[Sonstiges] taz verschickt Rechnungen für Sportfotos an Sponsoren

Die Tageszeitung (taz) will zum Start der neuen Bundesliga-Saison Sportfotos wie Anzeigen behandeln und verschickt eine Woche lang Rechnungen an die abgebildeten Sponsoren. Als Basis dient der übliche Anzeigenpreis der taz. Das erklärte die Zeitung .

"Was sich hier eingebürgert hat, ist nichts anderes als Werbepiraterie von Firmen, die sich das leisten können", sagt taz-Sportredakteur Andreas Rüttenauer. Mit der Aktion will sich das Sport-Ressort gegen "parasitäre Werbung" wehren.

Seit 2 Jahren verpixelt die taz Logos von Sponsoren im Sportteil. Am Ende der Woche soll diese Praxis weitergeführt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah ja...die gute alte taz. :coffee:
Natürlich eine völlig sinnlose Aktion, aber zumindest habe sie einen gewissen Sinn für Humor.
 
Passend zu dem als Umfrage getarnten Bettelaufruf für die stark einseitig verfassten Artikel der taz, etwas Geld einzusacken.

Dennoch haben sie auf der einen Seite Recht: Im Prinzip sind die Bilder von Spielern (mit Trikots) Schleichwerbung, für welche nicht direkt bezahlt wird.
 
Wird immer verzweifelter die Aktionen der Printindustrie oder? Wie wärs als nächstes mit einem Gesetz, dass sie jede Person die sie abbilden zur Kasse bitte dürfen weil sie Werbung für die Person machen? :D

MfG
Mr. J
 
Ja, gute Aktion! Und wenn sie auch nur ein bisschen zum Nachdenken anregt..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finds auch toll. :T

Was über die Trikots gemacht wird, ist ja Werbung und wenn da Fotos unbearbeitet abgebildet werden, ist das Werbung. Solche Schleichwerbung ist im TV nur dann erlaubt, wenn extra angekündigt (Produktplatzierung). Nur mal so btw.
 
Der Logik der TAZ folgend müßten die abgebildeten Sportler nun Rechnungen an die Zeitung schicken.

Immerhin sind die Bilder Bestandteil der kommerziellen Vermarktung der TAZ.

Und außerdem...warum wird denn in der Online-Ausgabe nicht verpixelt, wenn man schon so gegen Werbepriaterie ist?
 
Zurück
Oben