Telefondose am falschen Ort – mit Router, VLAN und Co. kompensieren?

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  • #21
Hast du ein solches Load-Balancing schonmal getestet?
Ja, unser Router (ERLite-3) kann das recht gut – zu Hause funktioniert das auch schon, aber da sind Telefonbuchse und Kabeldose direkt nebeneinander.
Das ist nämlich nicht unbedingt benutzerfreundlich. Die hauptsächlichen Probleme bestehen hier nämlich in Timeouts und Verbindungsabbrüchen, da es 2 verschiedene Leitungen und auch IP Adressen gibt. Selbst beim Surfen wird man oft nicht mehr wieder erkannt, wenn beim shoppen auf einmal die IP wechselt.
Da hätte ich mich klarer ausdrücken sollen. Folgendes ist geplant: VoIP-Telefonie und andere Anwendungen mit niedriger Bandbreite, aber geringen nötigen Latenzen laufen über ADSL, die zweite Leitung. Surfen soll man über Kabel. Falls das Kabel ausfällt (das wissen wir, wenn sämtliche Pings zu unserem Firmenserver und ausgewählten anderen Apps über die eine Leitung nicht, über die andere aber schon funktionieren), soll auch das Surfen über die ADSL-Leitung stattfinden und umgekehrt natürlich die Telefonie über Kabel.
Du schreibst zudem du hast Kabel. Dort sind mittlerweile schon teilweise 200 Mbit möglich. Das ist nicht ausreichend?
Nein, die 36MBit/s, die bei uns derzeit maximal möglich sind, sind nicht ausreichend. Bekommen auch nur ADSL und kein VDSL.
Und wenn du unbedingt am gleichen Platz sein musst für deine Lösung, wieso nicht einfach ein 2. Kabelmodem?
Weil es hier nur Kabel BW / Unitymedia gibt. Und zwei Leitungen beim selben Anbieter kann ich auch einfach gleich lassen.
Wenn du den DSL-Vertrag kündigst, gibt es sogar ein Restlaufzeitprogramm, das dich von der Grundgebühr befreit.
Der DSL-Vertrag ist monatlich kündbar, daher ist das natürlich uninteressant.
Ich halte ein solches Vorhaben in der Praxis für zuhause als nicht komfortabel und nur schwer bis gar nicht nutzbar.
Erstens läuft das zu Hause schon wunderbar, zweitens stehe ich gerade bei einem Kunden vor dem Problem. Und der kann dank Altbau nicht einfach alle Wände aufklopfen, sondern braucht Baugenehmigung und was nicht noch alles. Sonst würden da schon längst Kabel für Ethernet/Telefon liegen.
 
So nun haben wir in einem Haus 10 Verträge alle 200 MBit/s, alle gehen nun ins Internet. Nach deiner Theorie alle mit Vollergeschwindigkeit, da sie den Vertrag haben. Die Kabelkapazität spielt ja keine Rolle ;)
Ihr redet da gerade wohl irgendwie aneinander vorbei. Kabel ist in der Tat ein Shared-Medium und basiert auf dem Prinzip, dass eben nicht alle gleichzeitig in's Internet gehen. Daher sollte man in vielen Fällen dennoch die volle Geschwindigkeit bekommen (solange sonst auf dem Kabel nicht viel los ist). Zudem, von der Theorie her, liegst Du gar nicht soweit weg, wenn da nicht die Tatsache wäre:
Ich bin mit einem zweiten Modem Teilnehmer 10+11 in Deinem Beispiel. Alle bekommen dann "nur" noch 110 MBit/s wenn wirklch alle gleichzeitig übertragen, ich bekomm dann aber immer noch 2x 110 MBit/s. Ich hätte also immer noch mehr Bandbreite als alle anderen auf dem selben Kabel.

Aber da hier ein zweiter Kabelanschluss sowieso nicht in Frage kommt:

Nein, die 36MBit/s, die bei uns derzeit maximal möglich sind, sind nicht ausreichend. Bekommen auch nur ADSL und kein VDSL.
36 MBit/s mit ADSL, hä? Oder war da der Kabelanschluss gemeint? :confused:

Ich würde auf jeden Fall mal versuchen, die PPPoE-Einwahl über ein eigenes VLAN laufen zu lassen und ein Modem an der 1. TAE anzuschließen. Alternativ könnte man evtl. auch die Einwahl einem eigenen Router an der TAE überlassen und die Daten über ein eigenes VLAN zum ERLite-3 zu transportieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Thom. Hatte versucht es so zu erklären, dass man es verstehen kann, aber manchmal hat man da anscheinend auch einfach keinen Bock drauf.

Eine Kopfstation hat btw 4,7Gbit Downstream und 200 Mbit Upstream. Und das alles wie nun ein paar mal auf Deutsch und Englisch erläutert: "geteilt". Auf den Rest mag ich nun auch gar nicht mehr eingehen. Immerhin wurde am Anfang ja sogar noch behauptet, das ginge gar nicht und dann auch noch, es würden nichtmal 2 funktionieren.
Das hier von Docsis 3.0 gesprochen wurde war aber ohnehin nicht klar. Muss ich wohl überlesen haben. Ich wollte ansich nur auf ein eventuelles Problem hinweisen und ggf. eine Alternative anbieten. Sehe aber ihr schafft das ja mit dem nun frisch angelesenen Wissen felerfrei alleine.

Gutes Gelingen.
 
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  • #24
36 MBit/s mit ADSL, hä? Oder war da der Kabelanschluss gemeint? :confused:
Sorry, war Kabel mit gemeint. War die Antwort auf "yooo, Kabel geht voll krass 200MBit/s", was bei uns nicht stimmt. Wollten uns die Business-Idioten vom Kabelanbieter auch erzählen, bis ich sie dann nach ner Bandbreitengarantie gefragt habe.

Ich würde auf jeden Fall mal versuchen, die PPPoE-Einwahl über ein eigenes VLAN laufen zu lassen und ein Modem an der 1. TAE anzuschließen. Alternativ könnte man evtl. auch die Einwahl einem eigenen Router an der TAE überlassen und die Daten über ein eigenes VLAN zum ERLite-3 zu transportieren.
Alles klar, versuch ich. Eigener Router = zweiter ERLite? Gibt ja nicht viel Billigeres :D

Das mit dem eigenen Router war ja meine ursprüngliche Überlegung, aber wäre ja schon bisschen overkill. Die TAE-Dose zu verlegen würde aber effizientechnisch noch schlechter dastehen.
 
Sorry, war Kabel mit gemeint. War die Antwort auf "yooo, Kabel geht voll krass 200MBit/s", was bei uns nicht stimmt. Wollten uns die Business-Idioten vom Kabelanbieter auch erzählen, bis ich sie dann nach ner Bandbreitengarantie gefragt habe.

Danke. Immerhin weiss ich nun, wem ich garantiert nicht mehr versuche weiterzuhelfen.
 
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  • #26
Danke. Immerhin weiss ich nun, wem ich garantiert nicht mehr versuche weiterzuhelfen.

Sorry, aber bist du mit dem falschen Fuß aufgestanden? Wenn du hart am Thema vorbeiredest, kann doch ich nichts dafür?

Dass bei Kabel wg. Shared Medium auch nicht immer das ankommt, was man zahlt, ist auch klar.
 
Um noch ne Idee einzuwerfen: Zur Fernsehdose liegt ja nicht zufälligerweise ein Leerrohr, von irgendwo anders her (Keller?) in das main eine neue Telefon-Innenleitung einziehen könnte? Oder gar ein bestehendes Telefonkabel in der Nähe?
 
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  • #28
Keine Ahnung, hab die Baupläne nie gesehen und der Vermieter war bisher nicht so kooperativ. Werde mal nachhaken müssen.

Eine Telefondose ist ja auch direkt neben der Kabeldose, aber die ist laut Telekom-Techniker nicht beschaltet. Bin noch nicht dazu gekommen, mit dem Multimeter und Batterie dran rumzufummeln :D
 
Weiß Du denn, wohin diese ominöse Dose verkabelt ist? Wenn sie ebenfalls zum APL geht oder zur selben Unterverteilung, dann könnte man diese ja problemlos anstatt der alten TAE anschalten. Musst halt einmal die Kosten für einen Techniker löhnen, aber das ist immer noch besser als Zusatzrouter kaufen, VLAN einrichten, Zauberlösung basteln, etc.
 
Ja, bei der Fernsehdose wird auf mehreren Frequenzen gearbeitet und man bekommt bei Unitymedia gerade neuerdings Dosen mit 2x DATA Leitung, jedoch kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, dass man darauf auch 2 Modems anschließen kann.

Nein - kann man nicht (bzw. im Prinzip eigentlich doch. Währe auf jedenfall mal ein Versuch wert. :-D ). Aber z.b. für die Konstellation Modem + Reciever / Recorder ( z.b. für die Videothek ). Rein technisch kannst du natürlich auch den Recorder / Reciever auch an den TV Anschluß anschließen. Aber dann hast du keinen Zugriff auf die Videothek.
 
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