Tagesausflug zum Brocken

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  • #2
Der Aufstieg.

An der Bushaltestelle Torfhaus beginnt der Goetheweg. Für den Aufstieg waren laut Internet 3 Stunden eingeplant.



Nach kurzer Wegstrecke erreicht man das Torfhaushochmoor.



Den Steg sollte man nicht verlassen. Auch wenn es harmlos aussieht könnte es eine böse Überraschung geben.

Weiter geht es zum Fehlschlag. Bei Schneeschmelze wird hier das Wasser abgeleitet, weil der Graben dann das Wasser nicht mehr aufnehmen könnte.





Über einen gemütlichen Wanderweg....



..geht es weiter zum Abbegraben.



Danach beginnt der anstrengendste Teil des Aufstieges. Erster, wenn auch kurzer steiler, Aufstieg ist der ehemalige Kolonnenweg.



Oben angekommen geht es wieder gemütlich weiter an der Eisenbahnstrecke der Harzer Schmalspurbahn.



Der letzte und steilste Anstieg führt einen Kilometer über die Zufahrtsstraße des Brockens. Hier habe ich mal ein Bild von der Knochenbrecher Kurve aus dem Internet genommen, was die Steilheit besser zur Geltung bringt.

 
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  • #3
Auf dem Brocken angekommen.

Für den Aufstieg habe ich 2 Stunden benötigt. Wobei ich auch recht zügig unterwegs war.
Ich habe extra die frühen Morgenstunden gewählt, um den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen.



Ein schöner Rundwanderweg führt über das Plateau, auf dem es einiges zu entdecken gibt.
Z.B. Teufelskanzel und Hexenaltar.



Fernbilder waren auf Grund des Nebels leider nur bedingt machbar.



Als der erste Zug den Gipfel erreichte begann ich meinen Abstieg.

 
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  • #4
Der Rückweg.

Da ich die gleiche Strecke zurück gewandert bin hier mal nur noch einige Bilder von unterwegs.



Der zweite Zug, der sich auf dem Weg zum Brocken machte.



Schon wieder weiter unten wurde die Sicht dann besser.



Ein letzter Blick auf den Brocken vom Ausgangspunktes der Tour.



Nach doch recht anstrengenden 16 Kilometern gab es zur Belohnung eine Bratwurst am Torfhaus. :D
 
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  • #5
Die Heimreise.

Da es noch früh am Nachmittag war beschloss ich noch einen Abstecher zum zu unternehmen.
Im Sommer läuft dort aber auch nur ein wenig Wasser den Fall hinab.



Im Frühjahr sieht es dort anders aus.
 
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  • #6
Fazit.

Alles im allen für mich ein gelungener Tag.
Das Wetter hätte natürlich etwas besser sein können. Vielleicht beim nächsten Mal.

Fit sollte man aber schon sein, wenn man sich diese 16 Kilometer antun möchte.
Wer sich das nicht zutraut, der kann natürlich auch mit dem Zug zum Brocken fahren.
Einsteigmöglichkeiten gibt es genug.

Was mich ein wenig gestört hat waren die Menschenmassen, die mir auf meinem Abstieg entgegen kamen.
Beim nächste Aufstieg würde ich dann sicher einen Tag in der Woche wählen.
 
Danke! Interessanter Bericht. Schade das ich nicht in der Nähe wohne, hört sich nach ner schönen Tour an!
 
Was mich ein wenig gestört hat waren die Menschenmassen, die mir auf meinem Abstieg entgegen kamen.

Also so was....

Du machst hier einen richtig tollen Bericht über einen spannenden und interessanten Tagesausflug und klasse Fotos noch dazu
und beschwerst Dich über die Menschenmassen :cool:

Was glaubst Du, was demnächst da los sein wird, wenn die ngb-Horden losmarschieren?
(Wobei ich wohl eher den Zug nehmen würde :D)

Schöner Bericht!
 
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  • #9
beschwerst Dich über die Menschenmassen

Wenn du den Wald vor lauter Menschen nicht mehr siehst, dann ist das schon heftig.
Ich hatte ja schon mit mehr gerechnet, da Wochenende, aber so viele.

Wobei ich wohl eher den Zug nehmen würde

Warum nur konnte ich mir das schon vorher denken? :D

Spaß beieite, auch mit dem Zug ist das ein schönes Erlebnis.
Hier noch ein Video der Fahrt von Wernigerode aus.



Kleine Ergänzung noch zum Bericht: Da oben kann das Wetter sehr schnell umschlagen. Wer bei schönem Wetter eine solche Reise plant, der sollte einen Pullover und eine Windjacke trotzdem einplanen. Sicher ist sicher.
 
Sehr schöner Bericht. Der Harz ist einfach nur toll. Nach vielen Jahren des deutschlandweiten Hin- und Hers werde ich mich demnächst in Wernigerode niederlassen und den City-Leben entgültig bye bye sagen.

Bin leider erst einmal den Brocken rauf gewandert, kann aber in jedem Fall nur empfehlen Wechselkleidung und eine gute Sportjacke mitzunehmen. Ganz oben wird die Luft sehr dünn und kalt. Das Essen im Restaurant kann ich eher weniger empfehlen, leider :-(
 
@Matte: Danke für den interessanten Bericht und die gelungenen Fotos. :)

Wir sind mit Freunden aus der Gegend schon zweimal hochgekrabbelt, haben aber leider ganz schlechtes Wetter (kalt, nass, neblig) erwischt.
Dennoch war es an beiden Samstagen proppenvoll.

freudenkind hat bei der Gelegenheit ihren Flugschein verlängern lassen. :D
 
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  • #12
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