[Politik und Gesellschaft] USA: Bush dankt CIA-Mitarbeitern für die harte Befragung von Terrorverdächtigen

Der US-Senat will am Dienstag seine Zusammenfassung des Geheimdienstausschusses über die brutalen Verhörmethoden der CIA freigeben. In dem Bericht geht es unter anderem um das sogenannte Waterboarding. US-Medienberichten zufolge enthüllt der Bericht zudem, dass der Geheimdienst das Weiße Haus über Erfolge und Details des Programms getäuscht habe. Mehr noch: Er soll zu dem Schluss kommen, dass die Verhörpraktiken im Wesentlichen nutzlos waren.

Der frühere US-Präsident George W. Bush hat die Foltermethoden der US-Geheimdienste während seiner Amtszeit nun im CNN-Interview verteidigt. "Wir können uns glücklich schätzen, Männer und Frauen zu haben, die bei der CIA hart für uns arbeiten", sagte Bush.

Das Weiße Haus warnte angesichts der Veröffentlichung vor einem erhöhten Anschlagsrisiko für US-Einrichtungen weltweit.

Quelle:
 
Ich würd vorschlagen das sich der Herr Bush Jr. mal als Versuchskarnickel anbietet um zu zeigen, das die Verhörmethoden ganz harmlos sind ;)
 
"Wir können uns glücklich schätzen, Männer und Frauen zu haben, die bei der CIA hart für uns arbeiten" höhrt sich aber anders an, als Lob auf die Verhörmethoden an sich. :unknown:
 
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  • #4

Zu ihrer Arbeit gehörte laut Bericht eben auch das brutale Foltern. In dem Sinne lobt er damit auch dieses.
 
Kommt halt schon auf den Context an. Generell machen die da ja schon einen wichtigen Job, kann man ja nicht ohne weiteres Abstreiten. Die Methoden stehen da aber nochmal extra, zumindest in meinem Empfinden.
 
Ach, der Bush, der gehört in einen Knast und nicht in die Medien.
Dort kann er sich mit den CIA Schergen und Cheney eine Zelle teilen.

Besonders geil an dem CIA Folterbericht.
Da wird gelogen und betrogen was geht und wir sollen denen nun glauben, dass die weltweite Massenausspähung Terroranschläge verhindert hat.
Wenn wir aus deren Verhalten was gelernt haben, dann das, sie auch hier lügen. Aber unsere Bückstücke von Politikern glauben ja noch fest an "unsere Freunde" aus Übersse. Also alles paletti.
 
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  • #7
Das ist ja krass. Ich dachte diese verschärften Verhörmethoden wären nur Waterboarding. Aber es ist auch das Einsperren in Särge, eine Woche Schlafentzug mit Dauerbeschallung, körperliche Gewalt, lange Isolation, die Androhung sexueller Gewalt, rektales einführen von Wasser und Unterkühlung bis zu tot.:confused:
 
Man stelle sich vor, die Russen häten sowas gemacht. Na, da würde es Sanktionen regnen und Angie würde höchstpersönlich in den Medien dies aufs schärfste Verurteilen. Bei den Verschleppungen, wo die EU Länder Polen und Rumänien maßgebend mitgeholfen haben, da haben sie auch schön die Klappe gehalten.
ABER egal, bei den Amis geht dafür sowieso kein einziger in den Knast. Aufklärung hin, oder her. Naja, höchstens Whistleblower, die deren Verbrechen an die Öffentlichkeit bringen und irgendwelche niedrigen Chargen.
 
Und dann wundern sie sich, wenn es Leute gibt, die dieses Land zutiefst hassen. Ich kann es mittlerweile echt nachvollziehen.
Wenn wir mit so einem Land Geschäfte machen und über ein Freihandelsabkommen diskutieren, warum wird dann eigentlich Nordkorea noch sanktioniert? So groß sind die Unterschiede meiner Meinung nach nicht.

Der Obama ist doch genauso ein verlogener Kerl. Hat es den irgendwelche Konsequenzen gegeben? Gab es Verhaftungen? Verurteilungen? Wurde Guantanamo aufgelöst? Wurde die CIA umstrukturiert oder besser gleich ganz aufgelöst? Alles nur Lippenbekenntnisse, die nichts, aber auch rein gar nichts an Besserungswillen erkennen lassen. Nach außen hin muss man sich halt empört geben, intern wird man sich auf die Schultern klopfen.
 
Gab es Verhaftungen? Verurteilungen?
Aber klar doch. John Kiriakou.
Ja ja, der pöhse Purche hat folgendes getan...

John Kiriakou ist der erste ehemalige CIA-Agent, der im Zusammenhang mit Folter im „Krieg gegen den Terror“ ins Gefängnis muss. Der 48-jährige US-Amerikaner ist am vergangenen Freitag in Alexandria, Virginia zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Doch Kiriakou ist kein Folterer. Als ihm sein Geheimdienst eine Weiterbildung in „verbesserten Verhörtechniken“ anbot, lehnte Kiriakou ab. Mehrere Jahre später wurde er der Ex-Agent, der die systematische CIA-Folter und deren Rückendeckung durch US-Präsident George W. Bush als erster öffentlich machte . Dieser „Verrat“ und die Nennung eines Folterers wird ihm jetzt zum Verhängnis.



Fazit: Nicht die Folterer werden verfolgt, sondern jene, die dies öffentlich machen. Ein Schelm, wer da an einen Schurkenstaat denkt.
 
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Ein Schelm, wer da an einen Schurkenstaat denkt.

Wenn du bei den USA an einen Schurkenstaat denkst, haben die Terroristen gewonnen. Willst du, dass die Terroristen gewinnen? Hasst du das kleine Jesus-Baby? Also, lasst uns singen:

Oh say, can you see by the dawns early light...

So und jetzt gehen wir los und kaufen ein, bis wir nur noch Frieden, Freiheit und Schnäppchen im Kopf haben, wenn wir an die USA denken.
 
Wer Waterboarding immer noch so Brutal unterschätzt sollte einfach mal die Lite Version daheim ausprobieren, danach vergeht einem Scheisse wie "nur Waterboarding".:rolleyes:
 
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