Die Thailändische Notenbank hat den Banken und sonstigen Finanzinstitutionen künftig verboten, Geschäfte mit Digitalwährungen, wie Bitcoin, abzuwickeln und begründet diese Entscheidung mit dem Betrugsrisiko. Den Instituten ist es untersagt, in Kryptowährungen zu investieren oder mit diesen zu handeln, heißt es in einem Rundschreiben von Notenbankchef Veerathai Santiprabhob vom Montag.
Den Banken soll es zudem verboten sein, Digitalwährungen in herkömmliche Währungen zu tauschen oder auf Handelsplattformen anzubieten. Darüber hinaus dürfen keine Kreditkarten mehr für den Kauf von Digitalwährungen verwendet werden oder Kunden beim Kauf und Handel mit Kryptowährungen beraten werden. Als Grund für das weitläufige Verbot führt die Zentralbank an, sie sei besorgt wegen des möglichen Betrugs mit Kryptowährungen. Diese könnten zur Geldwäsche oder zur Unterstützung von Terrorismus missbraucht werden.
Gerade im Hinblick auf die Digitalwährungen wird auf asiatische Länder besonderes Augenmerk gerichtet, sind sie doch in vielen Staaten Asiens sehr beliebt. Während einige Länder, wie China, sehr rigeros dagegen vorgehen, sind andere Länder, wie Japan, zurückhaltender und versuchen, den Handel zu regulieren. Bislang ist der Markt für Kryptowährungen noch weitgehend unreguliert. Grundsätzlich aber sind die Zentralbanken eher misstrauisch was den Boom von Kryptowährungen angeht.
Auch die Sorge vor Regulierung hat die Kurse vieler Kryptowährungen in den vergangenen Wochen abstürzen lassen. Der Wert der Digitalwährung Bitcoin hat sich seit Dezember mehr als halbiert und ebenso gerieten andere Digitalwährungen unter Verkaufsdruck. Mittlerweile ist ein Bitcoin wieder knapp 9000 Dollar wert. Nun wagen sich erneut einige Käufer in den Markt.
Fraglich ist, ob es sich um eine nachhaltige Erholung handelt oder nur um eine kurze Unterbrechung in einem steilen Abwärtstrend. Die Zahl der Bitcoin-Kritiker nimmt unterdessen zu. Gemäß Einschätzung der Investmentbank Goldman Sachs, würde ein Großteil der derzeit rund 1500 Kryptowährungen nicht lange existieren. Steve Strongin, Chef des Investment-Research bei Goldman Sachs, warnt in einer aktuellen Studie, dass nur eine kleine Anzahl wettbewerbsfähiger Digitaldevisen überleben wird.
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, thx! (CC0 Public Domain)
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Autor: Antonia
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.. aber wenn das so ist, dass die mehrheit aller deutschen transaktionen durch eine bank laufen, ist das noch sehr viel anfälliger für staatliche schikanen, wenn es ihnen mal in den sinn kommen sollte.. dann kann auch ganz bequem eine ganze bank für eine "steuerprüfung" eingefroren werden, ohne irgendwelchen kollateralschaden zu verursachen.. in asien frieren sie gerne mal die konten von tauschbörsen bei den lokalen banken ein, um mal genauer nachzuschauen - das wird (imo!) früher oder später auch in deutschland fällig, solange noch keine "systemrelevanz" erreicht ist..