@thdeitmer: Das von dir angesprochene Problem ist genau das, wovon wir dir erzählen: Es gibt nichts, was gut und kostenlos ist und keine Finanzierung dahinter steckt. Google finanziert sich durch die Suchmaschine, weil sie Leute, die viel zahlen, ganz oben in die Ergebnisse einlistet. Wikipedia finanziert sich durch Spenden (wir übrigens auch). DDG finanziert sich durch Werbung, hinter LibreOffice und Linux stehen Foundations, in die große Firmen investieren, weil sie sich entweder PR davon versprechen oder die Umsetzung von Funktionen, die sie selbst beim Einsatz dieser Software benötigen. Tor funktioniert, weil viele der Teilnehmer selbst eigene Nodes betreiben und so mithelfen, die Rückverfolgbarkeit zu verringern.
Kurzum, alles ist irgendwie finanziert.
Wie soll sich ein kostenloser VPN-Dienst finanzieren? Eine Firma braucht das nicht, eine Foundation muss es durch Spenden finanziert aufziehen, und Traffic ist teuer; d. h. ist er kostenlos, werden sich viele drauf stürzen, wie du massiv Daten durchjagen und die Trafficrechnung geht am Knoten durch die Decke (die Hardware ist schnell bezahlt, dass sind nur ein paar Tausender). Ergo: Werbung. Und die kann man in einen Webproxy einbauen, aber nicht in einen VPN-Tunnel (könnte man schon, aber dann funktionieren die Webseiten teilweise nicht mehr ordentlich bzw. man muss massiv manuell nachjustieren, welche Scripte wie ersetzt werden müssen.
Es gibt also keinen kostenlosten VPN-Dienst mit großer Bandbreite, weil sich das nicht finanzieren lässt, egal wie. Und glaub mir, ich muss das hier nicht als "NGB-VPN" ausprobieren, um dir das sagen zu können.
Zu deiner Frage: Ich nehm den meiner Firma, wenn es nötig wird. Da wird auch nur ne Woche gespeichert, und unsere Admins haben Besseres zu tun, als rechtzeitig genug auf Anwaltskanzleien zu antworten, die irgendwelche Adressen haben wollen...