzer-ID verknüpft sind, beispielsweise Informationen in Ihrem Microsoft-Konto.

Wenn Sie die Software und Dienste des Programms installieren und verwenden, erfasst Microsoft Daten zur Nutzung derselben sowie über die verwendeten Geräte und Netzwerke. Beispiele für erfasste Daten: Name, E-Mail-Adresse, Einstellungen und Interessen, Standort, Browser-, Such- und Dateiverlauf, Daten zu Anrufen und SMS, Gerätekonfigurations- und Sensordaten, Sprach- und Texteingaben sowie Anwendungsnutzung. Ausführliche Beispiele:

Bei der Installation des Programms kann Microsoft Daten zu Ihrem Gerät und Ihren Anwendungen erfassen und nutzt diese Informationen u. a. zur Prüfung oder Verbesserung der Kompatibilität (z. B. um Geräte und Apps besser aufeinander abzustimmen).

Bei der Verwendung von Spracheingabefeatures wie Sprache-zu-Text kann Microsoft Sprachinformationen erfassen und nutzt diese u. a. zur Verbesserung der Sprachverarbeitung (z. B. um die Umwandlung von Sprache in Text durch den Dienst zu verbessern).

Beim Öffnen von Dateien kann Microsoft Daten zu dieser Datei, zu der zum Öffnen der Datei verwendeten Anwendung sowie zur Dauer des Öffnungsvorgangs erfassen und nutzt diese Informationen u. a. zur Verbesserung der Leistung (z. B. zum schnelleren Abrufen von Dokumenten).

Bei der Eingabe von Text, handschriftlichen Notizen oder Kommentaren kann Microsoft Beispieldaten erfassen, um die Eingabefunktionen zu verbessern (z. B. um die Genauigkeit der Funktionen AutoVervollständigen sowie der Rechtschreibprüfung zu verbessern).


Außerdem kann Microsoft auf Angaben zu Ihrer Person zugreifen, diese weitergeben und speichern, wenn Microsoft Grund zu der Annahme hat, dass dies erforderlich ist, um:

geltendes Recht einzuhalten oder auf ein Gerichtsverfahren zuständiger Behörden, z. B. von Strafverfolgungsbehörden oder anderen Regierungsbehörden, zu reagieren;

Kunden von Microsoft beispielsweise vor Spam oder Betrugsversuchen zu schützen oder gesundheits- bzw. lebensbedrohliche Risiken abzuwenden;

die Sicherheit der Produkte und Dienste von Microsoft zu gewährleisten und sicherzustellen, z. B. um einen Angriff auf die Computersysteme oder Netzwerke von Microsoft zu verhindern oder zu stoppen;

die Rechte oder das Eigentum von Microsoft zu schützen, einschließlich der Durchsetzung der Bestimmungen, die die Nutzung der Dienste regeln. Wenn Microsoft jedoch Informationen erhält, die darauf hinweisen, dass eine Person die Produkte oder Dienste von Microsoft nutzt, um mit gestohlenem geistigen oder physischen Eigentum von Microsoft zu handeln, überprüft Microsoft die privaten Inhalte eines Kunden nicht selbst, sondern die Angelegenheit wird den Strafverfolgungsbehörden übergeben.

Es geht gleich noch viel weiter. Nochmal - wo genau spürst Du Panikmache?
 
Genau diese Daten werden mindestens seit Win7 gesendet. Ungefragt. Jetzt haben sie den Vorgang erstmal ..für ihre Begriffe... "transparent" gemacht. Und das legt man ihnen zur Last?
Am Rande: Bentz mal Siri auf iOS. Exakt das gleiche. Oder den Sprachassistenten auf Android... Da interessierts keinen, weil es nicht so prominent platziert ist.
 
Bei jedem Windoze gab es beim Release wegen irgendwas große Aufregung, die Qualität der Software ist schon immer unterdurchschnittlich - benutzt haben es trotzdem immer alle, es wird auch dieses mal so sein.:rolleyes:
 
Ich habe hier kein Win10 und kann die Anzahl der Punkte unter "Datenschutz" nicht zählen. ALLE lassen sich abschalten und nur ein einziger nicht, der ist einschränkbar. Und das ist der gleiche, wie seit Jahren. Daher weiß ich nicht, wo das Problem liegt. Einzig und allein ob die anderen Punkte Opt-In sein sollten, ist was neues, worüber man hier reden könnte.

@Tron2 Die Daten, die dort gesendet werden, müssen gesendet werden, weil, wie Microsoft schon schreibt, sie für die Nutzung der jeweiligen Programme essentiell sind. Ich kann keinen Termin um 14 Uhr in einem Onlinekalender speichern, wenn ich nicht zulasse, dass die Datenmenge "14 Uhr" übertragen wird.

Will ich das nicht, nutze ich den Dienst nicht.
 
Weil es halt keine Alternative gibt (Stichwort Photoshop, 3Dmax, Microsoft ICE, Photomatix). Und bitte jetzt nicht mit den ganzen Hobbytools alla Gimp kommen, ich verdiene damit Geld und brauch die Tools. Den Kunden kann ich auch nicht vertrösten weil Wine das neue Photoshop CC abkacken lies o.Ä....

Denke das es früh genug Tools geben wird die da etwas von dieser Transparenz nehmen werden. Außerdem braucht ka keiner mit Realname ein Microsoft-Konto haben. Hat ja auch hoffentlich keiner.
 
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