Uploaded.net löscht Dateien, sperrt Uploader


Uploaded.net: Die Cyando AG musste offenbar aktiv werden, zu verhindern. Bei szenebox.org und wjunction.com beklagen sich mehrere Personen, dass ihre hochgeladenen Dateien gelöscht wurden und man ihnen angekündigt hat, ihren Account zu sperren. Will man nicht dem Beispiel von , wird die Betreibergesellschaft schon bald ihr Glück außerhalb der EU suchen müssen.
Jana-Maria und andere Nutzer von Szenebox.org derzeit, dass ihr Account aufgrund umfangreicher Urheberrechtsverletzungen (in diesem Fall: Kinofilme und Pornos, doch auch ) außer Kraft gesetzt werden soll. Ihnen wurde kürzlich mitgeteilt, wahrscheinlich um juristische Probleme zu vermeiden, eine große Anzahl von Archiven von den Servern des Sharehosters entfernt werden mussten. Sofern von den Betroffenen kein Einspruch gegen die Löschung eingelegt wird, deaktiviert Uploaded.net den Zugang der Nutzer nach Ablauf von 7 Tagen automatisch. Dieses Vorgehen entspreche den Nutzungsbedingungen des Sharehosters, gibt die Cyando AG den Uploadern als Erklärung bekannt.

Auch im Forum Wjunction übereinstimmend von ihren neuerlichen Erfahrungen. Einem Nutzer wurde nach seiner Antwort auf die Vorwürfe , die Entscheidung des compliance departments sei final, weil über seinen Account wiederkehrend Urheberrechtsverletzungen vollzogen wurden, weswegen Uploaded.net Löschaufforderungen der beauftragten Kanzleien oder IT-Dienstleister der Rechteinhaber erhielt. Wenn dies nicht nur ein paar Einzelbeispiele sind, wird die Schweizer Betreibergesellschaft auf ihren Geschäftszweig Filehosting bzw. Cloud Storage verzichten müssen. Schon die Mutter aller Sharehoster, RapidShare, versuchte mit einem Sitz innerhalb der Schweiz dauerhaft zu überleben. Wie wir alle wissen, . Auch gelang es nicht, mit legalen Angeboten (Betaversionen von Spielen = RapidGames, der Speicherung von Antivirensoftware im Auftrag von Computerzeitschriften etc.) die Betriebskosten dauerhaft zu decken.


Cyando AG mit uploaded.net weiterhin auf Expansionskurs?


Die Sache ist im Prinzip ganz einfach. Entweder Uploaded.net wird künftig komplett offshore betrieben. Oder aber es geht unter, wenn sich die aktuelle Entwicklung nicht doch überraschend als Zeitungsente herausstellen sollte. Ob das Angebot von Dienstleistungen wie Virtual Private Networks (VPN) und Content Delivery Systems (CDN) auf Dauer reichen wird, um das jetzige Team der Cyando AG ohne Entlassungen aufrechtzuerhalten, bleibt indes abzuwarten. Noch im Januar warb man damit,

Wie dem auch sei. Die Konkurrenz mag sich über die Gerüchte freuen. Für viele Anwender hingegen wurde Uploaded in den letzten Jahren zu einer festen Instanz und einem sicheren Hafen für Webwarez, dieser bröckelt derzeit.




Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
 
p2p ist überhaupt nicht vorbei, jedenfalls in ländern, wo die IP-adresse nicht personenbezogen ist.. notfalls kann man sich ja per VPN in so ein land begeben - und je unverschämter die OCH-uploader werden, desto mehr wird das VPN-geschäft boomen.. und auch die OCH haben keineswegs ausgedient (mangels alternative), es wird sich wie seit vielen jahren schon von einem zum nächsten gehangelt - wo siehst du da einen rückgang? wenn die mordkopierer den tod von rapidshare überstanden haben, dann ist der untergang von craploaded nur ein kleiner furz dagegen..
 
Die Frage ist natürlich wie schnell und wie lange noch Nachfolger kommen werden und wie schnell im Gegenzug die Rechteinhaber diese wieder vom Markt fegen.
Bei den P2P Tauschbörsen war es ja auch nicht anders. Zunächst einige wenige und dann regelmäßige Abmahnungen für's Filesharing.

Natürlich bestehen immer noch die Möglichkeiten, sind allerdings mit deutlich höherem Aufwand verbunden und VPNs gibt es auch nicht für lau. Irgendwo ist der Punkt erreicht, an dem es günstiger ist, sich die Software legal zu kaufen, als sie zu raubmordkopieren.
 


Was heißt denn unverschämte OCH Uploader? Ohne diese ganzen Uploader gäbe es keine Warez oder nur in Bereichen, wo das Erwischtwerden relativ hoch ist.
 
unverschämt heißt für ein paar prozent mehr warez-kohle alle downloader zum zahlen zu nötigen und die konkurrenz bei echten freehostern (zippy & co.) aktiv zu verpetzen.. es kostet auch zeit (= geld), alternativen auf noch nicht verpetzten freehostern zu finden und wenn irgendwann nur bezahlen als einzige alternative übrigbleibt, ist VPN + p2p wesentlich attraktiver als den bodensatz der "szene" zu bereichern..
 
Bei Openload kann der Uploader einstellen:

Block API Downloads(e.g. jDownloader)

und zack sind alle Freeuser draußen. Freehoster finazieren sich numal durch Werbung und nicht durch JD2-User.
Finde es aber schon bissel von Uploadern die User so zu trollen.

Ich bin kein Freeuser und benutze Jdownloader. Werde ich auch ausgesperrt?
 
Ich habe dies als beispiel gesehen wie andere hoster vorgehen können.
Nach RS der nächste Hoster der in der Versenkung verschwinden wird.
 
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