Verärgert über Vodafone, was ist eure Meinung dazu ?

Der3Geist

always feed the fish
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14 Juli 2013
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Hessen
Hi,

Zuerstmal eine Kleine vorgeschichte,um meinen Standpunkt zu erläutern.

Vor etwa 1 Jahr habe ich meinen Handy Vertrag bei Vodafone wegen Unzufriedenheit Gekündigt.
Was mir auch Bestätigt wurde,und ich seid ~ 10.2012 Kein Kunde dort mehr bin.
(Selbst nach Vertragsende gab es noch massiven Ärger mit Vodafone)

Ich habe bereits Letztes jahr Mehrfach von Vodafone verlangt,dass meine Persönlichen Daten dort Restlos Gelöscht werden,
und ich keinerlei Werbung mehr haben möchte.

Vor etwa 4 Monaten habe ich dann bemerkt,dass mein Online Zugang womit ich meinen Vertrag Verwalten konnte immernoch Existierte.

Ich verlange vom Zuständigen Support auch dort eine Restlose Löschung,welche nach ewigem Hin und her auch bestätigt wurde.
(Vor etwa 2-3 Monaten)

(Ich habe alle eMails inklusive Antworten noch in meinem Postfach.)

Doch jetzt kommt die ernüchterung, Gestern habe ich einen Brief erhalten,dass auch meine Daten beim Hackerangriff Erbeutet wurden !

Nun bin ich Natürlich ziemlich Verärgert,da mir Versichert wurde,meine Daten wurden gelöscht.
Was aber nicht sein kann,sonst hätte man mir keinen Brief an meine Adresse und meinen Namen schicken können,
und wie können meine Daten Geklaut werden,wenn ich Doch Entfernt wurde ?

Was würdet ihr mir Raten, soll ich Rumstänkern oder eventuell mit Anwalt Drohen ? Eventuell Schadensersatz für Irgendwas ?
Ich will mit diesem Saftladen entgültig Nichts mehr zu tun haben,und bestehe einfach darauf endlich dort Gelöscht zu werden !
 
Einschreiben mit Rückschein mit der (erneuten) Bitte ALLE persönlichen Daten zu löschen (inkl. Anforderung der postalischen Bestätigung des Vorgangs) absenden.

Stänkern wird da nicht viel bringen, vor allem am Telefon, da dort meist nur Studenten, Aushilfskräfte etc. am Werkeln sind.
 
Ich würde es auch schriftlich machen, eine Frist von 14 Tagen setzen und sie auffordern, mir die Löschung der Daten gemäß BDSG schriftlich zu bestätigen. Ansonsten beim Datenschutzbeauftragten nachfragen.
 
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  • #4
Am Telefon bin ich sowieso immer Freundlich,da ich auch der meinung bin,die leute am Telefon können am wenigsten für die ganze kacke.
Aber ich befürchte fast,dass es irgendwie aussichtslos ist irgendwie / was zu Verlangen.

Offensichtlich ist es wohl so,dass selbst auch eine Bestätigung hin die Daten NICHT Gelöscht werden,was mich halt ziemlich Ärgert.

Und ein Einschreiben würde dann wieder meine Kohle kosten (auch wenns nicht viel ist) nur um Nochmal das zu Verlangen,was mir sowieso schon zugesichert wurde.


Zumal ich mir darüber auch schon gedanken gemacht habe.
Wenn ich eine Schriftliche Bestätigung verlange,die daraufhin per Computer erstellt wird..Automatisch !!
(Schreibt wohl keiner mehr selber irgendwas bei denen)

Dann müssen die ja meine Anschrift und daten kennen, was somit bedeuten würde,dass vor dem Schreiben meine Daten auch noch Vorhanden sind.

Also kann das Schreiben ja nicht wirklich Bestätigen,dass meine Daten Gelöscht wurden !

Für mich ein Paradoxon :D
 
Muss Vodafone die Daten nicht sogar aus buchhalterischen Gründen aufbewahren und darf sie gar nicht löschen?
 
Ich befürchte, das ist ein aussichtsloser Kampf.

Ähnliches hab ich mit Kabel Deutschland seit drei Jahren. Im guten Glauben und dem Vorhandensein zweier TV-Dosen in meiner Wohnung bin ich davon ausgegangen, dass Kabel-TV verfügbar ist. Was erst im später raus kam ist, dass die Dosen "tot" sind. Vermutlich Kabelbruch oder irgendwas in der Richtung. Innerhalb der 14 Tage fristlos gekündigt mit Wunsch auf Löschung aller meiner Daten. Bestätigung erhalten. knapp ein halbes Jahr später ein Brief in meinem Briefkasten, dass ich ja einen ungenutzten/unbezahlten TV-Anschluss hätte und ich den Techniker doch bitte zum Termin ins Haus lassen sollte dass der den (eh schon toten) Anschluss abklemmen und verplomben kann. Techniker zum Termin reingelassen, am selben Tag ging dann ein Schreiben raus, dass es nun keinen Grund mehr gibt mich in der Datenbank zu führen, ich keinerlei Post mehr von denen will und den Wunsch auf endgültige Löschung meiner persönlichen Daten. Wieder eine Bestätigung bekommen. Ein gutes halbes Jahr später wieder ein Brief ... "ungenutzter Anschluss ... blablabla" ... wieder die Bitte an KD geschickt ... diesmal Techniker nicht reingelassen. ... naja und das Spiel wiederholt sich seit dem im Schnitt so alle 6 Monate ... ich hab´s inzwischen aufgegeben. wenn mir ein Brief von KD zugestellt wird landet der ungeöffnet und ungelesen in der Rundablage P.
 
Im guten Glauben und dem Vorhandensein zweier TV-Dosen in meiner Wohnung bin ich davon ausgegangen, dass Kabel-TV verfügbar ist. Was erst im später raus kam ist, dass die Dosen "tot" sind. Vermutlich Kabelbruch oder irgendwas in der Richtung.

doch, da kann KabelBW viel dafür.
Solche Kunden wünscht sich doch jedes Unternehmen...

Muss Vodafone die Daten nicht sogar aus buchhalterischen Gründen aufbewahren und darf sie gar nicht löschen?

das denke ich auch, allerdings natürlich sicher nicht alle Daten.
aber wer denkt er kann nach 2 Jahren Vertrag von einer Firma verlangen dass sie ALLE Spuren von ihm auf ihren Servern und in ihren Unterlagen löschen, der ist doch schon sehr naiv.
Wie gesagt, alleine aus buchhalterischen Gründen...

Ansonsten doch die perfekte Masche für Geldwäsche usw.
Mach ne Firma auf, verbuche ne Menge Kohle, wenn das Finanzamt kommt sagst du es gibt keine Rechnungen und nichts, die Kunden haben alle darauf bestanden dass man alles löscht...
 
Hi,

Zuerstmal eine Kleine vorgeschichte,um meinen Standpunkt zu erläutern.

Vor etwa 1 Jahr habe ich meinen Handy Vertrag bei Vodafone wegen Unzufriedenheit Gekündigt.
Was mir auch Bestätigt wurde,und ich seid ~ 10.2012 Kein Kunde dort mehr bin.
(Selbst nach Vertragsende gab es noch massiven Ärger mit Vodafone)

Ich habe bereits Letztes jahr Mehrfach von Vodafone verlangt,dass meine Persönlichen Daten dort Restlos Gelöscht werden,
und ich keinerlei Werbung mehr haben möchte.

Vor etwa 4 Monaten habe ich dann bemerkt,dass mein Online Zugang womit ich meinen Vertrag Verwalten konnte immernoch Existierte.

Ich verlange vom Zuständigen Support auch dort eine Restlose Löschung,welche nach ewigem Hin und her auch bestätigt wurde.
(Vor etwa 2-3 Monaten)

(Ich habe alle eMails inklusive Antworten noch in meinem Postfach.)

Doch jetzt kommt die ernüchterung, Gestern habe ich einen Brief erhalten,dass auch meine Daten beim Hackerangriff Erbeutet wurden !

Nun bin ich Natürlich ziemlich Verärgert,da mir Versichert wurde,meine Daten wurden gelöscht.
Was aber nicht sein kann,sonst hätte man mir keinen Brief an meine Adresse und meinen Namen schicken können,
und wie können meine Daten Geklaut werden,wenn ich Doch Entfernt wurde ?

Was würdet ihr mir Raten, soll ich Rumstänkern oder eventuell mit Anwalt Drohen ? Eventuell Schadensersatz für Irgendwas ?
Ich will mit diesem Saftladen entgültig Nichts mehr zu tun haben,und bestehe einfach darauf endlich dort Gelöscht zu werden !

Hallo Der3Geist,

mir geht es aktuell genauso wie dir !
Hatte bei meiner Kündigung vor einem Jahr auch die Löschung aller meiner Daten ausdrücklich mitgeteilt.
Bin aktuell sehr pissed, dass auch meine Daten, die eigentlich nicht mehr existieren sollten, abhanden gekommen sind.

Bin gerade auf der Suche, ob ich dieser Diletantenbude irgendwie noch rechtlich was machen kann.
Werde als erstens mit den Datenschützern Kontakt aufnehmen und ihr Feedback abwarten.

Greetz Tit4n
 
doch, da kann KabelBW viel dafür.
Solche Kunden wünscht sich doch jedes Unternehmen...
Mein lieber Saitenzupfer,

Ob da Kabel Deutschland was dafür kann oder nicht ist in erster Linie egal. Es wurde ja nicht einmal geprüft ob der Kabelbruch in meinen Verantwortungsbereich fällt oder ob es deren Sache ist. Für eine genauere Überprüfung hätte ICH erst mal etwas unter 400,-€ locker machen sollen ... Da ich meinen Vertrag aber auch innerhalb von 14 Tagen widerrufen habe, ist mMn auch kein gültiges Vertragsverhältnis zustande gekommen. Somit sollte es auch ohne Ärger mit Finanzamt oder anderen Ämtern zu bekommen möglich sein mich komplett aus der Datenbank zu entfernen.

Aber wie gesagt, die Briefe von denen landen inzwischen direkt im Müll. So schein ich aber zumindest zwei Angestellten von denen den Job gerettet zu haben. Einer muss mich ja regelmässig anschreiben, dass KD den eh schon toten und verplombten Anschluss stilllegen will und dann noch der Techniker, der regelmässig vorbei guckt und vor verschlossenen Türen steht ... ^^

Aber anderseits, nachdem NSA, BND und sonstige Geheimdienste trotz Verschlüsselung mitlesen können ... Who cares ... Lassen wir halt ein paar Kleinkriminelle mitspielen.
 
klar, da ist was falsch gelaufen. Das kann passieren. Und? Für dich mies, klar.
Trotzdem ist sowas nicht die Regel...
 
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  • #12
Da nach §35 BDSG die Löschung vorgeschrieben ist...

Personenbezogene Daten, die auf der Grundlage von § 28a Abs. 2 Satz 1 oder § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 gespeichert werden, sind nach Beendigung des Vertrages auch zu löschen, wenn der Betroffene dies verlangt.

Und meine Daten nicht unter sonstirgendwelche Regelungen fallen (Speicherung wegen Rassismus oder andere gründe zur Nicht Löschung) gibt es für Vodafone keinerlei gründe,
meine Daten weiterhin zu Behalten.

Auch aus Buchhalter Gründen gibt es dort nichts, der Vertrag ist fast 1 Jahr Beendet und ich werde wohl immernoch in der Normalen Kundendatenbank geführt.
Und meine Nachforschungen im Internet haben auch Bestätigt, dass Kundendaten auf Verlangen Gelöscht oder Gesperrt werden MÜSSEN.
Eine Löschen wird entsprechend nach einer Frist durchgeführt, sofern keine Gründe vorliegen die Daten nur zu Sperren.

Deshalb gibt es keinerlei gründe solche Persönlichen Daten endlos lang zu Speichern.
Nur leider finde ich keine Grundlage die sachen irgendwie per Anwalt zu Klären, oder Schadensersatz für irgendwas zu Verlangen.
Darum wird wohl wie immer der Kunde der Idiot bleiben.


@Trolling Stone, Ich Beobachte immer wieder, dass jemand Unwichtige dinge dazwischen Plappert.
Auch Spamt jemand immer wieder mal.

Stell dir vor, du machst Beides !;)
 
Muss Vodafone die Daten nicht sogar aus buchhalterischen Gründen aufbewahren und darf sie gar nicht löschen?
Korrespondenz bis zu 6 Jahre, Belege, Rechnungen etc. bis zu 10 Jahren.
So einfach ist eine tatsächlich komplette Löschung aller Daten tatsächlich nicht. ;)

Allerdings hätte man wohl ohne weiteres die Daten löschen können, die z.B. für den Online-Account hinterlegt sind.

@Trolling Stone, Ich Beobachte immer wieder, dass jemand Unwichtige dinge dazwischen Plappert.
Auch Spamt jemand immer wieder mal.
Eine ordentliche Schreibweise ohne klempen und plenken verbessert die Lesbarkeit. So unwichtig war der Hinweis also nicht. :rolleyes:
 
@Der3Geist



"...im Fall des Absatzes 2 Satz 2 Nr. 3 einer Löschung gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen"

Google einfach mal nach Aufbewahrungsfristen von Kundendaten.

edit:

bevoller war schneller ;)
 
Für all sowas wie Rechnungen und ähnliches dürften die gelten. Allerdings würde ich davon ausgehen, dass sowas wie Accounts, Passwörter und alle weiteren Daten die nicht der Frist unterliegen schon vorher entfernt werden müssen.

MfG
Mr. J
 
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