Tübinger Gemeinderat beschließt Anreize für den Umstieg auf E-Zweiräder

Sibi

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Idioten, Idiooooten! :m

[FONT=Martel_sansregular]Die Prämie soll nach Umweltschädigung gestaffelt werden: 500 Euro gibt es für ein Zweitaktzweirad, das vor dem Juni 2002 zugelassen wurde[/FONT]

Lächerlich. Niiieeeemals geb ich meine Schwalbe her! Dat Ding muss stinken, das ist doch gerade das geile.
Dazu kommt noch, dass 500€ gerade mal 1/3 des aktuellen Werts meiner Schwalbe ist - absolut bescheuerte Deppen.
 
Liest sich schon ein bißchen albern die Sache.

Haben die mal samstags die Rasenmäher gezählt?
Vielleicht eine nette Abwrackprämie für den geneigten Golfrasensamstagsmäher?
Zum Umswitschen auf Elektromäher der Marke Bosch (200€), Gardena (100€) oder Einhell (50€).

Sicher bin ich für Umweltschutz, aber das mit einem Elektrofahrradrad erzwingen zu wollen, dessen (Ersatz-)Akkus nicht gerade umweltfreundlich
hergestellt werden und auch mächtig teuer sind, ist meiner Meinung nach grenzwertig und Aktionismus.
 
Es wird halt unnötig Kohle verpulvert.

Genau wie beim E-Auto.
Was gibts da? 4000 als "Anreiz"? Wow. So ein Ding kostet 30k? 40k? 50k? Wer so viel Geld hat, braucht auch kein Geldgeschenk von 4k.... Oh wow, jetzt wo wir alle vom Staat 4k kriegen, können wir uns plötzlich alle ein 40k e-Auto leisten. 40 hätte ich nieeee gehabt, aber 36? Kein Probleeeeeem!"
 
Dass dieser Anreiz von 4K (10%) dafür sorgen könnte, dass nicht nur Idealisten E-Autos kaufen, leuchtet dir nicht ein?

Zumindest solange es keine einheitliche Lade-Infrastruktur* mit nennenswerter Dichte und Ladegeschwindigkeit* gibt, bietet ein Auto mit Verbrennungsmotor viel mehr Komfort.

*Alle Ladestationen die ich bisher sah haben ausschließlich 1~230V/16A, der erfolgreichste Hersteller bevorzugt unterdessen 3~230V und mindestens 16A und erreicht damit eine wesentlich schnellere Aufladung
 
Zuletzt bearbeitet:
Spaß an so einem Elektroauto hätte ich schon :)

Die Teile gehen ab wie Schmitz' Katze. Wenn das mal flächendeckend mit der Laternenladung läuft und sich die
Konzerne mal auf Wesentliches besinnen, dann kommt das für mich/uns durchaus in Betracht.
Aber dann nur mit Wind- oder Wasserkraftstrom. Sonst relativiert sich das wieder.

Aber zwingen oder dämlich ködern könnte mich niemand mit so schachsinningen Ideen wie im Opener.
 
Hi Chegwidden, dann sieh mal hier . Ich bleib beim "Fossilen" und nehme lächlend den Kater aus der Hölle. :D
 
Ein Button namens Wahnsinn :D

Och, wenn ich da mal drauf tippen dürfte....

Der Tesla stand werbetechnisch hier mal ein paar Tage rum, hat was.

Elektrofahrräder sind ja schwer in Mode gekommen und flugs ist jeder Hochleistungssportler mit Helm, Warnweste und
Akademiker-Hornbrille von jeglichen, absolut allen Verkehrsregeln befreit.

Besonders attraktiv: Mountain-Bikes mit Eletrounterstützung. Bevor ich mit diese Blöße geben würde, ginge ich zu Fuß durch die Botanik.
E-Bike zum Porree kaufen, ja. Zum Eis essen fahren, ja.

Bei viel Geld hätten wir schon ganz gerne eine Mischung aus einem fossilen Auto und einem Batterie-Auto.
Aber wir hätten nur auf der Arbeit die Möglichkeit Strom zu laden. Und die paar öffentlichen Ladestellen sind immer von irgendwelchen
Vollpfosten zugeparkt, die nur mal kurz für ein paar Stunden in die Apotheke müssen um ein lebenswichtiges Medikament wie Aspirin zu holen.
Wobei ich persönlich nicht das Problem hätte, die zuzuparken und meine Ladestrippe unter deren Scheibenwischen durchzufädeln ;)
 
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  • #13

Boah, das ist mir wirklich zu weit zum fahren. Mir reichen 30km völlig aus, wenn ich bedenke, ich habe bereits nach Stuttgart 30km hinter mir. Musst halt bedenken, du bist nie wirklich schnell und das ist dann trotzdem wirklich anstrengend :D


Möglichkeit ä1 wäre: Mit austauschbaren Batterien die Universell für jeden Fahrzeughersteller sind und ihre benötigte Zeit zum Laden bekommen die sie brauchen. Also, man fährt mit seinem Elektroauto an die Tankstelle, stellt seinen verbrauchten Akku hin zum laden und nimmt den neuen Akku mit.
 
Ich bin wirklich gespannt wie dieses Problem letztlich gelöst wird

z.B. mit der Weiterentwicklung der Redox-Flow-Zelle.

Da werden die Elektrolyte außerhalb der Zelle gelagert und nur aus 2 Tanks durch gepumpt.

Nur müssten da alle Hersteller an einem Strang ziehen und gemeinsam investieren und sich auf einen Standard zur betankung einigen.
Der "Ladevorgang" könnte dadurch genauso schnell und einfach sein wie Benzin tanken.

Ich glaube nicht, dass an der jetzigen Akku-Technik innerhalb der nächsten Jahrzehnte ein Quantensprung vollzogen wird.
 
Ich frage mich ob nicht eine Oberleitung mit 600V Gleichspannung die sinnvollste Lösung für dieses Problem wäre - so befremdlich uns das heute auch vorkommen mag...

btw:
Ich glaube nicht, dass an der jetzigen Akku-Technik innerhalb der nächsten Jahrzehnte ein Quantensprung vollzogen wird.
Zitat aus einer Physik-Vorlesung "Ein Quantensprung ist die kleinste messbare Zustandsänderung" ;)
 
750V ist gängiger ;)

Warum befremdlich? gibt es immer noch.

Für PKW würde schon eine längere Oberleitung oder Oberleitungsschiene in regelmäßigen Abständen genügen,
an der man laden kann, ohne auf diese wenigen Park-Ladeplätze angewiesen zu sein.

In der Innenstadt (oder überhaupt) mit Auto an Oberleitung zu fahren wäre schlicht zu teuer von der Wartung und Instandhaltung her.
Und ein Strombabnehmer auf einem PKW ist auch einfach zu *nah* an den Menschen.
 
Für PKW würde schon eine längere Oberleitung oder Oberleitungsschiene in regelmäßigen Abständen genügen,
an der man laden kann, ohne auf diese wenigen Park-Ladeplätze angewiesen zu sein.
Ich finde die Akkutechnik - zumindest derzeit - so ineffizient dass man sie umgehen sollte.

In der Innenstadt (oder überhaupt) mit Auto an Oberleitung zu fahren wäre schlicht zu teuer von der Wartung und Instandhaltung her.
Und ein Strombabnehmer auf einem PKW ist auch einfach zu *nah* an den Menschen.
Ob die Wartung und Instandhaltung von Milliarden Akkus mit hohem Verschleiß billiger ist?
Bei Spannungen unter 1000V sollte die Sicherheit einfach zu gewährleisten sein, außerdem hast du ja selbst gesagt
Warum befremdlich? gibt es immer noch.


Irgendwie sollte man diese ganze Diskussion hier auslagern...
zB "Zukunft der E-Mobilität"
 
Man sieht hier im Tread wieder gut das es mehr ein psychologisches als ein technisches Problem ist. Apple muss wohl anfangen Elektro Autos zu vermarkten damit es klappt.
 
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