USA-Einreise: Internetaktivität wird präzise abgefragt


Welche E-Mail-Adresse ist in Verwendung, wie heißen die Social Media Accounts, wo arbeiten Sie und mit wem sind Sie verwandt? All das sind Fragen, die wohl niemand gerne beantworten möchte. Doch wer künftig in die USA einreisen will und als „verdächtig“ gilt,


„Was, Sie wollen uns Ihren Facebook-Account nicht geben? Dann dürfen Sie nicht einreisen!“ So oder so ähnlich dürfte wohl künftig die Devise bei der Grenzkontrolle lauten. Die US-Regierung hat verschärfte Einreisebestimmungen eingeführt, die es in sich haben. Gilt man als „verdächtig“, ist man gezwungen, persönliche Daten, auch über Social-Media-Accounts, anzugeben – ansonsten wird einem die Einreise verweigert. Zu den Fragen gehört etwa, welchen Namen man in den letzten fünf Jahren bei sozialen Netzwerken verwendet hat sowie die dazugehörige E-Mail-Adresse.

[h=3]Befragungen zu Reisen, Familienmitgliedern und dem Arbeitsleben
[/h]Des Weiteren muss der Antragsteller eines Visums private Details über die familiäre Situation angeben: Daten über Geschwister, Ehegatten und Kinder sind Pflicht. Außerdem interessiert sich das US-Außenministerium für die Arbeitgeber der letzten 15 Jahre, Wohnorte der vergangenen 15 Jahre – sowie für die in den vergangenen 15 Jahren bereisten Ländern. Das Formular ist ein Zusatz zu den bestehenden Visa-Antragsformularen. Laut der Behörde müssen es nur die Personen ausfüllen, deren Identität bestätigt werden muss oder wenn eine gründlichere Untersuchung aufgrund der nationalen Sicherheit nötig sei. So werden bislang etwa 0,5% der Antragsteller aufgefordert, das Einreiseformular auszufüllen. Das wären dann immerhin 65.000 Ausländer.

[h=3]Teil von Präsident Trumps Verschärfungen[/h]Das Programm ist Teil der Verschärfung der Einreisebestimmungen von US-Präsident (Republikaner). Zuletzt ist das Einreiseverbot für Bürger einiger muslimischer Staaten in die Kritik geraten. Das radikale Einreiseverbot wurde letztlich von US-Gerichten gestoppt. Auch eine mäßigere Variante ist vor Gericht gescheitert. Die US-Regierung will an den Bestimmungen festhalten. Präsident Trump will bis vor den Obersten Gerichtshof ziehen.

Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)






Autor: Marcel
 
Wems nicht zu blöde ist, der soll sich eben nackig machen.
 
Länder in die ich definitiv nicht reisen werde:
1. Kambodscha
2. Somalia
3. Nordkorea
3. USA
 
Und jetzt realtiviert sich mein Boykott von 1981/1987 gegen die Volkszählung so was von :D

Da sollten übrigens den Zählern/Befragern für jeden entdeckten, nicht gelisteten Deutschen um die 2 Deutschmarks Belohnung gezahlt
werden und für jeden Ausländer so um die 5 Mark. Was zahlt Trump seinen Zöllnern?
 
Meine Fresse... Jetzt wird hier schon wieder so ein Aufstand gemacht wegen nichts. Betrifft uns doch gar nicht - wir sind ja schließlich nicht verdächtig. ;)
 
Meine Fresse... Jetzt wird hier schon wieder so ein Aufstand gemacht wegen nichts. Betrifft uns doch gar nicht - wir sind ja schließlich nicht verdächtig. ;)

Weist du es? ;) Die Amis sind da hochsensiebel. Ich muss selber mehrmals im Jahr in die USA und wurde schon mehr als einmal gefragt (in einem separaten Zimmer) was, wann, wie lange, wo mit wem, warum usw.....das ist nicht lustig vor allem nicht wenn du gerade einen 10 Stunden Flug bei AA und einem Haufen übergewichtiger Amerikaner hinter dir hast.

Kurios: Ich muss von Memphis nach Atlanta und dann weiter nach Düsseldorf. In Memphis wurde ich quasi durch die Kontrolle getreten und in Atlanta, wohlgemerkt immer noch innerhalb der USA, wurde ich dann inkl. meinem Gepäck auf links gedreht.

Es kommt wohl weniger auf deine Daten als auf dein Gesicht an in Verbindung mit dem der hinter der Scheibe sitzt und den Finger am roten Knopf hat.
 
Zurück
Oben