Verteilen von Linux-Distributionen via Torrent

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gelöschter Benutzer

Guest
Hallo Leute,

Verteilt ihr Linux-Distributionen mit einem Torrent-Server? Ich habe zu Hause einen Fileserver, der zurzeit folgendes verteilt:

Xubuntu LTS
Linux Mint Cinnamon


Bodhi Linux
Manjaro

Was verteilt ihr so? Wenn ihr noch gar nichts verteilt, warum nicht? Freue mich auf eure Antworten!

EDIT: Mich würde auch interessieren, wie ihr das technisch macht. Ich finde deluged + Client sehr komfortabel :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Uploadspeed hier ist viel zu erbärmlich um irgendetwas zu verteilen. Andererseits sind die Distributionen, die ich unterstützen würde, nicht von einem derartigen Beitrag abhängig.
 
Hab ne Zeitlang arch über mein Server verteilt, aber wollt den Daemon loswerden ^^

Und hier zuhause ist bei mir auch der upload viel zu schlecht
 
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  • #4
Also ich hab hier 10MBit/s und eigentlich wird das nie ausgelastet, selbst durch das Seeden nicht.
 
Immer wenn ich mal ne Distri zum seeden dringelassen habe, wurde das nie wirklich beansprucht. Nach 2h wurde quasi garnichts hochgeladen.
 
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  • #6
Ich denke, das braucht auch ein paar Tage. Du solltest das auch keine 2h, sondern vielleicht 2 Wochen drin lassen – dann wirst du schon ab und zu einen Upload sehen.

Allerdings ist das ja auch das Prinzip von Torrents: Verteilte Infrastruktur. Da haut dein Rechner halt mal 10min lang 10kB/s hoch und dann ists auch wieder gut.
 
Würde wenn dann nur Ubuntu verteilen und das ist ja schon groß genug, um alleine da stehen zu können..?
 
Ich verteil nichts. Gründe:
  1. Torrent ist ein Festplattenkiller.
  2. DSL 6000, d.h. 70kb/sec Upload-Geschwindigkeit.
  3. Ich nutz Arch und Gentoo. Sind beides Rolling-Release-Distributionen. Für Torrent nicht geeignet.
 
@musv:

Also ich habe noch nie eine Festplatte wegen Bittorrent klein bekommen.

Was den geringen Upload betrifft, bin ich der Meinung dass auch eine geringe Bandbreite etwa bringt. Vielleicht nicht auf den einzelnen bezogen aber sehr wohl auf die Masse. Kleinvieh macht eben auch Mist.

Bei Arch ist die empfohlene Downloadvariante... Bittorrent. Auch wenn das aktuelle ISO 587 MB groß ist, entlastet man bei Download per Bittorrent die Mirror-Server, welche ja auch durchaus von Privatleuten zur Verfügung gestellt werden.

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Um mal auf das eigentliche Thema zu kommen... Früher war ich bei Mandriva sogenannter Early Seeder. Diese haben die Isos schon einige Tage vor der offiziellen Veröffentlichung bekommen und somit war dann beim offiziellen Termin schon mal eine gewisse Bandbreite vorhanden. Aktuell seede ich nach Veröffentlichung noch die 64Bit-DVD von Mageia sowie das jeweils aktuelle Iso von Arch. Wobei ich nicht 24/7 seede, da privat kein Rechner durchgehend an. Sprich ich seede in den ersten Tagen nach Veröffentlichung soviel wie möglich und wenn das gröbste vorbei ist, wenn es passt.
 
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  • #10
Ich verteil nichts. Gründe:
Torrent ist ein Festplattenkiller.
Lesende Zugriffe killen also deine Festplatte? Interessant. Welche Festplattentechnik nutzt du?
DSL 6000, d.h. 70kb/sec Upload-Geschwindigkeit.
ob eine kleine Distro mit 10kB/s oder mit 50kB/s runterlädt ist schon ein Unterschied. Kleinvieh macht auch Mist ;)
Ich nutz Arch und Gentoo. Sind beides Rolling-Release-Distributionen. Für Torrent nicht geeignet.
Ich nutze auch Arch, aber warum sollte man den anderen Distributionen nicht ein wenig unter die Arme greifen? Arch hat übrigens auch ne ISO, die ist vermutlich auch recht bandbreitenschonend.

Arch ist auch ne gute Idee, werde ich direkt mal in meine "Liste" aufnehmen.
 
Ok, ok, dann lieg ich in 2 Punkten falsch.

Ich hatte mal vor vielen Jahren Torrent auf einem Reiser4-Dateisystem genutzt. Durch die atomaren Operationen von Reiser4 rödelte die Festplatte permanent am Anschlag. Die Festplatte verabschiedete sich dann auch irgendwann mal.

Und bei den Rolling-Releases war ich zumindest von Gentoo her gewohnt, dass jeden Tag ein aktualisierter Snapshot rauskommt. Hätte gedacht, dass das bei Arch ebenso wäre.

Danke für die Korrekturen.

Irgendwie hab ich noch nie Linux über Torrent gezogen. Meistens sind ja diverse Unis als Verteiler aktiv.
 
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  • #12
Ubuntu lädt vermutlich schneller von Torrents als von Uni-Servern.
 
Ich nutze auch Arch, aber warum sollte man den anderen Distributionen nicht ein wenig unter die Arme greifen?
Eigentlich unterstützt man doch Dinge, wenn man sie letztlich für "richtig" hält. Du unterstützt eine Demo, weil du gegen etwas bist, du unterstützt eine Partei, weil sie deine Interessen vertritt, du unterstützt, du unterstützt einen Verein, weil du an dessen Ziele glaubst, du unterstützt eine Religion, weil du sie für richtig hältst. Du unterstützt ein Betriebssystem, weil...?
Ich würde beispielsweise Ubuntu nicht (mehr) unterstützen, finden sich genug.

Natürlich gibt es auch Distributionen, die ich gut und unterstützenswert finde, dann allerdings in anderer Form, als durch Seeding. ;)
 
Ich seede recht viele Sachen. Arch, Kali, Tails, aber zB auch die Mitschnitte von der Netzpolitikkonferenz. Ich hab eine Begrenzung bei 100kb/s upload und 500kb/s down, bei einer 16MBit Leitung, ohne, dass ich es merke. Das alles läuft auf meinem RPi mit externer USB Festplatte. Mit dem Setup hab ich bereits 92GB runter- und 1.72TB(!) hochgeladen. Und ich habe bei einigen Sachen eine ratio von 50 (tails) oder sogar 100(! opensuse). Also ich denke es bringt schon was, und da der Pi eh läuft wg mumble etc. störts mich nicht.
 
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  • #15
So, habe mittlerweile mein Server-Setup mal aktualisiert. Es läuft ein Deluge Client-/Server-System, was das Hinzufügen von Torrents auf dem Server weitaus einfacher macht. Kann ich jedem nur empfehlen!

Meine Bandbreite habe ich auch mal auf 1MBit/s hochgestellt. Sollte bei 10MBit/s Upload nicht weh tun.

Mittlerweile verteile ich aber nur noch TAILS, #! und Manjaro, die anderen Distributionen haben genug Seeder.

EDIT: Verteile jetzt auch noch , anscheinend brauchen die auch Seeder. Gibt anscheinend nur 12 :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Lesende Zugriffe killen also deine Festplatte? Interessant. Welche Festplattentechnik nutzt du?
Vermutlich keine SSD denn bei magnetischen HDDs ist es egal ob gelesen oder geschrieben wird.
SSD wäre in diesem Fall natürlich ideal, weil man die Daten ein mal schreibt und dann nur noch liest...
 
Brauch ich nicht, das LRZ betreibt einen eigenen Debian-Mirror, den ich für jede Maschine nutze und so die großen FTPs entlaste.
 
Da es ne Menge Linux-Distris gibt ist doch der allgemeine Andrang bei jeder eh nicht so groß. Abgesehen davon ist es aus meiner Erfahrung 1 Seeder der verteilt und das zum Fullspeed. Von daher kein Unterschied zum normalen Download. "Alte" Ditstri-Ausgaben bekommt man problemlos vom Mirror/Server und belastet sie nicht, torrent macht hier wenig Sinn. 'Im Freeware-Opensource-Bereich seedet eh fast niemand habe ich den Eindruck. Abgesehen davon werden doch auch die Server in Sachen GB und Power immer größer. Und sollte es irgendwann beispielsweise im USB 3.0 Tempo von statten gehen hat man die Distri schneller als das man sie seeden kann ;)
 
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  • #19
Die Server muss aber auch jemand bezahlen. Oder meinste, die bestehen aus Luft und Liebe?
 
Nein, ich meine ja auch nur das der Torrent-Gedanke auf die Distris zutrifft die auf "alten" Servern laufen, Server heute haben doch für den selben Preis von damals viel bessere Rechenpower, DSL-Speed des Seeders wie der des Leechers haben zugenommen.
 
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