VMware Update für Ubuntu installiert nicht

loopzone

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Hallo,

ich musste mich entscheiden ob mein Problem ein Linux- oder ein VMware-Problem ist. Ich habe mich entschlossen es hier in der Linux Ecke zu posten.

Also folgendes Problem. Ich nutze unter Win7 den VMware Player mit einem Ubuntu 12.04 als Guest OS. Letztens erhielt ich die Meldung, dass der VMware Player für Linux ein Update machen sollte. Gemacht, getan. Es wurde eine Datei namens "VMwareTools-9.2.3-1031360.tar.gz" heruntergeladen. Dieses Archiv soll ich entpacken und eine Datei mit dem Namen "vmware-install.pl" ausführen. Nach dem Doppelklick darauf, erscheint ein Hinweisfenster, dass es sich um eine "executable text file" handelt. Ich bestätige mit einem Klick auf RUN, aber nichts passiert. Beim nächsten Start der Ubuntu-VM erscheint die Aufforderung wieder. Ich habe schon im Internet gesucht, aber nur gefunden, dass es evtl. an irgendwelchen fehlenden Rechten liegt. Ich weiß aber nicht wie ich diese einräumen kann.

Ich habe anbei die screenshots gehängt. Weiß einer was ich falsch mache?

Grüße und vielen Dank vorab.

vm1.png

vm2.png

vm3.PNG

vm4.PNG

vm5.PNG
 
Öffne ein Terminal und wechlse dort in das Verzeichnis, in dem die Datei liegt:
Code:
Expand Collapse Copy
cd ~/Documents/vmware-tools-distrib/

Dann musst Du das Skript mit root-Rechten ausführen. root-Rechte bekommst Du mit:
Code:
Expand Collapse Copy
sudo su
..gefolgt von Deinem Benutzerpasswort.

Danach das Skript starten:
Code:
Expand Collapse Copy
./vmware-install.pl


Grüße
Thomas
 
Hey,

VMwareTools-9.2.3-1031360.tar.gz sind die Sourcen der Treiber für die emulierte Hardware. Das Script vmware-install.pl musst du als root in einer Shell ausführen. Wenn Compiler + Kerner Header installiert sind läuft das anschliessend automatisch durch, die Sourcen werden Compiliert und anschliessend die neuen Module geladen, du musst lediglich ein paar Fragen mit den default Antworten beantworten.

Sprich, starte mal eine root Shell, cd dann in den Folder und mache ein .\vmware-install.pl + RETURN

Wenn dann noch Fehler oder Fragen kommen melde dich nochmal.

Edit: Thomas war schneller..
 
Ja, stimmt, make usw. braucht es natürlich auch noch. Das sollte aber alles durch Abhängigkeiten von gcc/g++ bzw. den Headern passieren. Zumindest bei Debian klappt das, bin da mehr zu Hause.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #6
Hat super funktioniert :T Vielen Dank!

Aber wieso funktioniert die Installation per Doppelklick nicht? Kann man das irgendwo einstellen?
 
Es ist, wie Du schon sagst, sehr wahrscheinlich ein Rechteproblem. Der Dateimanager - und damit auch alle über den Dateimanager aufgerufenen Skripte - laufen mit den Rechten des angemeldeten Benutzers. Ob es eine Möglichkeit gibt, direkt aus Nautilus (Standarddateimanager von Ubuntu) entsprechende Skripte als root auszuführen, kann ich nicht sagen. Man könnte den Dateimanager direkt als root starten, allerdings würde ich diese Lösung aus Sicherheitsgründen nicht empfehlen.

Meistens stellt das Terminal zumindest unter unixoiden Systemen den deutlich schnelleren und meist auch eleganteren Weg dar. Da Du Windows nutzt, widerstrebt Dir dieser Weg, da Du eine, mehr oder weniger, komfortable Lösung über die GUI gewohnt bist. Wenn man sich aber längere Zeit mit dem Terminal beschäftigt hat, will man meistens nichts anderes mehr haben. ;)


Grüße
Thomas
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #8
@thom53281:

Ich bin noch hin-und hergerissen, ob ich das Terminal nun gut finde oder nicht. Auf der einen Seite kann man mühelos alles eintippen und los gehts. Auf der anderen Seite muss man erstmal wissen was dort alles einzutippen ist. Ich weiß bislang noch nichtmal welche ausführbaren Dateitypen es unter Linux gibt und warum manchmal bei Installationen das Softwarecenter starten und manchmal nicht. Wo fängt man bei all diesen Fragen denn am besten an mit lesen, lernen und verstehen? :confused:
 


Eine Datei unter Linux ist dann ausführbar, wenn Sie als ausführbar gekennzeichnet wurde (also z. B. mit chmod +x Dateiname). Dateierweiterungen wie unter Windows (z. b. .exe) sind unter Linux vergleichsweise nebensächlich. Entscheidender ist der Dateiinhalt.


Ich vermute mal, dass das Softwarecenter auf Dateien mit der Dateierweiterung .deb anspringt, weil eben dies das verwendete Paketformat von Ubuntu ist.

Wo fängt man bei all diesen Fragen denn am besten an mit lesen, lernen und verstehen? :confused:

In deinem Fall ganz klar bei . kann auch nicht schaden. Und der von vielen als Linux-Bibel bezeichnete schadet schon gleich gar nicht. Die hier im Linuxbereich festgepinnte Linkliste kannst du dir auch mal ansehen.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #10


Danke für die links. Das ubuntuusers Forum hat mir schon einige male geholfen. Das Buch und den Debian-Llink werde ich mir mal genauer ansehen.
 
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