Ubuntu 18.04.3 LTS

@dexter: mdadm ist ein RAID-Manager und arbeitet auf Blockdevice-Ebene, nicht auf Dateisystemebene. D. h. es merkt auch, wenn die Festplatte mal länger für nen Seek braucht, wenn ein Lesefehler zurückkommt, wenn Daten nicht so sind, wie sie in der Paritätsplatte vorhanden sind... Es sieht einfach zig Sachen, die ein normaler Check als "belanglos" gar nicht erst meldet, und ist entsprechend empfindlicher, weil ihm als RAID-Manager ja ein offensichtlich hochwertiges Gut anvertraut wurde (die Daten).
 
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  • #24
Ja dank euch allen, ich freunde mich mit einer defekten Festplatte noch nicht an, es waren unter Ubuntu einige Dinge schon bei der Installation merkwürdig, vielleicht war etwas mit dem Installationsmedium auf USB nicht astrein, habe heute früh Linux Mint 19.3 aufgespielt und hatte keine Problem wie bei Ubuntu, diesmal wurde gleich gefragt ein Root Passwort zu setzen, die Wlan Verbindung lief sofort an was bei Ubuntu einfach nicht wollte, und bei Ubuntu gab es ständig Probleme mit dem Software Center wo ich kaum etwas laden konnte. Ich hatte diese Systemstart Probleme immer nachdem Ubuntu den Kernel aktualisierte.

Ich gebe mir noch diese eine Möglichkeit und hoffe es klappt damit besser, ansonsten weg damit. Frohe Weihnachten und danke ...
 
@HTL: Wenn du bei der Installation schon ein Root-Passwort setzt und damit keinen anderen User hast, mit dem du arbeitest, nutze Windows. Damit bist speziell du dann sicherer unterwegs... Zumal du damit Root die Anmeldung erlaubt hast, was immer eine beschissene Idee ist.

Man arbeitet NICHT unter root. Ausnahmen sind im Serverbereich drin, aber auch nur in sehr begründeten Einzelfällen.
 
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  • #26
Na toll, wie bekomme ich dass wieder raus und rückgängig gemacht?
 
@HTL: Erst neuen User erstellen, den der Gruppe Sudo hinzufügen, dich dort dann anmelden und dann
[src=bash]sudo passwd -l root[/src]

Ich sags ja immer wieder: Es ist ne saudumme Idee, Usern überhaupt ein Rootpasswort bei der Anmeldung erstellen zu lassen. Wer root unbedingt braucht, ist erfahren genug, das Konto hinterher mit einem Kommando zu aktivieren...

BTW: Du wirst dann vermutlich auch ne Menge Dateien in /root löschen können, weil du dich ja vermutlich als Root über die grafische Oberfläche eingeloggt hast, und die hat wahnsinnig viel Bloat dabei.
 
Das root-Passwort in Mint ist mWn zusätzlich zum normalen User, nicht stattdessen. Auch da arbeitet man normalerweise nicht als root und meldet sich nicht als root an.
Auf die Schnelle kann ich aber keine Begründung finden, warum seit 19.3 ein root-Passwort gesetzt wird. Wenn ich raten müsste würde ich auf die Recovery-Funktionen tippen?
 
Was mir bisher von Linuxmint bekannt war:
Bei der Installation wird nur ein einziges Paßwort festgelegt, user wie root benutzen dasselbe.
Linuxmint bootet im Normalfall als user, ich muß mir die root-Rechte jedesmal separat holen. Hab seit geraumer Zeit LMDE in der virtuellen Maschine am Laufen.

Hab gerade zum Test die 19.03 xfce installiert, einmal aus der graphischen Oberfläche heraus und als Gegentest auch direkt von der CD als OEM-Installation.
Aus der geladenen Live-CD heraus mußte ich wieder nur ein einziges Paßwort festlegen, das sowohl für den User als auch für root gilt.
Bei der OEM-Installation wird das System als root installiert, natürlich dann mit root-Paßwort. Beim ersten Bootvorgang wird dann ein normaler Benutzer erstellt, der dann selbstverständlich auch ein separates Paßwort erhalten kann.

Also war bei mir alles so, wie es schon seit Längerem ist...

Aber wie auch mir bekannt ist, läuft auch Linuxmint im Normalfall als user mit den dazugehörigen, eingeschränkten Rechten. Warum in der graphischen Installation auf ein separates Paßwort verzichtet wird, begründen die Macher damit, daß die Sicherheit dadurch nicht signifikant erhöht wird, aber durchaus die Benutzbarkeit. Schließlich werde ich bei jeder Aktion, die root-Rechte verlangt, sowieso wieder nach dem Paßwort gefragt.
Wie soll ich sonst als user mein System aktuell halten ohne einen root-Zugang?

Bitte berichtigt mich, wenn ich da etwas falsch verstanden habe. Bin leider nur ein Linux-Noob :D
 
@Werner.w: Mit sudo. Das gibt dir für genau diesen einen Befehl, der danach kommt, Root-Rechte, und droppt die wieder, wenn der Befehl mit Exit-Code beeendet.

Man arbeitet nicht als root. Bei Aktualisierungen wird für apt/apt-get sudo genutzt, und gut ists.

Und nein, die Sicherheit wird tatsächlich verringert, wenn zwei User ein und dasselbe Passwort haben, und einer davon bereits bekannt ist.
 
Ok, dadurch, daß ich für user und root dasselbe Paßwort hatte glaubte ich, ich bräuchte root. Habs grad nochmal getsetet, es tut das user-Paßwort.
Vielen Dank, Metal_Warrior.
 
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  • #32
Ich wurde aufgefordert es zu setzen und kannte mich nicht aus, Zitat dort.:



Zitat.: "Zum Beispiel wird Dir geraten, ein root-Passwort zu vergeben. Der Notfall-Modus des Systems erfordert kein Passwort und somit kannst Du Dein System schützen. Das ist übrigens weniger dramatisch, als es klingt, wenn Du Dein Home-Verzeichnis verschlüsselst. Somit würde man über den Notfall-Modus nur an die Systemdaten kommen, die aber natürlich auch sensibel sein können.

Ebenfalls wird mir geraten, Timeshift also die Systemherstellung zu aktivieren.

Die Multimedia-Codecs habe ich während der Installation nicht automatisch einspielen lassen. Auch dazu wird mir geraten. Außerdem gibt es Treiber für mein System.

Die Systemberichte sind wirklich sinnvoll, weil Du an einem Ort über potenzielle Verbesserungen des Systems informiert wirst."

NT

Bislang läuft mein System stabil auch beim Start, es gab auch keine Probleme mit Updates oder Software installieren wie bei Ubuntu. Wlan wurde sofort erkannt womit ich arge Probleme hatte bei 18.4.3 lts. Im Softwarecenter dort gab es ständig Abbrüche beim laden und installieren, und wie gesagt nach Kernel Update war der Systemstart unmöglich.

Nun hoffe ich einmal das der eventuelle Festplatten Crash nicht aktuell war?! Aber vielen Dank an euch noch einmal von mir!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde die Platte durch eine neue ersetzen und die aktuelle, alte nur für entbehrlichen Kram wie Filme oder Musik nutzen, die wieder besorgt werden kann.
Mache ich seit Jahren so ^^
 
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  • #35
Seit dem 24.12 also 14 Tage kein Systemabsturz, heute war dass erste Update und ich nutze derzeit 5.0.0-37 Kernel der bis Februar 2020 unterstützt wird. @Raubsau, danke für den Tipp, dass könnte ich selber nicht machen weil ich dafür den Laptop öffnen müsste und die Garantie verliere. Ich hoffe das ich jetzt damit über den Berg bin weil es keine neuen Probleme gab bislang. Kann ich mit

sudo smartctl -t long /dev/sda
#und danach nochmal mit
sudo smartctl -a /dev/sda
#das Ergebnis prüfen

oder etwas anderem noch einmal die Festplatte testen?
 
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