Suicide Squad [2016]

Klar hätte ich gerne mehr von Joker und Harley gesehen. Aber da sollte man sowieso einen eigenen Film draus machen. Eigentlich war das schon ganz gut so, dass die nicht zu sehr im Vordergrund waren.
 
Wie man's nimmt. Die Kritiken gehen nämlich eher in Richtung: das hättet ihr uns vielleicht lieber ganz oder gar nicht zeigen sollen, denn das wäre der bessere Film gewesen ;) .
 
So, auch mal gesehen.
Ich saß im riesigen UCI Kino. Alleine :D Komplett leer sonst. Quasi Privatvorstellung. Ich hätte also ohne Hosen gucken können. Tja.

Aber leider: Nur Durchschnitt. Ohne Harley wäre der Film sehr langweilig gewesen. Und die Szenen von ihr kannte man schon aus dem Trailer. Schade. Und Joker eben aufgrund der minimalen Screentime schon eine Enttäuschung. Da kann man dann nicht mal wirklich über die schauspielerische Leistung urteilen. Viel hat man ja nicht gesehen.
 
Ja, leider nur schwacher Durchschnitt. Die Bösen sind nicht wirklich böse, die Guten nicht wirklich gut, die Unbesiegbaren werden besiegt...dazwischen die üblichen Dialoge und Geballer. Seichte Unterhaltung aber nur für Daheim aufm TV. Kino hätte ich bereut. Schade, viel Potential nicht genutzt.
 
Der Unbesiegbare wird in jedem Film am Ende besiegt oder nicht? Ich versteht nicht wie man mit einer anderen Erwartungshaltung an so einen Film ran gehen kann um dann nachher enttäuscht zu werden. :unknown: Ist doch klar, dass es da nur flache Sprüche und Geballer gibt.
 
@War-10-ck:

Stimmt schon. Mich unterhält es halt nicht mehr. Immer die gleiche Story in einem anderen Gewand. Ja und auch bei X-Men Apocalypse ist es das gleiche Schema, wobei ich hier finde, ist es wesentlich besser verpackt. Doch letztendlich auch kein Film den ich mir dutzendfach ansehen kann und immer gut unterhalten bin.

Eigentlich bin ich ein größer Filmfan und habs nicht ganz so mit Bücher. Aber gerade in diesem Genre werde ich wohl wieder mehr zu den Büchern greifen.
 
@Laui:
Man darf auch nicht vergessen, dass das Ende von Filmen wo der "Bösewicht" siegt häufig nur deshalb so eine starke Wirkung hat, weil das eben NICHT Standard ist und daher vom Kinobesucher auch nicht erwartet wird.

Abseits davon liegt es aber nun einmal in der Tradition der gängigen Hollywood-Filme, vorzugsweise das klassische Gut/Böse-Schema zu bedienen - wo Leuten die Gutes tun am Ende der Geschichte Gutes widerfährt und alles Böse bestraft wird... was nicht unwesentlich zum Erfolg des Kinos als typisches Alltagsflucht-Medium beigetragen hat.
Häufig will ein Großteil der Kinobesucher nicht mal daran erinnert werden, wie albern dieses Hollywood-Klischee gerade in Actionfilmen ist (man denke nur an den Misserfolg vom gerade auf dieser Metaebene großartigen "Last Action Hero", wo der Bösewicht sogar darüber lamentiert, dass die Bösen im Film nicht gewinnen können aber sehr wohl in der realen Welt und wo am Ende *SPOILERALARM* die in der Realität eigentlich tödliche Schusswunde des Helden bei der Rückkehr in die Filmwelt zu einem kleinen Kratzer wird ;) ).
 
Habe mir jetzt den Film reingezogen, weil es so viel Aufwand wegen dem gab und muss sagen, dass ich extrem enttäuscht war. Deadpool war um vieles cooler und witziger
 
Der ganze Film war ein durchschnittlicher Hollywoodschinken. Einmal haben sie aber doch geschafft, mir ein "Oh, niiiice!" zu entlocken:
Der Moment, in dem El Diablo mal kurz auf "Unbesiegbares Monster? Jo, kann ich auch!" :D
 
Ich hätte mal ins Kino gehen sollen. Toller Film. 9/10

Sehr schöner Humor und eine tolle Harley Quinn. Das Gemecker wegen dem Joker kann ich nicht nachvollziehen, denn der war kein Teil des Main Casts, sondern hatte Cameo Auftritte und davon sehr viele. Der Humor hat gepasst, wäre schlimm gewesen, wenn es ein völlig ernst gemeinter Film geworden wäre. Hätte gar nicht gepasst.
 
Ich finde halt, wenn man Harley rausnimmt, ist der Film wirklich Müll. Er wird nur rein durch sie getragen. Blöd ist daher, dass man sämtliche Szenen mit ihr schon im Trailer gesehen hat.
 
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