[Politik und Gesellschaft] [USA] Neunjährige tötet Schießlehrer mit Maschinenpistole

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Eine Neunjährige tötete einen Schießlehrer in Arizona mit einer 9mm Uzi.

Der 39jährige Charles V., Militärveteran und Schusswaffentrainer, zeigte einer Neunjährigen, wie man eine Uzi-Maschinenpistole richtig bedient. Nachdem sie einen Schuss im Semi-Auto-Modus abgefeuert hatte, stellte der Schießlehrer die Feuerwaffe auf Vollautomatik und wies die Neunjährige nicht korrekt ein. Der Rückstoß der Waffe ließ das Kind die Kontrolle verlieren, zog die Schusslinie in das Gesicht des Instruktors und verletzte ihn schwer am Kopf. Der 39jährige Charles V. erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort im Krankenhaus.

Die Eltern filmten das Ganze, hier ein Ausschnitt:

Der Betreiber der Schießanlage erlaubt Kindern ab acht Jahren in Begleitung die Bedienung tödlicher Schusswaffen. Er sagte aus, dass Charles V. ungefähr zwei Jahre auf der Anlage arbeitete und seit der Eröffnung vor über zehn Jahren kein Unfall vorgekommen sei.

Quelle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat halt jeder so seine eigenen Vorstellungen davon wo man die Grenzen ziehen sollte. Ich bin der Meinung dass das in Deutschland grob schon passt. Nur Bedürfnis sollte abgeschafft und Art und Anzahl der zulässigen Waffen erweitert werden. Aber so weit wirds eh nie kommen. :)
 
Schweiz, Kanada Tschechien ich hör da nichts von Amokläufen oder absolut ausartender Gewalt auf den Straßen. :unknown:

Schon mal die Waffengesetze dieser Länder mit den USA verglichen?

In den USA kann man in den meisten Staaten Waffen ohne entsprechende Genehmigung (Waffenschein) erwerben.
Ausserdem ist es schon so tief verwurzelt, das es quasi also unnormal angesehn wird, wenn man keine Waffe hat.

In allen anderen Ländern (abgesehn von Tschechien) wird der Zugang zu Waffen zumindest erschwert.
 
Und in den USA darfst du mit 9 Jahren mit ner Uzi rumballen, sehe da auch keinen Unterschied :beer:
 
Und das bedeutet im Umkehrschluss man sollte in der Schweiz das Waffenrecht anpassen um 18 Jährigen den Erwerb von Ordonanzwaffen zu verbieten? Du missverstehst bewusst oder unbewusst meine Aussage. Es ging mir im vorherigen Post darum dass privater Waffenbesitz, auch liberal ausgerichteter, nicht partout böse ist. Die Ausartung von Kriminalität ist in der Gesellschaft verankert und relativ unabhängig davon ob ich mir mit 18 eine Waffe kaufen darf oder erst zig Vorgaben zu erfüllen habe. Dass man in den USA einiges ändern sollte bestreite ich ja auch gar nicht. Macht wohl keiner hier.
 
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  • #69


Quatsch, es ist genauso normal eine Waffe zu haben wie eben keine zu haben (in den USA).

@Rest:
Ich finde es bemerkenswert wie schnell hier einige über das Leben eines Menschen urteilen können. Er hat es so verdient weil ... ihr kanntet diesen Menschen sicherlich. Ich will nicht bestreiten dass es nicht gerade super ist einem Kind von 9 Jahren eine Vollautomatik in die Hand zu drücken aber deswegen hat er doch nicht den Tod verdient. Da gibt es schlimmere Dinge die manche mit Kindern machen, die meiner Meinung nach eher den Tod verdienen.

Mit 10 Jahren habe ich das erste Mal eine Langwaffe in Händen gehalten, hab aber auch direkt ne Backpfeife bekommen als ich mit dieser einen anderen Menschen anvisiert habe, natürlich war die Waffe nicht geladen, aber mir wurde früh der respektvolle Umgang mit Waffen beigebracht. In den USA gibt es wie viele Leute die ihre Kinder an der Waffe ausbilden? Die Zahlen müssten eigentlich suggerieren dass dies ein Ausnahmefall ist und somit die Amerikaner Kinder weiter an der Waffe ausbilden können. Shit happens.

Mir tut das Kind leid, was wohl erst in späteren Jahren das ganze Ausmaß von diesem Unfall verstehen wird.
 
Machst du dich auch lustig wenn in Deutschland bei einem Autounfall Menschen sterben weil die deutschen ja selber Schuld sind dass Tempolimit über 130 zu erlauben?
Nachweislich ist die größte Dummheit von Geschwindigkeiten jenseits der 130 km/h der exponentiell ansteigende Spritverbrauch.

Hingegen sind die Unfälle, die aufgrund von höheren Geschwindigkeiten passieren, vernachlässigbar gering. Siehe .

Und ja, immer wenn ich les, dass sich in Murica grad wieder ein paar Leute die Rübe weggeballert haben, "schießt" mir sofort die Begründung durch den Kopf: . Und ja, diese absolute in der Ami-Bevölkerung tief verankerte Lernresistenz in diesem Bereich zaubert mir jedesmal wieder ein zynisches Lächeln ins Gesicht.

Ein 9-Jähriges Kind hat halt einfach nicht mit einer Uzi rumzuspielen.

Und ja, das Kind tut mir auch leid, weil es jetzt aufgrund der Dummheit der Eltern und der Ami-Gesellschaft sein ganzes Leben lang damit zurechtkommen muss, einen Menschen getötet zu haben.

An diesem Unfall trägt für mich dieser Schießlehrer die Verantwortung, er ist der einzig Fachkundige in diesem Fall.
Kind und Eltern können sich ja drauf verlassen, dass ein Fachkundiger richtig handelt....
Der Schießlehrer hat ja schon die Konsequenzen gezogen und wird den Fehler ziemlich wahrscheinlich nicht wiederholen. :beer: Die Eltern haben meiner Meinung noch eine größere Schuld. Ob sie daraus gelernt haben?

Und in Kanada sieht man das mehr Waffen die Welt auch nicht gerade unsicherer machen. Was nu? Weltbild zusammen gebrochen? Schweiz, Kanada Tschechien ich hör da nichts von Amokläufen oder absolut ausartender Gewalt auf den Straßen. :unknown:
In keinem einzigen dieser genannten Länder wird der Waffenbesitz so derartig zelebriert wie in den USA. In Kanada kommt vermutlich noch dazu, dass die Einwohnerdichte nicht ganz so hoch ist. Dazu hast du noch in den USA diverse begünstigende Voraussetzungen, die in den anderen Ländern nicht vorliegen:
  • Beschissenes Sozial-, Bildungs-, Gesundheitssystem
  • Ethnische Spannungen zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung.
  • Sehr große Kluft zwischen arm und reich.

In Tschechien wusste ich nichts vom lockeren Waffenrecht. Aber Problemsituationen geht man dort lieber aus dem Weg. Das war schon vor 20 Jahren so (ja, ich war schon sehr häufig in Tschechien, da ich früher in Grenznähe gewohnt hab). Besonders bei Polizeikontrollen sollte man lieber nicht den Großkotz raushängen lassen.

Die Schweizer gelten eher als gemütliches Volk, haben auch auch beim Waffengesetz ihre gezogen.

Grundsätzlich verboten ist der Erwerb, Besitz und das Tragen von Waffen, Munition und dergleichen für Angehörige folgender Staaten:[5] Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Türkei, Sri Lanka, Algerien, Albanien.

Warum wohl?

Es mag sein, dass es Gesellschaften gibt, die mit einem liberalen Waffenbesitzrecht umgehen können. Bei einem sehr großen Teil der US-Gesellschaft hege ich da allerdings sehr starke Zweifel. Und ich bin sehr froh darüber, dass wir in Deutschland kein liberaleres Waffenrecht haben. Besonders in diversen Großstädten laufen hier genug Lichtgestalten rum, die ich definitiv nicht mit einer Knarre in der Hand sehen möchte.

Ich nutze wesentlich mehr die Freiheiten auf der Autobahn als dass ich Berührungspunkte mit den Beschränkungen des deutschen Waffenrechts hätte.
 
Ich nutze wesentlich mehr die Freiheiten auf der Autobahn als dass ich Berührungspunkte mit den Beschränkungen des deutschen Waffenrechts hätte.

Schön für dich, ich nicht. Bist du deswegen bei der Gesetzgebung mehr relevant als ich?

Du hast ja schon sehr gut erkannt dass die Probleme der USA im Grunde von der Gesellschaft her kommen. Die Waffen sind dann mittel zum Zweck um die Probleme auszuleben. Sie sind nicht das Problem selber. Daher sollte man primär Konsequenzen ziehen und versuchen bei gesellschaftlichen Problemen anzusetzen wie auch versuchen ein angemessenes Waffenrecht zu etwablieren. In den USA wird beides versäumt.

Für mich bleibt das restriktiver Waffenrecht in Deutschland etwas was unrechtens vom Staat verordnet ist ohne jede wirkliche Grundlage. Genauso wie man sich in den USA auch mehr auf die Mentalität der Bevölkerung stützt wenn es um die Gesetzgebung geht als auf Fakten zu setzen. Nur eben genau anders rum als in Deutschland. Vielleicht sollte ich in die Schweiz auswandern...
 
Manchmal denk ich echt, dass die Amis allesamt komplett einen an der Waffel haben. Und dann Weltpolizei spielen wollen :m :m :m
Zufälligerweise kenne ich ein paar Amis und war selber schon drüben. Glaub mir eines, die fassen sich bei sowas genau so an den Kopf wie wir. Leider gibts aber in jedem Land Idioten und von denen hört man dann eben. Es gibt ja keine Artikel im Internet wo sich Leute filmen die nicht zum Schießstand gehen ;)

Das man sowas erlaubt ist einfach nur erschreckend. Am schlimmsten ist es wohl für das Kind. Wie man wohl aufwächst mit dem Gewissen einen Menschen erschossen zu haben?
 
Das man sowas erlaubt ist einfach nur erschreckend. Am schlimmsten ist es wohl für das Kind. Wie man wohl aufwächst mit dem Gewissen einen Menschen erschossen zu haben?

Ziemlich beschissen. Dürfte schwer werden danach noch "normal" aufzuwachsen. Seht euch das Video an; das Mädchen steht in der typischen Körperhaltung eines Kindes in ihrem Alter, dass von einem Erwachsenen, dazu noch einer speziellen, fremden Autoritätsperson, etwas erklärt bekommt. Es versucht die Anweisungen zu befolgen und vertraut darauf, dass es vom Lehrer richtige Ein- und Anweisungen bekommt. Und dann passiert so eine Scheiße. Es dürfte jedem Betrachter natürlich klar sein, dass hier der Schießlehrer die "Schuld" trägt (wenn man jetzt mal vom kulturellen und juristischen Hintergrund in den USA absieht - denn dann tragen vor allem Gesetzgeber und Eltern die schuld), aber dieser Fakt bringt dem Mädchen in den nächsten Jahren auch keine großartige Erleichterung ein. Kinder sind immer unschuldig. Es tut mir ehrlich gesagt wahnsinnig Leid dass die Kleine nun damit leben muss :confused:

Die Eltern sind einfach bescheuert, aber sind vielleicht selbst mit einer Einstellung zu Waffen aufgewachsen, die ihnen das kritische Nachdenken darüber verwehrt. Dem Schießlehrer ist widerfahren, was schon vielen anderen Menschen in gefährlichen Jobs widerfahren ist - nicht aufgepasst - Hopps gegangen.
 
Nachweislich ist die größte Dummheit von Geschwindigkeiten jenseits der 130 km/h der exponentiell ansteigende Spritverbrauch.

Hingegen sind die Unfälle, die aufgrund von höheren Geschwindigkeiten passieren, vernachlässigbar gering. Siehe .
Ja klar, bei 300.000 Fahrten auf einer Strecke mit Geschwindigkeitsbegrenzung vs 3.000 Fahrten auf einer Strecke ohne Geschwindigkeitsbegrenzung werde ich in absoluten Zahlen wahrscheinlich auch heraus bekommen, dass Fahren ohne Geschwindigkeitsbegrenzung weniger Unfälle verursacht. Mit Statistiken kann man jeden Mist zeigen, die Frage ist allerdings, ob die Statistiken das auch wirklich hergeben können oder ob man Schlüsse zieht, die so überhaupt nicht zutreffen, nur weil man mal eben mit ein paar Zahlen gespielt hat. Auch sollte man beachten, dass ein Unfall mit Blechschaden kaum mit einem Unfall mit Toten vergleichbar ist. Jenseits der 130 wirst du wahrscheinlich eher bei einem Unfall drauf gehen, als bei einem Auffahrunfall mit 30.

Aber Verkehr ist hier ja nicht das Thema..
Nur soviel zu Statistiken und Zahlenspielerei.
 
Dum? Nicht das Kind ist dabei ums Leben gekommen.
Disqualifiziert! Vollpfosten!
Brauchst du auch nicht weiter drauf eingehen, Idiot.

Sie ist diejenige die aufgrund der -und ich ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll - Dummheit der Eltern, die ihrem Kind unbedingt das schießen näher bringen wollen, einem "Militärveteran" der wissen sollte was Waffen anrichten und wozu sie da sind, in einem Land das sowas gut heißt, einem Mann das Gesicht weggeschossen hat und jetzt damit Leben muss!

Zum Glück kann sie sich das ganze ja immer wieder auf Youtube ansehen.
Sowas wünsche ich keinem Kind.

Hab ich erwähnt das du ein Idiot bist der seinesgleichen sucht?
 
Ich hab mir das Video dazu nicht angesehen und werde das mit Sicherheit auch nicht tun. Weiß jemand wo das her komm? Ich dachte eigentlich die Eltern hätten das gemacht? So pervers kann man doch eigentlich nicht sein das dann bei Youtube einzustellen, am bessten noch mit Werbung.
 
So pervers kann man doch eigentlich nicht sein das dann bei Youtube einzustellen, am bessten noch mit Werbung.
In den USA ists nur "pervers", wenn ein paar Titten im Video geschaukelt werden würden. Gewalt wird in den USA von der Gesellschaft toleriert.
Siehe zB viele US Webfirmen, die gewalttätige Inhalte online lassen, aber nackte Haut kicken. Titties böse, Snuff ist gut!

Siehe zb:
Das größte soziale Netzwerk der Welt lässt Gewaltvideos nicht etwa online, weil es mit der Masse an täglich hochgeladenen Videos überfordert ist. Es ist vielmehr eine bewusste Entscheidung des sozialen Netzwerkes, solche Inhalte nicht zu löschen. Diese Gewaltvideos seien Teil des gesellschaftlichen Diskurses und Facebook wolle Teil dieser Diskussion sein, so ein Facebook-Sprecher zu N-JOY.

An der entblößten weiblichen Brust hört der gesellschaftliche Diskurs auf. Teil dieser Unterhaltung will Facebook allem Anschein nach nicht sein. Selbst die für ihre Nacktproteste bekannte Frauenrechtsgruppe FEMEN retuschiert ihre Bilder für das soziale Netzwerk, um mit den von Facebook aufgestellten Richtlinien konform zu gehen. Einer selbsternannt neutralen Plattform mag man an dieser Stelle Bigotterie vorwerfen: Mit friedlicher Nacktheit auf politische Missstände aufmerksam zu machen, ist für das US-amerikanische Unternehmen ein Problem. Mit Videos von Hinrichtung und verstümmelten Kinderleichen auf politische Missstände hinzuweisen, ist für Facebook Teil des gesellschaftlichen Diskurses.


Man sieht, mit dem Video trägt man zum politischen Diskurs bei. Zumindest in den USA.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist mir schon bewusst, ist mir eigentlich auch egal ob sowas auf Youtube ist oder nicht. Ich fänds halt nur übel wenn das die Eltern selber zur Verfügung stellen würden.
 
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