Was mir bisher von Linuxmint bekannt war:
Bei der Installation wird nur ein einziges Paßwort festgelegt, user wie root benutzen dasselbe.
Linuxmint bootet im Normalfall als user, ich muß mir die root-Rechte jedesmal separat holen. Hab seit geraumer Zeit LMDE in der virtuellen Maschine am Laufen.
Hab gerade zum Test die 19.03 xfce installiert, einmal aus der graphischen Oberfläche heraus und als Gegentest auch direkt von der CD als OEM-Installation.
Aus der geladenen Live-CD heraus mußte ich wieder nur ein einziges Paßwort festlegen, das sowohl für den User als auch für root gilt.
Bei der OEM-Installation wird das System als root installiert, natürlich dann mit root-Paßwort. Beim ersten Bootvorgang wird dann ein normaler Benutzer erstellt, der dann selbstverständlich auch ein separates Paßwort erhalten kann.
Also war bei mir alles so, wie es schon seit Längerem ist...
Aber wie auch mir bekannt ist, läuft auch Linuxmint im Normalfall als user mit den dazugehörigen, eingeschränkten Rechten. Warum in der graphischen Installation auf ein separates Paßwort verzichtet wird, begründen die Macher damit, daß die Sicherheit dadurch nicht signifikant erhöht wird, aber durchaus die Benutzbarkeit. Schließlich werde ich bei jeder Aktion, die root-Rechte verlangt, sowieso wieder nach dem Paßwort gefragt.
Wie soll ich sonst als user mein System aktuell halten ohne einen root-Zugang?
Bitte berichtigt mich, wenn ich da etwas falsch verstanden habe. Bin leider nur ein Linux-Noob
