Tipps für Owncloud / Nextcloud Hosting

macuser

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Hallo zusammen,

ich möchte möchte bei einem Deutschen Hoster Owncloud/Nextcloud installieren. Bin momentan etwas unsicher, welche voraussetzungen (die sich ja auch im Preis wiederspiegeln) notwendig sind. (Ziel ist einen Mac, ein Ipad und ein Android Handy dort zu verbinden). Große Anforderungen habe ich erstmal nicht, 50 Gb sollten locker reichen. Wichtig ist, dass Enpass von allen Geräten darauf hinkommt.

Es gibt z.B. Angebote mit einem enthaltenen Zertifikat (Let’s Encypt / validiertes Zertifikat /Alpha SSL-Zertifikat) - auf ersten Blick macht das sicherlich Sinn, ein zertifikat zu haben ? Aber welches Tertifikat st sinnvoll für OwnCloud / Nextcloud.

Über Tipps würde ich mich freuen.
 
Ich habe privat für die Familie ein " " Paket für 9,95€ im Monat und für einen Verein ein " " Paket für 7,95€ im Monat bei .

Auf beiden läuft NextCloud in der aktuellen Version und das ohne Probleme.
Auf der Familien-Cloud liegen derzeit ca 80GB an Daten (überwiegend Office-Dokumente und Fotos).

Zugriff per Mac, Windows und iOS funktioniert super.
SSL läuft über Let`s Encrypt, welches einfach über den Kundenbereich des Hosters konfiguriert werden kann.
Die Updates über die NextCloud-Oberfläche funktionieren auch ohne Probleme.
Das einzige, was nicht möglich ist, ist die Konfiguartion eines PHP Memory Caches, was bei kleinen Projekten aber zu vernachlässigen ist.

NextCloud lässt sich auch über den Kundenbereich per Softwareinstallation installieren, wenn man es nicht selbst hochladen und konfigurieren möchte (habe ich nicht getestet).

Zu all-inkl.com: Ich bin seit Jahren dort Kunde, der Support reagiert - selbst am Sonntag oder in der Nacht - super schnell, kompetent und freundlich.
 
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  • #3
Danke , das liest sich intressant an. ;-)
 
Ach ja, ganz vergessen: Enpass läuft auch verlässlich, auch nach einer iPhone- und Windows 10 Wiederherstellung!
All-Inkl.com bietet auch einen Test-Account:

(Sorry, will hier echt keine Werbung machen, aber ich bin wirklich sehr zufrieden mit denen :T )
 
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  • #5
danke - den testzugang werde ich auf jeden Fall mal probieren.
 
Ich habe privat für die Familie ein " " Paket für 9,95€ im Monat ... bei .

...
Auf der Familien-Cloud liegen derzeit ca 80GB an Daten (überwiegend Office-Dokumente und Fotos).

Ich will euch wirklich nicht den Spaß verderben, aber euch ist bewusst, dass unverschlüsselte Dokumente in einer Cloud eher... naja... doof sind? Da ist es wesentlich sinnvoller, sich an seine FritzBox nen USB-Laufwerk zu pappen und mit DynDNS drauf zu verbinden, da liegen die Daten wenigstens physikalisch bei euch...
 
Man kann in der nextcloud verschlüsseln - wenn aktuell auch nur wenn man die weboberfläche nutzt wenn ich das recht in erinnerung habe.
Ab nächster Version die es aktuell als Beta gibt wird e2e verschlüsselung unterstützt.

Wobei ich auch sagen muss das z.B. all-inkl weniger an irgendwelche Daten gehen wird - genauso wie jeder andere klassische Webhoster da in diesem Fall deren Ruf am Ende ist.
Nicht das ich Empfehle dort private Daten abzulegen und das garantieren kann - ich würde es wenn dann auch verschlüsseln / auf eigener Hardware hosten nur letzteres kann nicht jeder und vom Bauchgefühl gestützt auf Erfahrungen mit z.B. dieser Firma traue ich ihnen das nicht zu.
 
Ich will euch wirklich nicht den Spaß verderben, aber euch ist bewusst, dass unverschlüsselte Dokumente in einer Cloud eher... naja... doof sind?

Warum genau?

Ich nutze SyncThing und synchronisiere mit meinem lokalen Homeserver. Mein Desktop synchronisiert auch damit und ist nicht vollverschlüsselt. Ist das auch unsicher?
 
Ich will euch wirklich nicht den Spaß verderben, aber euch ist bewusst, dass unverschlüsselte Dokumente in einer Cloud eher... naja... doof sind? Da ist es wesentlich sinnvoller, sich an seine FritzBox nen USB-Laufwerk zu pappen und mit DynDNS drauf zu verbinden, da liegen die Daten wenigstens physikalisch bei euch...

Ich habe die Verschlüsselung bei nextcloud aktiviert. Wenn ich ein Dokument z.B. per FTP herunterlade, enthält dies nur kryptische Zeichen. Ohne die Zugangsdaten für die Cloud komme ich da also nicht weiter.Was ist daran doof?

Das ist in meinen Augen sicherer, als mein privates Netzwerk über DynDNS zu öffnen und so evtl. von außen angreifbar zu machen, sollte irgendwo eine Sicherheitslücke auftreten.
 
Wenn Nextcloud mittlerweile direkt verschlüsselt hochläd und der Schlüssel auf den Endgeräten verbleibt, ist es natürlich nahezu problemfrei.

Warum Selberhosten vorzuziehen ist, wenn das nicht gegeben ist, liegt an Folgendem: Klar öffnet man damit Angriffsfläche aufs eigene Netzwerk, die ist aber vergleichsweise klein (die größte Gefahr fürs eigene Netzwerk geht von den Browsern & Usern der Endgeräte aus), aber man hat einen Vorteil: Man ist einer unter 1 Milliarde Anschlüssen. Ein direkter Angriff auf einen Enduser ist die Ressourcen nicht wert, aber beim Angriff auf eine Firma amortisieren sich die eingesetzten Ressourcen relativ wahrscheinlich, weil der Ruf der Firma durch ein Datenleck massiv Schaden nimmt und damit Erpressung großer Beträge möglich wird. Dass das gemacht wird, ist auch keine Vermutung, sondern Realität, siehe den und den .
 
@phre4k: Wie kommst du darauf, dass er, wenn er bei nem Hoster Nextcloud installiert, selber hostet? Bin ich jetzt auch ne Telefongesellschaft, wenn ich mir nen Telefonvertrag zulege? :unknown:
 
Nein, ist selbstverständlich der Vorgang, wenn man eine Software dazu benutzt, neue Versionen von sich selbst herzustellen, beispielsweise mit einem Compiler, der seinen eigenen Quellcode übersetzt. Mein Fehler.

Ich fahre sofort in das Rechenzentrum, lasse die Server meiner Kunden aus dem Colo-Rack ziehen, ersetze sie durch Compiler und suche mir einen neuen Job.
 
Im Bereich der Software-Entwicklung ist das korrekt.
Im Bereich Webentwicklung / Webanwendungen ist hosten das betreiben eines Dienstes
(weißt du aber denke ich)
Self Hosting also das selber betreiben. Im Normalfall inklusive Hardware bzw os. Wobei sich hier sicher die Geister scheiden.
Insofern ich Webspace Miete und keine Verschlüsselung aktiv habe kommt in diesem Fall in der Theorie der Anbieter leichter an deine Daten als bei eigenem Server. Klar ist es auch da möglich.
Du kommst ja technisch wohl auch an deine Kunden Daten und darum ging es Metall vermutlich.

Da dieser aber von Haus aus verschlüsselt werden können ist es Ansicht egal.
 
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  • #15
Ich habe jetzt bei Allinkl. einen Probeaccount getestet. Das ganze läuft gut und flüssig. Wenn man sich so eine 1-Klick Lösung in Erwägung zieht, sollte man auch den Update Support mit bedenken, falls man sich nicht mit der Config ausseinander setzen möchte. Die Version 13 ab Januar 2018 soll ja eine serverseitige Verschlüsselung bieten, die scheinbar Praktikabel ist.

Ich denke ich werde mit einen Hoster ins Auge fassen, der mir bei Problemen bei Updates u.ä. weiterhilft. Das selber hosten bzw. Selbst installieren und pflegen ist mir zu aufwändig, gerade im Bereich der allgemeinen Absicherung.
 
Ich denke ich werde mit einen Hoster ins Auge fassen, der mir bei Problemen bei Updates u.ä. weiterhilft. Das selber hosten bzw. Selbst installieren und pflegen ist mir zu aufwändig, gerade im Bereich der allgemeinen Absicherung.

Dann nimm doch einen direkten Nextcloud-Hoster, z.B. oder einen der Anbieter hier:
 
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