VHDX von Grub booten

vip3r

NGBler
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Hallo zusammen,

ich habe ein frisch aufgesetztes Linux Mint und eine SSD mit einer Windows10 VHDX, welche ich gerne booten würde, sollte ich mal ans Win müssen. Dualboot wollte ich nicht, da ich ein reines Linux haben möchte und Windows nur noch sporadisch benötige.
Ich habe im Netz schon ein paar Dinge gefunden und bin bei Chainload hängen geblieben. Grub2 ermöglicht mir ja via Chainload auf einen anderen Bootmanager zu zeigen. Aber so richtig bekomme ich es nicht hin.

Folgendes habe ich in Grub Customizer eingetragen:

Name: WIn10
Typt: Chainloader
Partition: /dev/sdb1 (SSD,ntfs)
Boot Sequence:

set root='(hd2,1)'
search --no-floppy --fs-uuid --set 3908ADAA5288D346
drivemap -s (hd0) ${root}
chainloader +1

Was ich nun nicht so ganz verstehe ist, dass mir die Auswahl beim Booten erst gar nicht angezeigt wirde, es wird direkt Mint gebootet. Und reicht es aus, direkt auf die Partition zu zeigen und nicht auf die Datei?
habt Ihr mir einen Tip :-)?

Viele Grüße,
Max
 
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  • #3
@Metal_Warrior, das wäre zwar eine Möglichkeit, aber ich verwende Windows tatsächlich noch zum Spielen (Steam) von Spielen welche ich nicht für Linux bekomme. Dazu benötige ich dann die tatsächliche Hardware. Hatte es schon überlegt, denke aber das Ergebnis wäre um einiges besser als über VM.
 
@vip3r: Als ich das Linux-Virtualisierungssystem zuletzt in der Hand hatte (ist allerdings schon ne Weile her), konnte virtd/qemu Hardware durchschleifen. Bin mir nicht sicher, wie weit das mit GraKas geht, aber ne Idee wäre es mal.

Auf der anderen Seite: Was spricht gegen eine zweite kleine SSD mit Windows direkt drauf?
 
Zum Durchschleifen brauchst du eine 2. Graka. Und es klappt auch nicht mit jedem Motherboard.
 
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  • #6
@Metal_Warrior:
Ich habe bisher immer zuerst Windows installiert und dann Linux. So hatte ich meist Linux nur als 2. System und dementsprechend auch nur so genutzt.
Ich habe eine SSD übrig, somit wäre das ein Versuch wert. Das müsste ich ja aber auch in grub einbinden.
Die Lösung mit der VHDX kam mir etwas eleganter vor,weil man diese, wenn man nur mal schnell reinschauen möchte, in der vm booten könnte.
Ich habe es schon mit virtual Box probiert, aber das ist nichts zu spielen. Habe über die Jahre genug Geld für Spiele ausgegeben, dass ich die nun ungern verliere.
Ist die VM deutlich performanter? Käme dann auf einen Versuch an.
 
In der virtuellen Maschine hast du deutlich schlechtere Performance als in einem echten System. Das fängt schon beim Grafikkartentreiber an und die Anzahl der Prozessorkerne und zuteilbarem Grafikspeicher. Unterm Strich, das willst du nicht. :)

Ich würde dir empfehlen, klemm die Linux SSD temporär ab, baue dir die SSD für Windows ein und installiere dann Windows. Nach der Installation von Windows kannst du ruhigem Gewissens die SSD mit Linux wieder anklemmen und starten. Dann einfach ein [kw]sudo update-grub[/kw] und schon wird das Windows gefunden und als Startoption in Grub eingehängt.
 
@Steev: Das hätte das alte BIOS auch gekonnt - die zweite SSD hat vielmehr den Vorteil, dass Windows fleißig bei Updates Partitionen auf seiner Platte verändern kann, ohne das Linux zu killen.
 
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