[Politik und Gesellschaft] USA: Tante verklagt 12-jährigen Neffen

Weil die Begrüßung seiner Tante zu stürmisch ausfiel, diese dabei stürzte und sich das Handgelenk brach, hat die 54-jährige Jennifer Connell im US-Bundesstaat Connecticut nun ihren 12-jährigen Neffen angeklagt und fordert 127.000 Dollar (111.000 Euro) Schadenersatz.

Die Frau besuchte ihren Neffen anlässlich dessen 8. Geburtstag am 18. März 2011 in der Stadt Westport. Dieser freute sich über den Besuch und lief laut Anklageschrift voller "Nachlässigkeit" und "Sorglosigkeit" auf sie zu, was dazu führte, dass sie stürzte und sich das Handgelenk brach.

"Ein vernünftiges achtjähriges Kind hätte gewusst oder hätte wissen müssen, dass eine so energische Begrüßung (...) den von der Klägerin erlittenen Schaden und Verlust auslösen konnte."


Bild:
Quelle:
 
Aus welchem Grund sich der Neffe aber dermaßen über den Besuch einer solchen Tante gefreut haben soll, bleibt mir verborgen.
 
Glücklicherweise hat die Jury nach nur 25 Minuten gegen sie entschieden.
 
Weia, soll das etwa heissen, die Jury hat für den Attentäter entschieden und der Terroristenbengel ist noch auf freiem Fuss? :eek: :confused:
 
Ich hoffe der Rüpel bekommt ne Fußfessel und bekommt eine Auflage die ihm untersagt sich älteren Menschen nicht weiter als 100 Meter nähern zu dürfen.
 
"Ein vernünftiges achtjähriges Kind hätte gewusst oder hätte wissen müssen, dass eine so energische Begrüßung (...) den von der Klägerin erlittenen Schaden und Verlust auslösen konnte."
Ein vernünftiges achtjähriges Kind hätte wissen müssen, dass durch genetische Veränderung modifizierte Kartoffeln zu einem schnelleren Wachstum mit kürzerer Reifezeit und hoher Resistenz gegen Schädlingsbefall führen, die, aus marktwirtschaftlicher Sicht, in Masse prozduiert, wirtschaftlicher sind, als vergleichsweise natürliche Konkurrenzprodukte. Nebenbei hätte ein vernünftiges achtjähriges Kind sicher auch Einsteins erweiterete Relativitätstheorie verstanden.

Hätte er mit einer Schrotflinte um sich geschossen, wäre es gar nicht zu einer Klage gekommen. :unknown:
 
Ein vernünftiges achtjähriges Kind hätte wissen müssen, dass durch genetische Veränderung modifizierte Kartoffeln zu einem schnelleren Wachstum mit kürzerer Reifezeit und hoher Resistenz gegen Schädlingsbefall führen, die, aus marktwirtschaftlicher Sicht, in Masse prozduiert, wirtschaftlicher sind, als vergleichsweise natürliche Konkurrenzprodukte. Nebenbei hätte ein vernünftiges achtjähriges Kind sicher auch Einsteins erweiterete Relativitätstheorie verstanden.

Hätte er mit einer Schrotflinte um sich geschossen, wäre es gar nicht zu einer Klage gekommen. :unknown:


=D.
 
Okay, nur um das klar zu stellen, es wäre nicht deshalb nicht zur Klage gekommen, weil die Frau nicht mehr leben würde, sondern weil Unfälle mit Schusswaffen in den USA offenbar als völlig normal hingenommen werden, während alle anderen Unfälle mindestens böswilliger Absicht unterliegen und ggf sogar durch Hersteller - insbesondere wegen Mangel an obligatorischen Warnhinweisen - provoziert wurden.

Ich frage mich gerade, offenbar muss man bei Kindersitzen kennzeichnen, dass sie nicht zusammengeklappt werden dürfen während das Kind sich darin befindet. Gibt es bei Waffen eigentlich auch Hinweise, dass man sie nicht abfeuern darf, wenn sie auf Menschen gerichtet sind? :unknown:
 
ich meinte eher in der Berichterstattung.
Ich will sowas am besten gar nicht lesen.
Man kommt aber ja nicht dran vorbei.

Oder besser gesagt, sowas gehört wenn dann in den Fun-Bereich oder den schwarzen Humor-Bereich...

Wenn man wirklich immer jede Deppenaktion die in den USA oder sonstwo stattfand zum Thema machen wollte...
 
Ich hab mal ein bisschen gegoogelt. So eine Nachricht macht mich immer stutzig, ob da nicht mehr dahinter steckt als tatsächlich von n-tv (oder auch anderen) berichtet wird. Denn die Geschichte klingt schon sehr absurd.

Es stellt sich also heraus, dass die Dame den Neffen nur verklagt hat, weil ihre Versicherung die Behandlungskosten, darunter wohl 2 Operationen, nicht bezahlen wollte, bzw. nur 1 Dollar davon. Also hat sie die Familie des Neffen verklagt, um über deren Versicherung an das Geld zu kommen. Vergebens, wie sich nun rausstellt. Der Fall hat wohl eher etwas mit dem US-amerikanischen Versicherungssystem und der Art, wie Forderungen eingeklagt werden müssen zu tun, und weniger mit der Beschränkheit einer Person.

Hier gibts mehr:
 
Gibt es bei Waffen eigentlich auch Hinweise, dass man sie nicht abfeuern darf, wenn sie auf Menschen gerichtet sind? :unknown:

Gibt es tatsächlich. Steht in der Gebrauchsanweisung. :coffee: Genauso wie auf Munition und co. steht, dass man sie von Kindern unzugänglich aufbewahren soll. Zumindest in Deutschland.
 
Ich bin für eine Neuauflage der Serie 'Destroyed in Seconds'.

"And in this episode: Faith in humanity"

Ich frage mich wie die Konfrontation zwischen den Familienmitgliedern ausgesehen haben müssen. :D
 
Hätte sie eine Schusswaffe getragen, wäre dies nicht passiert.
 
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