VirtualBox identische Host/Gast ID

blaspinx

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Hey Leute

Ich hatte vor mein Problem auf Gulli zu posten. Wurde sofort von mehreren Leuten aufgehalten. Tja jetzt bin ich hier.

Obwohl meine Eltern nur Firefox benutzen, weigern sie sich Linux als OS zu haben. Nach wochenlangen Streitereien hab ich ihnen damals win10 gekauft. Das OS wird durch internet Dreck instabil. Und ich werde aus diesem Grund ständig belästigt um es zu fixen.

Ich kam auf die Idee auf win10 eine VM mit win10 einzurichten. Mit mehreren Sicherheitspunkten eben. Die letzten 4 Monate hatte ich meine Ruhe. Nur leider habe ich heute durch Daten Schiebereien Scheiße gebaut und musste VB und win10 komplett neu aufsetzen. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wie ich es geschafft hatte, die VM mit dem Main OS Hardware ID identisch zu clonen.

Da die Host IDs identisch waren, gab es auch keine Probleme mit Freischaltung von win10 und mit anderen Programme wie Kaspersky.

Ich glaube ich habe mit Hilfe eines Tools?/Terminal? eine ID ausgelesen und die in der xml File geändert.

Ich bin echt verzweifelt. Fünft Stunden sind schon bereits vergangen. :coffee:

LG
 
SInd die Sicherheitspunkte der einzige Grund?
Ich dachte immer Win10 hat sowas von Haus aus sogar. Ansonsten ein Partition Image Tool?
Win10 Guest zum arbeiten auf Win10 Host scheint mir etwas schräg.
 
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  • #3
Der ganze Schund soll ruhig mal in der VM bleiben. Besser als eine injection zu riskieren. Zudem waren Windows Wiederherstellungspunkte damals schon schrott. Ich kenne Laien die nur durch surfen, mit "anti" viren freeware, geschafft haben windows zu schrotten. in das Betriebssystem zu gelangen war nicht mehr möglich. Und die Reperatur und Wiederherstellungspunkte funktionierten nicht mal.

Fubar
 
Der erstgenannte Vorteil ist mir nicht ganz klar. Wenn ich nur in der VM arbeite und diese auch Zugriff auf alle Daten / Dokumente hat, inwiefern habe ich dann einen Vorteil bei einer Kompromitierung der VM?
Win10 Wiederherstellung kann ich nichts zu sagen, würde nur vermuten, dass sie hinreichend funktioniert oder es zumindest passende Win Tools gibt.
Mitlerweile wird ja immerhin zwischen Admin und Standardnutzer unterschieden, irgendwelche Security Suite lassen sich sicherlich nicht mit einem Standardaccount installieren.
 
Installiere Windows, richte alles ein, wie es sein soll.

Windows:

  • Nutzerkonten nur als Standardnutzer

Firefox:
  • Konfiguration
    • Deaktiviere Flash
    • Deaktiviere JavaApplet (falls vorhanden!)
    • Deaktiviere Seitenvorhersage, Prefetching
    • Schließe Drittanbieter-Cookies aus
    • Deaktiviere den Cache (beim Schließen löschen)
  • Werbefilter
    z.B. uBlock Origin

Webfilter:
Da deine Eltern vermutlich nur auf einer eingeschränkten Auswahl an Webseiten unterwegs sind, würde ich eine Whitelist vorschlagen.​

Mailclient:
Installiere einen Mailclient, der die Integration von Filterlisten erlaubt. Ich persönlich tendiere zu Thunderbird. Den kannst du mittels Plugins und guter Konfiguration auch stärker absichern. Beispielsweise kannst du das Laden von Bildern aus Mails unbekannter Absender unterbinden, strenge Spamfilter aktivieren, einen Abgleich mit Spam-Datenbanken realisieren etc. Der Vorteil gegenüber vielen Webmail-Anbietern ist, dass deine Eltern keine Werbung zu Gesicht bekommen [bei GMX werden z.B. Werbeeinträge getarnt als Mail in die Liste der neuen Emails eingereiht] und du Phishing und Spam besser filtern kannst [die Filter der großen Provider sind leider extrem unbrauchbar].​


uBlock Origin Konfiguration:
Einstellungen > Privatsphäre
  • Deaktiviere Prefetching (um jede Verbindung für blockierte Netzwerkanfragen zu verhindern)
  • Deaktiviere Hyperlink-Auditing
  • Verhindere die Freigabe der lokalen IP-Adresse via WebRTC

Vorgegebene Filter
  • Netzwerkfilter + kosmetische Filter
  • Werbung
  • Privatsphäre
  • Domains mit Schadsoftware
  • Soziale Netzwerke
  • Verschiedene Zwecke

Vermutlich beschränkt sich das Surfverhalten deiner Eltern auf wenige Seiten, die du innerhalb einer Whitelist erfassen kannst
Whitelist:
  • Google
  • Wikipedia
  • Amazon
  • Facebook
  • <Bank>
  • <Nachrichtenseiten (SPON, Tageszeitung, Focus, Stern,...)>

Nachdem alles eingerichtet ist, machst du ein 1:1 Backup der Festplatte. dd hilft.
 
Schöne Übersicht :T.
Aber eine Whitelist ist doch 'asking for trouble' :D
 
Es kommt tatsächlich darauf an, wie das Surfverhalten seiner Eltern ist.
Er sollte halt mal beobachten, welche Seiten seine Eltern (bewusst und gewollt) ansurfen.
Hält sich das in einem überschaubaren Rahmen, kann er es mit einer Whitelist versuchen.
Falls das nicht funktioniert, wäre vielleicht noch eine WOT-Lösung möglich.
 
Prinzipiell könnte ich dir sagen, wie du die ID änderst.

Ich habe gerade mal getestet: Mit 2 Google-Suchanfragen habe ich je eine Anleitung für VirtualBox und VMWare gefunden.
Wenn du nicht mal in der Lage bist, die nötigen Anleitungen zu finden, dann bezweifele ich, dass du sicher genug im Umgang mit virtuellen Maschinen bist, um mit solchen Kommandos umzugehen. VirtualBox weist ausdrücklich darauf hin, dass die Möglichkeit für Entwickler gedacht ist und dass es dadurch zu Instabilität und anderen Problemen kommen kann. Daher gibt es von mir an dieser Stelle keine Hilfe.
 
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  • #10
Daran zweifel ich. Vermutlich nur Threads die sich von VM Daten auf Klone beziehen.

Ich habe die originale win10 uuid, sprich Host ausgelesen und diese in der xml file von der VM manuel und sogar mit Tools demensprechend angepasst. Natürlich über dem Terminal mit vboxmanager und sogar mit dem VirtualBoxTool. Ich gehe sehr stark davon aus, dass du diese Methode meinst.

Leider kein Erfolg :(


Ich habe es damals ohne großen Aufwand hinbekommen. Vermutlich vergesse ich einen dämlichen Schritt -.-"
 
@TS Du hast in Windows 10 schon eine wunderbare Virtualisierung eingebaut (HyperV, der Vorteil ist unter anderem das der Ram den du an die VM vergibst im Host nicht belegt wird, bzw. nur das was benötigt wird)

Das vom simplen Surfen der PC "lansamer" wird und irgendwas kaputt geht ist Quatsch. Haben deine Eltern zufällig Adminrechte? Wenn du ihnen die weg nimmst wird nicht mehr arg viel passieren. Auch finde ich das für nicht Technik-Affiene die "mal eben" ins Internet möchten alles andere als Benutzerfreundlich das in eine VM zu verschieben.

Wenn du unbedingt Virtualisieren möchtest könntest du auch die jetzige Hardware nehmen - einen esxi? Installieren (k.a die haben das Ding mal umbenannt aber es gab immer mal einen kostenlosen vmware server) und deinen Eltern ein *dummes* device hinstellen mit dem Sie sich remote auf den vmware server und die dort laufende VM mit win10 verbinden. Dann hast du auch Snapshotting der VM, der "server" braucht keine tastatur, monitor etc. Als Dummes Gerät einen gebrauchten mini-PC oder zero / thinclient.

Würde aber eigentlich eben die Admin-Rechte wegnehmen, du kannst noch die ebenfalls in Windows eingebaute Kindersicherung benutzen (Die klingt relativ blöd - aber ist extrem mächtig, du kannst z.B. mit hübscher einfacher Gui einfach sagen welche Anwendungen erlaubt sind und welche nicht - und somit auf den Chrome, Office usw. limitieren - eine *Super-Toolbar-Exe* lässt sich erst gar nicht starten.
Wenn doch mal was neues dazu kommt können dich deine Eltern per Mail fragen (bietet ein Dialog an) und du schaltest Remote die neue .exe frei.

Das "Klonen" der Aktivierung / des Hardware-Keys hängt auch davon ab was du für eine Lizenz gekauft hast - legal ist es aber voraussichtlich so oder so nicht von daher könntest du dir auch einen illegalen Aktivator besorgen (k.a ob es das für win10 schon gibt) und diesen Nutzen und dir die Arbeit und das gebastel sparen.


@Wiederherstellungspunkte - es gibt in Win10 ein neues Feature zum Zurücksetzen des Computers auf Auslieferungs-Zustand Dabei werden selbst installierte Programme verworfen - eigene Dateien usw. bleiben erhalten.
Das Feature ist neu entwickelt und funktioniert (Wird auch bei jedem Build-Upgrade verwendet)
 
Abgesehen von den Argumenten hat das ganze noch eine Reflektions-Komponente.
Obwohl meine Eltern nur Firefox benutzen, weigern sie sich Linux als OS zu haben. Nach wochenlangen Streitereien hab ich ihnen damals win10 gekauft. Das OS wird durch internet Dreck instabil. Und ich werde aus diesem Grund ständig belästigt um es zu fixen.
Ich selber setze jetzt seit gut 10 Jahren auf Linux und verwende Windows nur punktuell (in VMs, natürlich :D), aber von dieser Erfahrung und was ich so höre ist Win10 nicht so schlimm, dass man es seinen Eltern nicht zumuten kann (meine verwenden allerdings Ubuntu seit 5 Jahren :P). Es sind am Ende eben auch nur Tools mit Vor- und Nachteilen, siehe z.B. diesen Thread.
Win10 auf Win10 virtualisieren für den gedachten Anwendungszweck ist ein wenig cheesy und auf jeden Fall ein weiterer Layer bzw. höhere Komplexität, was oft genug die Problemhäufigkeit erhöht.
Wenn dir hier mehrere versierte Nutzer zu Alternativen raten, dann ist das sicherlich einen deutlichen und ernsthaften Blick wert, ob die gewollte Lösung wirklich rational ist, also auf guten Argumenten beruht.
 
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