Verliebt in depressive Frau

Da ich weder Dich noch deine Angebetete kenne, ist es naturgemäß schwer bis unmöglich, hier Ratschläge zu geben. Vieles aus meiner Sicht Richtiges wurde schon von meinen Vorrednern gesagt.

Wenn sie sich von dir helfen lassen will und Du bereit dazu bist, dann "Go for it". Schwer wird es, wenn sie - aus welchen Gründen auch immer - keine Hilfe annehmen will. Abhängig davon, wie stark dein Helfersyndrom ausgeprägt ist und was der Auslöser Ihres Leidens ist, kann das harter Tobak werden und mitunter bis hin zum Verlieren Deiner Selbst gehen.

Ich wäre vor vielen Jahren fast an so einem "Sich nicht helfen lassen wollen" zerbrochen. Das (für mich) Schlimme: Zu einem nicht unerheblichen Teil konnte ich das auch nachvollziehen. Aber ich konnte / wollte das nicht akzeptieren. Dieser Zwiespalt ist mörderisch. Auf jeden Fall hat es mich massiv verändert. Ich muss heute weder krankhaft versuchen, einem / einer jeden zu helfen. Geschweige denn, die Welt zu verbessern. Auch hat sich die Anzahl der Menschen, denen ich in die Seele blicken will, von unendlich bis auf eine kleine Anzahl in meinem engen Umfeld reduziert.
 
Und das ich mich nicht zu sehr emotional binde, dafür ist es halt auch schon viel zu spät.

Im Bewusstsein dessen, worauf du dich da einlassen willst, musst du es halt ausprobieren. Aber sag später nicht, dass wir dich nicht gewarnt hätten.

Im Prinzip ist jeder (Erwachsense) für sein Handeln selbst verantwortlich, also auch du.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #43
Nachdem wir wieder zusammen im Bett gelandet sind, gab es natürlich die heiß erwartete Abfuhr und sie schlug vor das wir erstmal um Abstand zu bekommen uns nicht mehr treffen bzw. Kontakt haben. Ist vielleicht besser so.

Ich habe jetzt daraus gelernt, dass ich nie wieder in eine Frau irgendwelche Gefühle investiere und das es extrem schwer ist einen Termin beim Psychologen zu bekommen, weil den habe ich dringend nötig...
 
Nachdem wir wieder zusammen im Bett gelandet sind, gab es natürlich die heiß erwartete Abfuhr und sie schlug vor das wir erstmal um Abstand zu bekommen uns nicht mehr treffen bzw. Kontakt haben.
Das muss ja nicht eine Depression (Krankheit) sein, sondern eventuell Depressionen ob deiner erotischen Begabungen :coffee:
 
Ich habe jetzt daraus gelernt, dass ich nie wieder in eine Frau irgendwelche Gefühle investiere und das es extrem schwer ist einen Termin beim Psychologen zu bekommen, weil den habe ich dringend nötig...

Der 2. Teil stimmt, ist wirklich net einfach.

Der 1. ist Blödsinn.
Das hatte nix mit Frau zu tun, dass hatte damit zutun das dir JEDER, selbst Leute die eher gegensätzliche Meinungen haben, dir geraten haben es zu lassen.
Nur weil du einmal auf die Herdplatte gefasst hast, heißt es nicht das du dein Lebenlang nicht mehr Kochen darfst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt daraus gelernt, dass ich nie wieder in eine Frau irgendwelche Gefühle investiere und das es extrem schwer ist einen Termin beim Psychologen zu bekommen, weil den habe ich dringend nötig...

Ach komm, ist das dein erstes mal das du ne Abfuhr von einer Frau bekommst oder dein Wille nicht erfüllt wurde? Hört sich etwas so an ;) Das wird dir noch häufiger im Leben passieren. Du kannst nicht jedes Mal zum Psychologen gehen, musst du auch nicht. Am Anfang ist es Scheisse, extrem Scheisse, dann wirds irgendwann besser. Deal with it, wirst es überleben ;)
 
Meiner Meinung nach hast Du bzgl. ihr richtig gehandelt. Du hast zwar versucht, es mit ihr anzugehen, um dem mal eine Chance zu geben, hast es jedoch ausreichend schnell begriffen, dass es Dir nicht gut tut, Dich zu sehr hinein zu steigern.
Zum zweiten Teil Deiner Aussage kann ich nur sagen: Hör auf zu heulen. Das Leben geht weiter. Gibt durchaus andere, vernünftige Frauen.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #49
Ja, es gibt sicher noch andere Frauen. Es ist bei mir nur immer jedesmal das Selbe, dass ich mir die falschen Mädels raussuche. Ich habe noch nie ein Mädchen kennengelernt mit der alles seelisch in Ordnung war. Das ist wie ein Sog in dem ich immer wieder rein gezogen werde. Ich hab es jetzt mit meinem Alter noch nie geschafft eine Beziehung einzugehen, zweimal habe ich dabei sogar den Kontakt auf einmal abgebrochen. Ich verhalte mich teilweise auch so das nichts weiter entstehen kann, ähnlich wie ein Schutzschild/Blockade der mein Verhalten steuert. Und ich glaub das kriege ich ohne Hilfe nicht gebacken, da es mich seelisch natürlich auch extrem fertig macht.
 
lol@ nie wieder Gefühle investieren.

Ich wette außerdem 4 Kaffee, dass die Geschichte noch lange nicht vorbei ist.
 
Ich hab es jetzt mit meinem Alter noch nie geschafft eine Beziehung einzugehen [..] usw.
Naja, immerhin habt ihr gebumst! Seh es mal positiver - andere schaffen nicht mal das ;) Außerdem wie alt bist du denn? Wahrscheinlich unter 25, sprich mach dir nicht ins Hemd du hast dein Leben noch komplett vor dir ;) Je mehr Mädels du kennen lernst desto höher ist die Chance das da auch mal eine ohne Probleme dabei ist. Klar, momentan siehst du alles schwarz aber das ändert sich auch wieder...
 
@Alias:
Wenn du eine tiefersitzende Problematik vermutest ist der Gang zum Kopfdoc wohl doch net verkehrt.

Nur alleine wegen der Trennung, dem einen Vorfall, wäre das aber überzogen gewesen.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #53
Naja, immerhin habt ihr gebumst! Seh es mal positiver - andere schaffen nicht mal das ;) Außerdem wie alt bist du denn? Wahrscheinlich unter 25, sprich mach dir nicht ins Hemd du hast dein Leben noch komplett vor dir ;) Je mehr Mädels du kennen lernst desto höher ist die Chance das da auch mal eine ohne Probleme dabei ist. Klar, momentan siehst du alles schwarz aber das ändert sich auch wieder...

Ich bin 28 und habe es halt noch nie geschafft eine Beziehung einzugehen. Da kommt man sich schon so vor, als hätte man im Leben etwas verpasst. Und das merken die Frauen natürlich auch, dass man unsicher im Umgang mit ihnen ist. Mir ist es z.B. extrem unangenehm in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten auszutauschen oder Nähe zu zeigen. Ich wirke im Umgang mit Frauen oft distanziert und kühl bzw. auch allgemein im Umgang mit Menschen. Das liegt dann wohl an meiner Kindheit/Jugend und lässt sich ohne Hilfe wohl eher schwer ausmerzen. Und mein Beruf macht es nicht besser, da man dort oft mit den ganzen Problemen der heutigen Gesellschaft tagtäglich konfrontiert wird. Dort muss man dann auch eine gewisse Distanz bzw. emotionale Barrikade schaffen um sich nicht zu schaden.
 
@Alias: Google mal nach Wegweiser Psychiatrie für deinen Wohnort/dein Bundesland, falls du das Gefühl hast, dass generell psychiatrische Hilfe angebracht sein könnte. Die meisten Bundesländer haben da Listen unter anderem auch für Beratungsstellen, bei denen man eher mal 'nen Termin bekommt und die auch weiter vermitteln können.
 
...oder einfach mal weniger ngb & dafür mehr RL. :unknown:
Sein eigenes Leben kann man nur verbessern, indem man´s macht und nicht indem man darüber philosophiert, dass man´s sollte bzw. in den "mimimi"-Modus verfällt. Jeder hat sein Päckchen. Relevant ist´s das man´s anpackt. Zur Not selbstverständlich auch mit Hilfe von außen.
Sei es der gute Kumpel, der als Wingman hilft, ein sexual Therapeut oder eben der hier:

 
Ne beste Freundin hilft auch ungemein, mir zumindest :T
Unsere weiblichen Mitmenschinnen sind eben auch nur Menschen
 


Spätestens wenn du einer anderen Frau hinterherguckst, wird die vorherige Geschichte sein.

Das man immer so Typen drifft.... nun, vielleicht ist das nun einmal dein "Beuteschema" - vielleicht gar nicht mal mit Absicht, das will ich damit nicht sagen. Aber vielleicht sinds die Frauen die gerade "anders" vom Wesen her sind, weil sie eben "empathisher" sind, "emotionaler", "ehrlicher" oder "gebrochen" oder "flippiger" sind, was auch immer. ;)
Irgendwas wird dich schon daran faszinieren, ob du das magst oder nicht.

Ich würde auch pauschal nie sagen, "lass es sein, weil du nur draufzahlst" - aber wie gesagt, man weiß es vorher nicht. Aber versuch dir halt klar zu machen das es "scheinbar" so nicht geht und sie das von sich aus, vielleicht mit Gründen, nicht weiterführen will. Vielleicht auch weil du selbst einfach zu emotional oder empfindsam bist und nicht den "Abstand" hast, den man (vielleicht) langfristig braucht um eine "gesunde Beziehung" zu führen, also nicht das man sich nur um den anderen dreht oder sich für seine Partnerin/Partner aufgibt, sondern jeder seine Freiräume hat, auch in einer Beziehung.

Weißt du natürlich selbst am besten wie es ist, und da will ich dir nicht reinreden. Nur ich will es dir mal zu bedenken geben.

Manch einer Frau gefällt auch das 150% Beziehung und wenn sie allein im Mittelpunkt steht - aber langfristig geht man sich in der Regel dann auf den Nerv.... ;)
Aber gut, kommt immernoch auf den Typ Frau an. Aber Grenzen zu "bewahren" und ein wenig "professionellen Abstand" in manchen Sachen ist, meiner Meinung nach, gar nicht schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe den Artikel gelesen und stelle fest, dass hier viele Rationalisten sind. Ich finde es widerlich und unmenschlich wie hier einige argumentieren.

@Alias,
Du hast nicht den Auftrag jemanden zu heilen. Es ist nicht deine Aufgabe die Probleme anderer zu lösen. Verstehst du überhaupt etwas von Depressionen? Weißt du was liebe ist? Ich meine nicht geillheit und verlangen, sondern liebe wie man sie zB zu seinem Behinderten Geschwister haben kann. Wenn du sowas wie liebe empfindest, dass sollte sie dir die stärke geben ihr einfach nur beizustehen. Wenn sie mal wieder eine schlechte phase hat.

1. Akzeptier dies und mach ihr keine Vorwürfe oder Lösungsvorschläge.
2. Mach weiterhin dein Ding.

Ihr halte hier viele führ schwach, unbewandert und zu klug für diese Welt. Viele Rationalisten sind nicht in der Lage mit Gefühlen umzugehen und genau das ist das perverse. Wie kann ein Lebewesen sich wie ein Roboter verhalten. Wie soll Inspector Gadget jemanden von Depressionen heilen? Dafür hat er einfach nicht die nötigen Fähigkeiten.

Schwierige Zeiten schweißen Menschen zusammen. Dadurch kann wahrhaftige Liebe entstehen. Vor Problemen und Belastungen wegzulaufen ist schwach und behindert. Und weil andere dir hier sagen, du sollst sie sofort fallen lassen, bedeutet dies nur, dass die andere es ebenfalls nicht hinbekommen haben und daran zugrunde gegangen sind und auch schwach sind.
 
Ich habe den Artikel gelesen und stelle fest, dass hier viele Rationalisten sind. Ich finde es widerlich und unmenschlich wie hier einige argumentieren.
Wäre schön, wenn du Beispiele nennen könntest, mir fällt in diesem Thread nämlich eigentlich eher Empathie entgegen.

Verstehst du überhaupt etwas von Depressionen? Weißt du was liebe ist?
Die Fragen würde ich gerne zurückgeben und sind hier dennoch Fehl am Platz. Hast du die Konversation auf den letzten Seiten wirklich gelesen? Da stellt sich der TS schon selbst diese Fragen.

Viele Rationalisten sind nicht in der Lage mit Gefühlen umzugehen und genau das ist das perverse. Wie kann ein Lebewesen sich wie ein Roboter verhalten. Wie soll Inspector Gadget jemanden von Depressionen heilen? Dafür hat er einfach nicht die nötigen Fähigkeiten.
Wer hat das denn hier konkret vorgeschlagen?

Vor Problemen und Belastungen wegzulaufen ist schwach und behindert.
Nein, wenn man nicht zwangsweise eine Bindung zu einem solchen Menschen hat und selbst nicht gerade psychisch/beziehungstechnisch absolut "fit" ist, ist das nicht schwach und behindert, sondern dient dem Selbstschutz und zeugt sogar von Stärke, wenn man sich im entscheidenden Moment distanzieren kann. Oder um es mit deinen Worten auszudrücken:

Es ist nicht deine Aufgabe die Probleme anderer zu lösen.



@Alias: Google mal nach Wegweiser Psychiatrie für deinen Wohnort/dein Bundesland, falls du das Gefühl hast, dass generell psychiatrische Hilfe angebracht sein könnte.
Wäre Psychologie in dem Falle nicht sinnvoller? Der Psychologe kann ja dann immer noch die Empfehlung für die Psychiatrie aussprechen, aber gleich die schweren Geschütze auffahren ist vielleicht ein wenig übertrieben.

Am Anfang ist es Scheisse, extrem Scheisse, dann wirds irgendwann besser. Deal with it, wirst es überleben ;)

Meinst du mit "am Anfang" und "irgendwann" die Zahl der Beziehungen oder die Zeitdauer nach dem Ende einer Beziehung bzw. nach einer Abfuhr? Also ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass ersteres mit jeder neuen Beziehung schlimmer wird.

Ich bin niemand, der über die Dauer seines Lebens durch seine Beziehungen total abstumpft, habe aber die Erfahrung gemacht, dass es für viele Menschen entweder in diese Richtung geht oder sie immer mehr Angst haben, Beziehungen einzugehen, und dann noch viel mehr verletzt werden, wenn sie es doch tun. Ist irgendwie wie ein Teufelskreis, über den man sich bewusst sein sollte.

Mein Tipp an dieser Stelle wäre eher, sich nicht in die Tasche zu lügen – also damit, dass einen das überhaupt nicht tangiert –, sein Verhalten aber auch nicht in die falsche Richtung (=einmauern) zu ändern. Damit gehe ich mit godlike, theSplit und einigen anderen d'accord: Alpha, zieh' nicht die falschen Schlüsse.
 
Zuletzt bearbeitet:
@phre4k:
Ein Psychiater (Facharzt für Psychiatrie) ist nicht das härtere Geschütz.

Der Name mag es einem suggerieren, da man sofort das Bild von einer geschlossenen Einrichtung vor Augen hat.
Dem ist aber nicht so.

Im Gegensatz zu einem Psychologen ist ein Psychiater ein Arzt.
Der wird einen (essenden man gerät an einen Quacksalber) nicht einweisen, oder sinnlos mit Medikamenten vollstopfen.

--- [2017-03-27 07:49 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

@UsiDusi:
Ais einem anderen Thread.
Es ist kein Geheimnisse, dass man mit zB Liebe sehr vieles heilen kann. Eine Depression, einen Suizidgedanken oder auch Verhaltensstörungen.

Du magst das eventuell glauben.

Du verstehst vermutlich allerdings nicht das es sich dabei um Krankheiten handelt, die man nicht einfach "weg lieben" kann.

Die ganzen doofen Rationalisten haben alle keine Gefühle.... jaja.
Deswegen haben geliebte Personen auch niemals irgendwelche psychischen Probleme.....wait!
 
Zurück
Oben