Unendliches Universumszeugsdings

Ich denke, das ist gemeint:

Wissenschaftler sollen oft mit elf oder 22 Dimensionen rechnen, um den Weltraum zu verstehen. Welche kann es denn außer den drei bekannten noch geben?

Nun, es sind auf jeden Fall vier: drei räumliche Dimensionen und die Zeit. Alles andere sind Theorien, die man nicht testen kann. Oft sprechen Wissenschaftler aber auch von vieldimensionalen Räumen und meinen damit nicht reale Räume, sondern betrachten beispielsweise Gleichungssysteme mit vielen Unbekannten, wie beispielsweise Energien oder Impulse. Jede unbekannte Größe fügt der Theorie bzw. den Gleichungen dann eine weitere Dimension hinzu. (ds/21. Januar 2000)

(dazu gibt es auch mehrere Bücher, Ich kenne aber jetzt keines, was man einem Laien empfehlen kann).

Zu dem was Tron2 sagt: Du kannst nicht Gott wissenschaftlich widerlegen und ich sehe auch keine Diskrepanz zwischen Wissenschaft und Glauben. Gerade im Jesuiten-Orden gab und gibt es Professoren, die im Bereich der Astrophysik forschen und für die Gründungen dieser Zweige an den Hochschulen verantwortlich sind. Auch Harald Lesch lehrt an einer Jesuitenschule, an der er Professor für Physik ist, Naturphilosophie.

EDIT:

BTW:
 
Zuletzt bearbeitet:


Das denke ich auch. Wenn wir zum Urknall unserer Realität rechnen, dann stellt sich auch weiterhin die Frage, was war davor und ist treibende Kraft, ohne in der Unendlichkeit diese zu verlieren. Eine Gesamtbetrachtung fällt schwer, da immer die Frage nach dem davor und was hat dazu geführt bleibt. Kommt man zu Urknall und entwickelt eine Theorie welche zum Kreislauf führt, bleibt die Frage nach dem Erreger übrig.

Nehmen wir noch einmal mein primitives Beispiel des Filmuniversums. In dem Beispiel läuft die Realität mit 30 Bildern pro Sekunde. Beim Filmurknall schneidet man einen Film mit 31 Bildern pro Sekunde hinein. 30 Bilder gleichen sich aus, aber ein Bild bildet bleibt übrig und bildet die "Verschmutzung", bei uns Zeit Raum und die 23 anderen messbaren Werte.

In der Gesamtheit stellt sich dann irgendwie die Frage, wer schneidet einen 31 Bilder Film in unseren. Wenn man so will müsste der Erreger dieses immer tun, denn es stellte sich abermals die Frage, was war davor und endet wieder in einem unendlichen Kreislauf.

Nochmal, wenn das eine Eins und unveränderlich wäre, wäre es unendlich, aber es gebe uns nicht. Der Impuls muss aber irgendwo herkommen, entzieht also der Eins etwas und wird damit endlich. Das bedingt aber wieder einen Anfang und Ende. So ein Misst, da kann noch nicht einmal Professor Lesch ohne Philosophie helfen.:confused:
 
Informiere dich dahingehend einfach mal über die Schleifenquantengravitation. Diese behandelt u.A. genau diese Thematik. Also was war vor dem Urknall, wie kann man das messen usw. Hab darüber bereits zwei interessante Bücher gelesen. Eines hieß imho sogar "zurück vor den Urknall". Das andere müsste ich mal raus suchen.

Gruß godlike
 
"Was war vor dem Urknall?"

ist eine Frage, die nicht beantwortet werden kann. Wenn mit dem Urknall die Zeit entstanden ist, kann es kein "davor" geben.

Natürlich führt unser Denken dazu, diese Frage zu stellen; sie macht aber keinen Sinn.

Vielleicht ist der Urknall gleichzeitig das Ende eines anderen "Gebildes" mit anderen Dimensionen, deren Eigenschaften wir aber auch nicht kennen können.

Die Geschichte des Universums hat nur einen Anfang und entwickelt sich nur in eine Richtung.
 
Wie gesagt ermöglicht es die Theorie der Schleifenquantengravitation tatsächlich hinter den Vorhand des Urknalls zu schauen. In wie fern das dann aber tatsächlich zutrifft weiß man natürlich nicht. Kauf euch einfach mal ein Buch zu dem Thema. Ist wirklich spannend :)
 
Gut, werde ich mal machen. Ich finde es aber auch spannend darüber zu philosophieren. Da das niemand so genau weiß und beweisen kann, auch die Autoren dieses Buches nicht, hat man ja mehr oder weniger immer Recht oder auch nicht. Mit einem Standartmodell scheint es jedenfalls nicht erklärbar zu sein. Selbst Einsteins Konstante wäre Zeitweise wohl nach dem Opera Experiment nicht korrekt, dementsprechend müssten auch bestehende Modelle immer neu berechnet werden.
 
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