Telekom IP-Anschluss - Geht das so?

Hector

Board-Paladin
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16 Juli 2013
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Moin,

morgen kommt ein Telekom-Techniker und erlöst mich hoffentlich von Kabel Deutschland :dozey:

Da die TAE im Flur liegt und alles, was ins Netz soll kabelgebunden ist, außerdem ich den WLAN-Empfang im in anderer Richtung befindlichen Schlafzimmer brauche, kann ich den Router nicht in den Flur stellen.
Nun habe ich eine etwas...hmm....abenteuerliche Konstruktion im Flur liegen:

453958345.jpg

Normalerweise sollte dieses Kabel ja im nahen Router enden. Da ich den aber wie gesagt weiter weg habe, muss ich dieses komische Teil erstmal mit so einem (wackligen?) Adapter anschließen (das silberne Kästchen links), da das ein Anschluss ohne Splitter ist (VDSL50)
Danach geht da einfach ein 10m CAT6 in den Router ins Wohnzimmer, von da aus eben in einen Switch worüber das dann an weitere Endgeräte im schon vernetzten Wohnzimmer verteilt wird...

Sorge mache ich mir nur um diesen seltsamen Adapter...kA...der kommt ja noch vor dem Router...da kenn ich mich zu wenig aus, funktioniert die Konstruktion so bzw hat das Qualitätseinbußen?

Wenn nein, wie kann man das besser machen?

Danke! :beer:
 
das geht sicher so.
Natürlich wäre ein Kabel ohne Übergang (Kupplung) besser.
Nur, wenn Probleme auftreten kannst du dir ja immer noch ein langes TAE Kabel kaufen.
 
Sollte so funktionieren. Das Telefonkabel auf dem Weg zu Deinem Haus ist deutlich länger und qualitativ wesentlich schlechter als es das Cat6-Kabel jemals sein wird. Selbst wenn das 50m lang wäre, würd ich mir da keine Gedanken über Qualitätseinbußen machen. Allerdings solltest Du darauf achten, dass das Netzwerkkabel kein Crossover-Kabel ist, sonst kommen Router und TAE evtl. nicht zusammen.
 
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  • #4
Telekom Mensch war da.

51MBit. Läuft :D

*kabel deutschland hitron zeremoniell verbrenn* Ich bin freeeeei! \o/
 
Naiver Padawan du bist.

Nein ernsthaft, Telekom Support ist unter aller Sau. Mein Geschichten aus erster Hand lassen sich vermutlich sogar schoin hier im Board zu hauf finden. Denn die Techniker behaupten gerne cat5 sei schlechter als der Klingeldraht(cat1) den sie verwenden.:unknown:
 
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  • #6
Ich war vor KD ungefähr....12 Jahre bei der Telekom. Dann bin ich umgezogen. Klar, gabs Probleme. Gibt's aber überall. Da war alle paar Jahre mal ein Ausfall, bei KD hab ich den quartalsweise. Also ich kenne das auch ;)
Und vor allem ist meine KD-Leitung nicht nutzbar. Ich habe 100MBit ....ankommen tun an einem schönen Freitag Abend 1MBit.....in Worten: EINS! Sorry, da wechsle ich dann eben wieder zurück...
(Vor KD gabs hier keine Alternative, da die 50MBit der Telekom jetzt neu sind seit 2 Monaten....)

Was irgendwelche Techniker behaupten ist mir eigentlich egal, wenn ich es besser weiss. KD Hotline hat behauptet, mein Internet KÖNNE ja nicht funktionieren, weil ich Win8 habe. Und damit geht Internet nicht! Aussage also auf gleichem Niveau ;) Die bei KD haben immer sehr deutlich von einem Blatt Papier abgelesen und mich teilweise knallhart angelogen. Wie du siehst, die geben sich alle nix, was Support angeht...
So lange es läuft, und vor allem schnell läuft, passt das.
 
Nein ernsthaft, Telekom Support ist unter aller Sau. Mein Geschichten aus erster Hand lassen sich vermutlich sogar schoin hier im Board zu hauf finden. Denn die Techniker behaupten gerne cat5 sei schlechter als der Klingeldraht(cat1) den sie verwenden.:unknown:
Na da bin ich mal auf Deine Geschichten gespannt.


Die Adern im Telefonkabel sind zu einem verdrallt. Dadurch haben die Adern eine geringere Betriebskapazität und somit auch eine geringere Dämpfung des DSL-Signals gegenüber einem . Schickst Du den Anschluss über ein 200m CAT5-Netzwerkkabel, wirst Du vermutlich eine leicht höhere Dämpfung bemerken, als wenn Du ihn über 200m Telefonkabel schickst. Bedenke immer, dass Du hier kein Basisband-Signal (Ethernet) sondern ein Breitband-Signal hast, also komplett unterschiedliche Signale.

Da die Adern im Telefonkabel nicht geschirmt sind, wird man dort eine höhere Beeinflussung des Signals feststellen, als man mit mehreren Anschlüssen über ein CAT6-Netzwerkkabel hätte (CAT5 ist ungeschirmt). Das bei weitem schlechteste Kabel ist dabei das (welches btw. auch ziemlich ekelhaft zu zählen ist), da dort die Adern gar nicht geschirmt und zudem kaum verdrallt sind*.

Zudem macht es auch einen Unterschied, welche Adernquerschnitte zum Einsatz kommen. Ein Telefonkabel mit 0,6mm² hat eine geringere Dämpfung als ein Telefonkabel mit 0,5mm² oder 0,4mm² und ein Netzwerkkabel mit 0,5mm² würde da wiederum irgendwo mittendrin liegen. Ein Elektriker-Kabel mit 0,8mm² könnte manchmal wiederum sogar vorteilhafter sein als ein Telefonkabel mit 0,4mm²/0,5mm²/0,6mm².

Es macht also einen Unterschied, was man wie wo drüberschickt, welches Kabel "besser" ist. Bei 200m mit einem Anschluss ist das Telefonkabel bei gleichem Querschnitt im Vorteil, bei kurzen Entfernungen mit vielen Anschlüssen könnte auch das CAT6-Netzwerkkabel gewinnen. Das Elektriker-Kabel ist fast immer kacke, aber auch da gibt es Ausnahmen. Eine solche Aussage pauschal zu treffen, ist nicht immer richtig. Aber in konkreten Fällen kann es leicht sein, dass Kabel X besser als Kabel Y wäre und der Techniker auch Recht hat obwohl man das nicht erwarten würde.

Jedenfalls noch zum Topic:
Bei so kurzen Entfernungen wie 10m würd ich mir da aber gar keine Gedanken über das Kabel machen. Dort spielt es fast keine Rolle, vor allem da bei VDSL meist auch eine große Reserve mit einkalkuliert ist.


* Ausnahme: 2*2, das ist ein Sternvierer wie auch das normale Telekom-2*2. >=2*4 ist aber paarverseilt.
 
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