Umgang mit Dateien: auf Externe oder Interne Medien?

Größer geschrieben wird es auch nicht besser :D
Als "Mantra" könnte man die Aussage bezeichnen... aber trotzdem finde ich das es nicht allgemein Gültig ist.
Klar wenn eine Platte alleine nicht benutzen könnte (Hardware-RAID, RAID5 usw.) dann Hilft das nur gegen den Ausfall einer Physischen Platte bis ein Resync erstellt würde. Für größere Firmen soweit auch alles richtig.
Insofern der Controller aber schlicht eine 1:1 Kopie erstellt was bei den auf Linux laufenden NAS und bei einfachen externen Gehäusen für 2 Platten zumeist der Fall ist - dann entspricht das dem Schema 2 Platten zu haben und diese *manuell* zu wechseln.
Nur das alles was Manuell passiert meist nicht lange funktioniert.

Das Thema Crypto-Trojaner ist ein ganz anderes - da hilft entweder nur komplett ext. Sichern was man wegen Feuer und ähnlichem oben genannten eh für Wichtige Daten tun sollte - oder und das ist wohl wesentlich Besser - Passende Schutzsoftware / Mechanismen verwenden Damit eine Verschlüsselung erst gar nicht passiert.

@phre4k Synology hält sich nicht nur an Standards unter Linux - die Software ist auch OpenSource ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei jetzt einfach mal einen Tausender Raus zuhauen nur um meine Film/Serien Sammlung zu Backupen, ist eben schon heftig....
Naja, ob man von so was jetzt unbedingt ein Backup braucht ist ja die Frage. Die meisten Filme/Serien, jetzt mal von außergewöhnlichen Perlen abgesehen, Schaut man doch eh nur ein oder zwei mal an. Falls da mal was weg kommen würde kann man sich das ja auch einfach erneut ziehen. Speziell auf das Speichern als Backup in einer Cloud kann man solche Archive ja ausklammern.

Dann wird auch das relativ:

Ein Cloud-Account ist für 20-50 im Jahr mit mehr als Genug Speicher zu bekommen.
Habe gerade mal geschaut. Obwohl ich als Fotograf ja wirklich nicht gerade die kleinste Bildermenge auf dem PC horte sind es mit ~ 120 GB ja noch überschaubare Mengen.

Alternativ ne zweite NAS zu Bekannten/Eltern oder so stellen und darauf spiegeln. Amortisiert sich über ein paar Jahre ja auch der Mehrpreis.
 
Insofern der Controller aber schlicht eine 1:1 Kopie erstellt was bei den auf Linux laufenden NAS und bei einfachen externen Gehäusen für 2 Platten zumeist der Fall ist - dann entspricht das dem Schema 2 Platten zu haben und diese *manuell* zu wechseln.
Das ist RAID1 in Software und nein, das entspricht nicht der abwechselnden Nutzung zweier externer Platten zum Backup.
 
Insofern der Controller aber schlicht eine 1:1 Kopie erstellt was bei den auf Linux laufenden NAS und bei einfachen externen Gehäusen für 2 Platten zumeist der Fall ist - dann entspricht das dem Schema 2 Platten zu haben und diese *manuell* zu wechseln.
Wie kommst du darauf? Wenn ich eine Datei auf einem RAID-1 lösche, ist auch die andere Kopie weg. Wenn das System Feuer fängt, sind ebenfalls beide Kopien weg.
 
Wenn ich die Datei lösche habe ich sie noch immer auf dem Hauptsystem... sagte ja externes Raid-Gehäuse als Backup nicht als Datenlager... Datenlager das NAS mit 2. Ort außerhalb.
Also wo ist das Problem eine Datei zu löschen - klar ist sie dann auf beiden weg.

Wenn die Wohnung Brennt sind beide Sticks weg... Super Argumentation....
 
Was spricht eigentlich gegen eine Backuplösung mit externen Festplatten (die man bei Bedarf anklemmt), sonst sicher verwahrt oder von mir aus an zwei Stellen wer dem Hausfrieden nicht traut, und nur bei massiven Änderung mit einem Voll- bzw. Teilbackups auf dem gleichen Stand hält? Bzw. die Inhalte spiegelt?

Muß man für seine Faulheit die Platten mit den eigenen Daten synchron zu halten wirklich so investieren?

Ich meine, ich sehe ja den Vorteil wenn das automatisch geht - aber die Platten sind ja dann ständig im Einsatz. Weniger Laufzeit haben dann doch die externen Medien. Was ja eigentlich ein Vorteil ist...

Dass das für Firmen nicht zwingend Sinn macht, außer in kleinen Teams, ist mir klar, aber für den Heimanwender.

Und noch eine Frage an die Linuxer, gibt es dafür etwas unter Linux? ;) Zum Spiegeln bzw. zum partiellen/Teil Backup mit Verzeichnissänderungen und Co?
 
Im Prinzip spricht dagegen schlicht nur die Erfahrung...
habe das bei recht vielen schon so versucht - das letzte Backup ist dann meist genau so lange her wie man sie mal Besucht hat...
evtl. ein paar Monate bis Jahre.

Klar ist dann nicht alles weg - aber im Zweifel genug wichtiges.
selbst 1x im Monat schaffen halt irgendwie die wenigsten.

Wenn das klappt - kein Thema :D
 
Okay, und inwiefern ist ein externes RAID-Gehäuse was anderes als eine Festplatte?

Abgesehen davon, dass das Ding einfach weitaus schwieriger zu transportieren ist als eine gesleevte HDD.

Was spricht eigentlich gegen eine Backuplösung mit externen Festplatten (die man bei Bedarf anklemmt), sonst sicher verwahrt oder von mir aus an zwei Stellen wer dem Hausfrieden nicht traut, und nur bei massiven Änderung mit einem Voll- bzw. Teilbackups auf dem gleichen Stand hält? Bzw. die Inhalte spiegelt?
Nichts. Erwähnte ich bereits.

Muß man für seine Faulheit die Platten mit den eigenen Daten synchron zu halten wirklich so investieren?
Nein.

die Platten sind ja dann ständig im Einsatz. Weniger Laufzeit haben dann doch die externen Medien. Was ja eigentlich ein Vorteil ist...
Laufzeit ist selten das Problem, häufige Anlauf- und Schreibvorgänge etc. sind schlimmer. Wenn man die HDDs bei Nichtbenutzung über mehrere Stunden automatisch abstellt, sehe ich da keinen Unterschied.

Und noch eine Frage an die Linuxer, gibt es dafür etwas unter Linux? ;) Zum Spiegeln bzw. zum partiellen/Teil Backup mit Verzeichnissänderungen und Co?

Schau dir doch meinen Post von weiter oben noch mal an ;)


habe das bei recht vielen schon so versucht - das letzte Backup ist dann meist genau so lange her wie man sie mal Besucht hat...
evtl. ein paar Monate bis Jahre.

Man sollte diesen Menschen mal eine Erfindung namens "Kalender" beibringen.
 
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