You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
Bei Getty Images handelt es sich um ein Unternehmen mit Sitz in Seattle, das unzählige Bilder im Archiv hat, für dessen Nutzung die Kunden eine angemessene Gebühr zahlen müssen. Nun verschickte die License Compliance Services (LCS) im Auftrag von Getty Images einen Brief und forderte 120 Dollar von der Fotografin Carol Highsmith, da diese angeblich Bilder des Unternehmens ohne Genehmigung verwendet hat.Wie sich jedoch herausstellte, hatte die Fotografin durchaus die Rechte, dieses Bild auf ihrer eigenen Homepage zu nutzen, da es sich dabei um ihre eigene Aufnahme handelt. Diese hatte sie zusammen mit weiteren Bildern kostenlos der
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
zur Verfügung gestellt, was sie in einem fast halbstündigen Telefonat mit LCS erklärte. Ende Dezember vergangenen Jahres erhielt Highsmith dann eine Bestätigung von LCS, dass der Fall gegen sie nun abgeschlossen wäre.Allerdings verstand man bei Getty Images wohl nicht so ganz, dass man selbst keine Rechte hat, Highsmiths Bilder kostenpflichtig zu vertreiben, denn insgesamt finden sich mehr als 18.000 andere Bilder der Fotografin auf der Homepage der Seite. Grund genug, dass Highsmith zum Gegenangriff ausholt: Am 25. Juli wurde in einem New Yorker Bezirksgericht Klage eingereicht. Laut Anklageschrift wird die Fotografin bei den Bildern nicht als alleiniger Urheber genannt. Außerdem wurden bei den Aufnahmen Lizenzgebühren von bis zu 575 Dollar verlangt, obwohl Highsmith diese der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.
"Die Beklagten haben offenbar Frau Highsmiths großzügiges Geschenk an das amerikanische Volk zweckentfremdet", heißt es weiter. Getty Images haftet nun für den gesetzlich vorgeschriebene Schadenersatz von bis zu 468.875.000 Dollar. Da Getty jedoch innerhalb der letzten drei Jahre einen Fall in einem ähnlichen Urheberrechtsverfahren (Morel gegen Getty) verloren hat, geht Highsmith davon aus, dass das Gericht die Möglichkeit hat, den gesetzlichen Schadensersatz fast zu verdreifachen, was in dem Fall einer Milliarde Dollar entsprechen würde.
Quelle:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren


.. das mit der korrekten namensnennung ist eher lizenz-kleinkram - daraus kann man natürlich einen schaden geltend machen, aber sicher nicht ne milliarde, selbst bei den weltfremden amis (was ist wohl ein name wert?)..
