USV für Odroid Server

Cazawhi

Geht ein
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im Funkloch
Hallo miteinander,

Aufgrund von Gewittern etc. springt bei uns im Haus des öfteren mal der FI-Stecker raus, somit fliegt auch mein "Server" bestehend aus einem Odroid XU4, einigen Festplatten und einem Switch vom Netz.
Des taugt mir prinzipiell nicht, ich möchte ihn eigentlich zummindest sauber heruntergefahren haben oder ihn vielleicht sogar noch 15 Minuten laufen lassen können damit ich eine Chance habe den Strom wieder zu reaktiveren.

Wie setzt man das so um, dass der Odroid mitbekommt dass er gerade Strom vom Akku bekommt? Habe nur gefunden aber weiß weder wie ich das aufsetze noch ob das überhaupt so möglich ist.

Danke schonmal für eure Hilfe,

LG Cazawhi
 
USVs haben eine Datenverbindung (z.B. per USB) zum Endgerät. Die Software auf dem Endgerät verarbeitet dann die Informationen und macht, was im "Notfall" hinterlegt wurde (Rechner herunterfahren, etc.)
Für Linux wäre das z.B. bzw. für APC:
 
Wenn der FI wegen Gewittern rausspringt sollte man lieber in einen guten Blitzschutz investieren...

Schneider APC Back UPS kann ich empfehlen.
 
Für nen RPi/Odroid lohnt sich keine USV - die Dinger gehen kaputt, wenn sie nicht mindestens 20% Auslastung haben (weil sie die Bleiakkus immer ein wenig entladen und wieder laden, zur Lebensverlängerung, und das nicht möglich ist, wenn du nur 2 Watt ziehst). Was du aber machen könntest, ist evtl. eine Powerbank als USV zu missbrauchen... Brauchst halt eine, die auch Strom abgibt, während sie geladen wird. Dem LiH-Akku macht die Dauerladung wenig aus (und selbst wenn, dann sind 20€ nach 4 Jahren am Arsch), und die Leistung sollte locker den Odroid füttern können.

Wenn die Festplatten öfter mal ausgehen, ist das weniger tragisch - kannst ja einen Remount für alle Geräte jede Minute durchführen lassen, dann fallen dir deine Platten zeitlich nur minimal aus, und der Switch ist eh egal.

Was aber wirklich von Vorteil wäre, ist ein Überspannungsschutz.
 
Und wie wird bei der Powerbank erkannt, ob heruntergefahren werden muss? Ich würde dafür eine Spannungsmessung mit einem Arduino durchführen und den an die GPIO Pins des Odroid anschließen oder direkt die GPIOs nutzen, aber ich bezweifle dass der TS das hinbekommt...
 
@phre4k: Es dürfte wohl eher nicht passieren, dass eine Powerbank, die üblicherweise ein Handy für einen ganzen Tag mit Strom versorgen kann, so lange leergesaugt wird, bis sie alle geht und noch bevor jemand rausfindet, dass in der Privatwohnung die Sicherung geflogen ist. So viel braucht der Odroid jetzt auch wieder nicht, wir reden hier nicht von nem 700W-Server.
 
Wieso nicht einfach sowas mit passendem LiPo-Akku?
Den LBO Pin zum Odroid GPIO und ein einfaches Skript, dass sobald LBO low ist shutdown -h now raushaut.
 
@braegler: Wozu? Der Odroid kann wahrscheinlich ne ganze Woche an der Powerbank überleben, und wenn der TE binnen einer Woche seinen Strom zuhause immer noch nicht vermisst, dann ist ein unsauberer Shutdown wahrscheinlich sein geringstes Problem... :unknown:
 
Oder man scheißt einfach auf unsaubere Shutdowns und benutzt ein CoW-Dateisystem? ;)
 
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  • #10
Ja, nur: Der Odroid ist nicht per USB Stromversorgt sondern über einen Hohlstecker (5V/4A) - Selbst wenn man das umlötet liefert die Powerbank maximal 5V/2A - und ich habe noch zwei weitere Geräte die ich bei Stromausfall einfach gern weiterlaufen lassen würde. (Switch und AP).
 
Wozu? Der Odroid kann wahrscheinlich ne ganze Woche an der Powerbank überleben
Das hab ich mir bei meinem Raspi auch zuerst gedacht. Hab sicher 10 verschiedene getestet und keine hat sich bewährt.
Entweder gab es einen kurzen Unterbruch sobald die Stromquelle ausfiel oder wenn der Strom wieder anlag (bei einigen sogar in beiden Fällen).
Hab das dann zuerst über PowerCaps versucht zu überbrücken, was für den Raspi alleine passte, aber mit angeschlossener Peri in die Hose ging (daran hängen 18 1Wire Sensoren, 12 1-Wire Aktoren sowie 8 Relais [über einen ULN2003]).
Schlussendlich bin ich dann bei einem USV Modul mit LiPo gelandet.
 
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