[Sonstiges] Tote und Verletzte bei Bus-Unfall auf A9

Auf der A9 in Oberfranken sind bei einem schweren Bus-Unfall mehrere Menschen ums Leben gekommen, 30 wurden teils schwer verletzt. Der Unfall passierte zwischen den Anschlussstellen Gefrees und Münchberg-Süd im Landkreis Hof. Polizeiangaben zufolge fuhr ein Reisebus in südlicher Richtung gegen 7 Uhr auf einen Lkw auf, der an einem Stauende stand. Der Bus ging in Flammen auf und brannte vollständig aus. Nach Angaben der Polizeisprecherin Anne Höfer befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls 46 Fahrgäste und zwei Fahrer im Bus.

18 Menschen galten zunächst als vermisst. Aktuell sind zwei Staatsanwälte vor Ort. Bislang wurde kein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da sich unter den Todesopfern auch der Busfahrer befindet. Der Bus aus Sachsen war überwiegend mit älteren Fahrgästen besetzt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers sei es eher unwahrscheinlich, dass sich noch jemand der Vermissten habe retten können, sodass aktuell davon auszugehen ist, dass alle 18 tot sind.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sind auf dem Weg zur Unglücksstelle. Die A9 wird im Bereich des Unfalls voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt bleiben.


Quellen: ,
 
Laut Augenzeugenberichten soll der LKW den Bus kurz vorher überholt haben.
Mal auf die ersten offiziellen Berichte warten ob das letztendlich für den Unfall maßgeblich war.
 


Gegen andere Personen seiner Firma. Ich habe keine Vorstellung weswegen, aber immerhin meinte man ja, in der Firma eine Durchsuchung durchführen zu müssen.

Das ist bei solchen Unfällen ein *ganz normaler* Vorgang.

Es werden in der Firma nachweispflichtige und andere Unterlagen sichergestellt, bzw. nachgelesen und kopiert, die mit dem Fahrzeug und dem Fahrer zu tun haben.

Bei dem Fahrzeug betrifft es sämtliche Wartungen, Hauptuntersuchungen, Reifenwechsel, Reparaturen, etc.
Beim Fahrer die Einsatzpläne, Fahrt- und Ruhezeiten, gesetzliche medizinische Untersuchungen. Und ggf. Nebentätigkeiten.
Die Fahrtenschreiberaufzeichnungen werden sichergestellt. Meist sogar auch von anderen Fahrzeugen und Fahrern, um einen Gesamtüberblick zu bekommen.
Unabhängig davon, ob ein Schuldverdacht besteht oder nicht.

So traurig es ist, aber unter dem Preis- und Wettbewerbsdruck wird da viel getrickst. Fahrer tauschen z.B. an Raststätten die Fahrzeuge und Schreiber,
um den Eindruck zu erwecken, dass ein frischer Fahrer an Bord ist und all solche Tricks. Deshalb werden Unterlagen zügig gesichert.
Das soll jetzt nicht heißen, dass das bei dieser Firma der Fall war, nur zur allgemeinen Erklärung.
 


Heute wurde das Gutachten bekanntgegeben.
Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände.

Erst durch Unachtsamkeit o.ä. mit ca. 60 km/h auf den LKW-Anhänger aufgefahren, trotz Versuchs des späten Ausweichens,
dann wurde durch die entstehenden Kurzschlüsse das Benzin entzündet.
Durch Einschlagen der Scheiben war die Durchlüftung dann noch zusätzlich wie Feuer schüren.
 
Ja, die Elektrik war das Problem. Der 55 jährige Fahrer war auch sofort Tod, und konnte die Insassen nicht mehr anweisen sich zu retten. So wurde es zumindest auch im Radio berichtet heute.

War also doch keine "Gasexplosion" wie hier manche verlautbart haben, was angeblich von indirekt betroffenen berichtet wurde über Social Media Kanäle... hoffentlich merken jetzt einige auch was... und lesen den Bericht dazu!
 
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