VR-Brille fürs Smartphone

musv

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Guten Vormittag,

bin gestern über die Nachrichten von der Games Con auf VR-Brillen für Smartphones gestoßen.

Beispiel:


Mein Handy ist ein One Plus One. Die Auflösung von 1920x1080 sollte erst mal grob ausreichen.

Hat jemand Erfahrungen mit sowas? Auf was muss man achten? Lohnt sich so ein Teil?

Testeinsatzzweck wären erst mal Filme in 3D. Wenn man spielen wollen würde, wie sieht das mit der Steuerung aus?
 
Nu ja das *original* von den dingern dürfte Google Cardboard sein - das vor kurzem in v2 veröffentlicht wurde...
Das Design ist kostenfrei zu haben - gibt dann halt div. Produzenten die es vernünftig Produzieren.



Ausprobiert habe ich sowas allerdings noch nicht - denke aber das die Cardboard version nicht nur günstiger ist sondern auch leichter zu tragen...
 
Ich habe eine Homido VR Brille und so als Spaß und mal probieren reicht Google Cardboard aus. Filme im (half)-SBS Format sind auch nett anzuschauen. Ausgereift wäre das ganze aber erst in der übernächsten Geräte Generation mit Ultra Auflösung, weil ich mit meinem S5 noch störende Treppchen Effekte habe.
Als 3D Video Player kann ich den Cmoar VR Cinema PRO v4 empfehlen.
Die Homido hat den Vorteil, das man die Gläser an den Augen Abstand anpassen kann. Ein bisschen unbequem wirds dann schon beim 2Std Film, mit der Brille vor der Nase. Da hätte ich mir statt dem Schaumstoff doch eher etwas gummiertes, gepolstertes gewünscht. In die Brille passt eigentlich alles bis 5,5 Zoll, wenn ich mich recht erinnere.
 
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  • #4
Jetzt noch zum Verständnis:

Hab da noch was von der Cardboard-SDK gelesen. Der von Dir empfohlene Videoplayer ist auch direkt dafür optimiert, um auch SBS-Filme abzuspielen.

Was wird da anders gemacht, als bei einem normalen Videoplayer, z.B. BSPlayer (verwende ich derzeit)? Ich mein, SBS-Filme sind doch auch nichts anderes als normale Filme mit 2 Bildern nebeneinander.

Hast du auch eine dazugekauft? Wie wird die verwendet? Also, hat man dann einen Mauspfeil auf dem Bildschirm?
 
Zur Technik kann ich nichts sagen, zumindest entsteht ein 3D Effekt dabei. Evtl. kannst du dazu hier noch was posten?
Im Cmoar Player lenkt man mit der Blickrichtung den Player und hat ein Menue mit Folder, Einstellung, Start Stop und Pause.
Was mir an dem Player gefällt ist das man eine bequeme (Liege) Position einnehmen kann und dabei das Video Bild neuausrichten kann, sodass man im Liegen gucken kann.
Die Half SBS Filme sind meist recht groß so um die 8-12GB und mein S5 wird beim abspielen auch ganz schön warm, da ja der Film 2x gerendert wird.
Achja du hattest auch nach Spielen gefragt:
Also ich hab da so ein einfaches VR Spiel(Hidden Temple - VR Adventure). Da lenkt man auch mit dem Blick und der Kopfrichtung die Bewegung. Dabei steht man dann im Zimmer und dreht sich und lenkt den Blick in die Richtung in der man will.
Es gibt da auch schon ein paar ausgereifte Spiele, die ich bei YT gesehen hab. Die laufen aber glaube ich vorerst auf der VR Gear. Dabei nutzt man dann einen Bluetooth Controller zum navigieren.
 
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  • #6
Die Größe der Filme seh ich weniger als Problem an. Einerseits hat das O+O ja sowieso von Hause aus 64 GB Speicher. Und zweitens kann ich die Filme auch problemlos von der NAS streamen, also muss die Dinger nicht mal auf's Handy verfrachten. Geht mit BubbleUPnP richtig gut.

Zur 3d-Technik:
Da ich selbst bisher keinen 3D-TV hab, hab ich das nur mal bei meinem Vater ausprobiert, der hat 'nen 65"-LG. SBS-Filme sind auch nichts anderes als ganz normale Filme. Allerdings ist halt das Bild horizontal in 2 Teilbilder geteilt. Wenn du die im 2D-Modus abspielst, siehst du halt 2x den gleichen Film mit langen Köpfen. D.h. statt 1920 Pixel in der Breite haben die Bildhälften entsprechend nur 960 Pixel. Der TV streckt dann im 3D-Modus die Bilder wieder und legt die übereinander. Durch die Polarisation des Lichts lässt dann die Brille im Kino oder beim passiven 3D-TV jeweils nur das Licht des linken oder halt rechten Bildes durch.

Bei der Überlegung, wie die VR-Brille technisch bei Filmen funktionieren wird, kann ich mir 2 Möglichkeiten vorstellen:
  • Die Auflösung des Films wird geviertelt, d.h. statt 1920x800 Pixeln (21:9), hättest du dann 960x400. Ich denke mal, dass das in der Praxis auch so realisiert wird. Das würde dann auch erklären, warum es soviele Beschwerden über die geringe Auflösung gibt.
  • Die Linsen strecken das Bild horizontal wieder auf die originale Breite. Das wäre das, was der TV macht. Dafür bräuchte man dann aber andere Linsen. Ich glaub, das wird bei der VR-Brille nicht zum Einsatz kommen.
  • Bei näherer Überlegung wäre noch eine dritte Möglichkeit, dass das Smartphone genau wie der TV die Bilder übereinander legt und das Licht polarisiert. Dann bräuchte man noch den entsprechenden Filter der Passivbrille vor/hinter der Linse. Weiß nicht, ob Smartphones polarisiertes Licht ausgeben können. Ich denk aber, das wird eher auch in Zukunft nicht zum Einsatz kommen.
 
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