Am 4. August 2013 gingen erste Meldungen über eine potentielle Schwachstelle im Tor-Service ein. Offenbar gelang es dem Federal Bureau of Investigation (FBI) Teile der Hidden-Server mit Schadcode zu infiltrieren. Dieses Programm besitzt die Fähigkeit, mit Hilfen einer "Execution of unmapped memory through onreadystatechange event" in JavaScript, weitere Programmteile zu landen und damit ungeschützte Nutzer am Tor-Netzwerk vorbei zu identifizieren. Die als "Magneto" bezeichnete Malware protokollierte das gesamte Surfverhalten des Users und übermittelte die gewonnennen Daten an einen Server des Unternehmens "Science Applications International Corporation". Betroffen sind alle Versionen des Firefox bis Release 17.0.6. ESR. oder 21. Eine vorläufig bereinigte Version 17.0.7 steht bereits seit dem 5. August 2013 bereit. Wie die Tor-Entwickler erklären, eigne sich die Lücke prinzipiell auch dazu, den gesamten Computer des Users komplett zu übernehmen. Vorerst scheinen nur Windows davon direkt betroffen zu sein.
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.. bleibt die frage, wozu sie sich den riesen aufwand machen nur um irgendwelche besucher zu loggen
- als reine abschreckungsmaßnahme, so wie weiter oben vermutet ("huhu, wir finden dich auch im tor-netz"), erscheint mir das selbst für die NSA wie mit kanonen auf spatzen... zudem tor doch in erster linie für anonymen zugriff ins "clear-net" genutzt wird (und da muss sich jeder client selber absichern, aber das war schon immer bekannt)..
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