Zum Thema mit dem Lesen von Mails an fremden Rechnern:
Meiner Meinung nach sind auch die Computer von Freunden als potentielle Sicherheitsrisiken anzusehen. Natürlich sind es Leute, denen du vertraust. Aber meiner Erfahrung nach bin ich zumindest in meinem Bekanntenkreis noch mit Abstand am vorsichtigsten was das Besuchen dubioser Websites etc. angeht und auch meines Wissens am längsten frei von Malware. Insofern ist die Frage nicht, ob du deinem Kumpel traust, sondern ob du seinem Surf-Verhalten traust.
Computer in der FH hingegen sind definitiv als risikobehaftet anzusehen. Zwar ist der Zugriff auf die Geräte meist ja noch besser geschützt als im Internet-Café, aber da gehen einfach zu viele Leute ran, als dass das wirklich gut zu überwachen wäre.
Wenns aber gar nicht vermeidbar ist und du unbedingt an irgendeinem fremden Rechner Mails checken willst, dann mach dir doch einfach einen USB-Stick mit nem kleinen Linux (z.B. Tiny Core oder irgendeiner anderen USB-fähigen Live-Distribution) fertig und nimm den immer mit. Dann booteste eben von dem Stick und checkst die Mails da. Dann biste zwar immer noch nicht gefeit vor Hardware-Lösungen zum Mitloggen, aber zumindest das potentiell infizierte OS kann dir dann schonmal herzlich egal sein.
Musst natürlich gucken, ob du am FH-Rechner einfach so von USB starten kannst. Bei uns an der Uni in Münster (mit ~50.000 Studenten und einer IT-Abteilung, die schon auf zack ist) konnte man das jedenfalls. Insofern könnte das auch ne Lösung sein.
Auch da kannst du dann natürlich deine Passwörter speichern. Dafür bietet sich dann ggf. eine Distribution an, die die Möglichkeit zur Verschlüsselung der Datei mit den benutzerdefinierten Einstellungen (so wie z.B. die aktuellen Knoppix-Versionen) von Haus aus mitbringt.