[Windows 10] Unkomplizierten Netzscan automatisiert ausführen

Fhynn

Wird jetzt vernünftig.
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Tagchen,

via Powershell usw. kein Ding,

Code:
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Get-NetNeighbor | Where-Object -Property state -ne Unreachable | where-object -property state -ne Permanent | Out-GridView

Und ich kriege FAST alle Infos die ich brauche. Wichtig wäre noch der Clientname oder die interne Bezeichnung. Beim PC halt DESKTOP-81733 und beim via Netzwerk angebundenen Drucker halt das übliche BROTHER-HL5100xyz etc. oder halt unknown, wenn es keinen Namen gibt.

Habe jetzt mal so die Parameter durchgeklickt, aber ich bin entweder blind oder das gibts nicht?!

Könnte auch via netscan.exe aber das muss doch 2020 auch ohne Drittanbietergedöhns gehen?

Sinn der Sache:
Ich bräuchte im Idealfall 1x Click eine ARP Table mit IP-Adressen und Rechnername (wichtig^^). Dazu halt noch alles andere an Netzwerkgedöhns (Drucker, Lesegeräte, Scanner, blabla) was ja via ARP auch ausgegeben wird, aber eben ohne Kommentar. Das ganze soll die Dokumentation erleichtern und direkt via Mail (Schnittstelle existiert bereits, also np) als txt oder csv verschickt werden. Aufbau ist praktisch egal, muss nur immer gleich sein zum auswerten.

BB
 
Das würde mich tatsächlich auch interessieren. Ich hab bei mir noch eine uralte Look@LAN Version laufen (und Angry Ip Scanner), aber eine BuildIn Lösung wäre natürlich fein.
 
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  • #3
Ich habe jetzt mal ein wenig mit IP Scanner Advanced gepfuscht, aber das ist auch wieder Drittanbieter. Es muss doch möglich sein, dem PS Script oben noch beizubringen, die Namen auszulesen. Wenn das die ganzen Tools können, muss es eine entsprechende Schnittstelle geben -.-
 
Angry Ip Scanner scheint den selben Umfang zu haben wie Advanced Ip Scanner. Angry ist Open Source. Ich schreibe da gerne mal E-Mail an die Anwendungsentwickler und hier könntest du Fragen welche Boardmittel sie von Windows ggf verwenden. Ich glaube jetzt Mal Fhynn du kennst alle Netzwerktools und hast alles probiert. Die Jungs von Angry vllt via GitHub oder ä. zu erreichen, mit denen mal dein Anliegen kommunizieren.

Wenn allerdings Advanced IP Scanner, trotz Dritt-Software das nötige Ergebniss liefert, warum dann nicht verwenden. Kenne Advanced IP Scanner nur im semi Profi Bereich, aber ich sehe es als sinnvolle Ergänzung zu den sonstigen Netzwerktools von Windows selbst, die ja bekanntermaßen Kommandozeilen basierend sind.

Opensource hingegen wie Angry beinhaltet ja vllt.auch command Line Tools. Oder anders gesagt du kannst dessen .exe Dateien für dein Script verwenden.
 
ARP hat mit "Namen" nichts zu tun.
Das Tool gibt ja nur den Inhalt des Caches aus der die Auflösung zwischen MAC und IP macht. Da der Cache je nach System auch unterschiedliche; begrenzte Laufzeiten hat - ist das für eine Dokumentation meiner Meinung nach auch ungeeignet.

Die Frage ist dann woher bekommt man Namen...
Das eine ist ein DNS bzw. rDNS der im Optimalfall an den DHCP gekoppelt ist und damit jedes Gerät das sich eine ip holt hoffentlich "Freiwllig" seinen Hostnamen liefert und dieser wird im DNS registriert.
Wenn das nicht vorhanden ist gäbe es noch NetBios > Netbios-Cache.
Wenn der auch nichts her gibt (z.B. weil der Computer von dem gescannt wird noch keinen Kontakt zu einem Gerät hatte, Cache abgelaufen, Broadcasts abgeschaltet, Netbios deaktiviet - oder je nach Gerät eben gar kein Netbios vorhanden...

Dann wird es leider extrem schwer. Man könnte noch div. Ports scannen und je nach Protokoll steht ab und an auch ein Hostname mit im Header... vor der Auth. - da wird es aber langsam aber sich dann komplex. Da geht es noch einfacher pi x daumen noch ein OS mit auszugeben.

Daher:
Wie hoch ist denn bisher die trefferquote von z.B. angryipscanner?
Ein Script mit der obigen präferenz - also 1. DNS 2. Netbios könnte ich dir einmal schreiben.
Würde da aber auch einen IP-Scan verwenden und nicht Get-NetNeighbor da ich als Primärquelle einen Cache für ungeeignet halte.
 
Das hier schien mir am vielversprechendsten nach kurzer Suche:


Funktionierte adhoc nicht bei mir,
aber denke damit ließe sich was basteln, erst über arp -a alle ip Adressen abbilden und dann mit nslookup den hostnamen abfragen.

Und denke, dass man entweder das anpingen oder arp -a einsparen könnte.
 
Über den Ping kommen Geräte in den ARP-Cache mit dem man vorher noch keinen Kontakt hatte.
Nun könnte man natürlich einfach das Ergebnis aus "Ping = True" als Quelle nehmen.
Geräte die jedoch auf einen Ping nicht Antworten - mit dem man jedoch schon einmal kommuniziert hat - bekommt man aus der ARP-Tabelle.
So oder so funktioniert das Script aber nur wenn die IP-Adressen wie oben erwähnt eine DNS-Server zur Verfügung steht in dem die Geräte auch alle gepflegt sind.
 
nbtstat gibts dann noch, das output -edit: für Listeneinträge ohne Hostname nach nslookup- könnte man noch bereinigen und in die csv einfügen.
 
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