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Könnte man dieses Setup auch direkt an einen Fernseher anschließen? HDMI hat das Board ja anscheinend.

Klar geht das. Aber das brauchst Du nur für die Installation, wenn die durch ist kann der an sich in den Keller und braucht nur LAN und STrom ;) Administrioeren denn via RDC, solltest Du WHS2011 nehmen aus Windows raus, bei Linux und Co könntest Du auch Teamviewer benutzen.
 
Servus Volks,

ich hab hier ein und ein . In dem Gehäuse ist ein bereits ein Open-Frame Netzteil und 4 Hot Swap Einschübe. Das Board läuft mit 4GB DDR3 RAM und zZ. einem Mischbetrieb aus WD Green/Red Platten.

Und das Chenbro Gehäuse passt mit 14x26x26cm definitiv in die Komode.

Auf der Kiste lief Debian, hab dann FreeNAS probiert und muss sagen, ZFS ist der Shit :beer:
Wobei ich noch nicht zum Benchmarken und zum testen mit Illumos gekommen bin.

Kann auch noch nichts über die Skalierbarkeit meines Systems sagen, da das Netzwerk bei mir nicht ausgebaut ist/wird und dementsprechend wenige Clients auf den Server zugreifen.


Nachtrag:

Wie groß soll das ganze Server Projekt werden?

Denkst du nur an den heimischen Bereich oder willst du andere Leute auf die Sachen bzw. selbst von außen auf den Server zugreifen?

Ich würde daher ownCloud und Seafile in die Runde werfen.

Je nach Größe würde ich für Teamspeak einen vServer empfehlen. 8€ im Monat für ein System, welches unangetastet bleibt, während du deinen Heimserver pflegst sind recht wenig.
Um die Datensicherheit musst du dich auch weniger kümmern. Bei einigen Hostern werden jeden Tag komplett Backups gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
was hast du bezahlt? Sollten ja so ca. 160€ für Gehäuse, 60€ für das Board mit CPU und 40€ für die 4G RAM gewesen sein, also 260€. Damit 20€ teurer als "meine" Intel-Lösung mit "schlechterem" Board, dafür aber besserem Netzteil und schnellerer CPU.
 
Von dem E350 sollte man sich keine allzu großen Wunder erwarten. Ich hab einen E450 und 4GB Ram in einem HP Netbook. Sicherlich ausreichend schnell, aber für einen Server sehr schmal definiert. Solange das Ganze mehr oder weniger nur als NAS fungiert sicherlich OK, sobald aber andere Aufgaben hinzu kommen wird es sehr zäh werden.
 
ich nutze einen E350 als MPC und NAS.
Als NAS völlig ausreichend.
MPC mit XBMX geht auch, nur bei der Bluraywiedergabe gibts Probleme.
Allerdings, als ich mir das Teil gekauft habe gab es keine Alternativen.
Heute gibt es nen bezahlbaren i3 oder bestimmt auch was von AMD das wenig Strom verbraucht und schneller ist.
Ist dann aber auch wieder die Frage des Gehäuses, wenn es ganz klein werden soll wäre vielleicht doch ein e350 besser.
Usw.
 
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  • #26
Die Anzahl und Verfügbarkeit der Boards mit E-CPUs sind aber stark zurückgegangen. Ich hab das nicht so kahl in Erinnerung.

phre4k schrieb:
Ich schließe mich diesem Thread einfach mal an, wenn es okay ist.

Tob dich aus, ich bin sowieso gerade eher am Mitlesen ;)

Edit:
 
stimmt, e450 gab es aber damals schon recht wenige.
Aber wie gesagt, heute gibt es Alternativen die deutlich besser, aber halt auch teurer sind.
 
Ich denke vor allem muss sich der TE im klaren sein was er genau haben will. Soll es "nur" eine FreeNas-Fileserver-Kiste sein die ohne Verschlüsselung arbeitet, so mag ein E350/E450 reichen, sicherlich. Allerdings tut es da auch ein NAS, das kommt alles in allem sicher billiger. Soll es in Zukunft denn "ein bisschen mehr" sein würde ich definitiv Richtung Intel gehen - zumindest der G3220 und ein gescheites Mainboard, das bietet die Option später im Fall der Fälle einfach nur die CPU durch eine leistungsstärkere Variante zu ersetzen und mehr RAM reinzustecken.

Zudem schreibst Du im Eröffnungspost die Schlagworte "GBit" und "100MBit zu langsam". Denn sollte schon ein gescheites Board mit SATA-600 bei. Ggf. Gedanken über USB 3.0 machen, das ist sinnig sollen ab und an mal sensible Daten auf eine externe Platte gesichert werden - ein Raid ist kein Backup... ;) Eine 3TB-Datensicherung über USB 2.0 ist kein wirklicher Spaß ;)
 
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  • #29
Nun, aus diesen Grund bin ich auch gerade eher passiv, denn ich überlege, was ich eigentlich benötige.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass er als Fileserver im Heimnetz dienen soll. NAS scheiden für mich aus, da ich die Gelegenheit nutzen möchte, um mich mit Debian anzufreunden, die Zeit dafür hab ich. Ansonsten wird er eben hauptsächlich für Experimente genutzt, d.h. DHCP-Server, Backupserver, jDownloader, ggf. um Filme für den Fernseher bereitzustellen und es findet sich garantiert noch was anderes. Also insgesamt als Fileserver und für nicht allzu ressourcenhungrige Experimente, darum scheint mir der Pentium passend.

Bezüglich Backup bin ich auch noch am überlegen. Ich hab ja schließlich nur 2x2TB und 1x1TB zur Verfügung. Auf die 1TB Platte käme auf eine etwa 120GB-Partition Debian, der Rest steht im Heimnetz zur Verfügung. Somit bleiben noch die 2TB-Platten von denen ich (mind.) eine im Heimnetz für Musik, Filme, Dokumente etc. zur Verfügung stellen will. Ein Raid brauche ich wohl nicht, da Verfügbarkeit für mich ziemlich irrelevant ist, solang ich die Daten überhaupt noch habe.

Btw: Habe ich eigentlich spürbaren Geschwindigkeitsverlust, wenn ich von meinem PC über Gigabit LAN auf eine Platte im Server zugreife, im Vergleich zum direkten Anschluss der Platte über SATA?

Noch zu den Clients: Im Normalfall nutze nur ich von meinem PC aus die Platten etwa 8-14 Stunden täglich, außerhalb dessen soll der Server also hauptsächlich Aufgaben erledigen, wofür ich meinen Stromfresser nicht dauerhaft laufen lassen will (Backups, Downloads).
 
Btw: Habe ich eigentlich spürbaren Geschwindigkeitsverlust, wenn ich von meinem PC über Gigabit LAN auf eine Platte im Server zugreife, im Vergleich zum direkten Anschluss der Platte über SATA?
.

was ist spürbar für dich?

Ich habe zum e350 NAS über GbitLan ca. 70-80 MB/s. Die Platten hängen via USB3.0 am E350 Board.
Direkt am PC habe ich die Platten noch nicht getestet, dürften aber schon etwas schneller sein, vielleicht 100-120MB/s.

Das aber auch nur wenn ich ne große Datei kopiere.
Hier spürst du womöglich keinen Unterschied.
Aber das kommt auch darauf an wie viel du wie oft kopierst.

Geht es aber um viele kleine Dateien dürfte das via Netzwerk vielleicht langsamer sein.
Nie getestet.
Für die Anwendungsgebiete (als Datengrab) die ich brauche völlig ausreichend.
Wie gesagt, als MPC würde ich mir aber was schnelleres kaufen.

Zum Thema fertiges NAS ist billiger:
Vielleicht ist das heute so.
Aber als ich vor 2-3 Jahren das System gebaut habe gab es kein NAS (trotz GbitLan) das solche Übertragungsgeschwindigkeiten hatte zu dem Preis.
 
Habe ich eigentlich spürbaren Geschwindigkeitsverlust, wenn ich von meinem PC über Gigabit LAN auf eine Platte im Server zugreife, im Vergleich zum direkten Anschluss der Platte über SATA?

Mit typischen 20€ Switches wirst du vielleicht auf 50 bis 60 MB/s Transferrate kommen wenn an beiden Enden starke Maschinen hängen. Dazu noch etwas verzögerte Zugriffszeiten. Spürbar ist der Unterschied garantiert.
 
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  • #32
Hmmm ...

Also viel rumkopiert wird hier nicht. Ab und zu spiel ich mal nen Spiel von der Platte aus, da müssen die Daten nunmal in den RAM geladen werden. Bei 50-60 MB/s hätte ich da schon einige Unterschiede bei den Ladezeiten. Noch seltener sind mal Fraps-Aufnahmen, die dabei auf einer der Platten gespeichert werden müssen, meine Testaufnahme mit 50FPS, die ich gerade mal gemacht habe, hat ne Overall Bitrate von ~650 Mbit/s bzw. 81 MB/s, 90 MB/s wären also schon notwendig, um eine Fraps-Aufnahme auf diesen Server zu machen.

Wenn das wirklich so brachiale Einbuße sind, wie von Emperor beschrieben, lohnt sich die ganze Sache nichtmehr wirklich, das wäre es mir dann nicht mehr wert.

@phre4k
Wenn du noch mitliest, was wäre eigentlich dein Anwendungsbereich? Du hast dich dazu ja noch garnicht geäußert.
 
Zum Thema Speed: je nach Dateigröße liegt die Übertragungsrate im Bereich von 80-115Mb/s in meinem Netzwerk. Wenns schneller sein soll/muss musst Du weitere Netzwerkkarten einbauen, hier müssen aber auch das BS und die Treiber die Methodik (Port Trunking) unterstützen....
 
@phre4k
Wenn du noch mitliest, was wäre eigentlich dein Anwendungsbereich? Du hast dich dazu ja noch garnicht geäußert.
Auf das Ding kommt wahrscheinlich ein Debian 7.3 drauf.

Cloud-Speicherplatz im LAN (owncloud?), kleinere Webanwendungen mit NGINX (DokuWiki), Samba/NFS, Medienserver, eventuell direkt am TV zum Filme gucken oder mal ne kleine Runde kleine Spiele spielen (Don't Starve, NfS2, Bastion, FEZ, Hotline Miami... kleinere Sachen halt für die mittlerweile ne integrierte GraKa ausreicht). Einen i3 braucht das Ding auf jeden Fall, denke ich.

Halt damit meine Freundin und ich gleichzeitig auf unsere Daten zugreifen können und nicht immer USB-Sticks hin und her tragen müssen. Mittlerweile ist das Budget aber auf Mitte 2014 "verschoben" worden (ich kaufe mir das Ding aber vermutlich dann doch früher alleine), deswegen halte ich mich gerade zurück. Versuche aber schon vorher mal auszuloten, was es so gibt und wie teuer das ist.
 
Ab und zu spiel ich mal nen Spiel von der Platte aus, da müssen die Daten nunmal in den RAM geladen werden. Bei 50-60 MB/s hätte ich da schon einige Unterschiede bei den Ladezeiten.

klar.
man zockt man auch nicht von ner Netzwerk-HDD...
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #36
Bei einer vernünftigen Übertragungsrate spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Soll ja Leute geben, die ihren Rechner von einer Netzwerkplatte aus booten ;)
 
Mit Thin-Clients zockt man i.d.R. nicht und beim PXE-Boot wird auch oft alles in den RAM geladen oder lokal kopiert.

Zocken über Netzwerk würde mir aufgrund der Latenzen (30ms Ping, 10ms Samba/NFS, 10ms Festplatte) noch weniger Spaß machen als eh schon durch die Transferraten (60-80MB/s vs. 120MB/s)...
 
Bei einer vernünftigen Übertragungsrate spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Soll ja Leute geben, die ihren Rechner von einer Netzwerkplatte aus booten ;)

es soll auch Leute geben die bauen sich ne Anhängerkupplung an den 911er...

Im Ernst, wie bereits erwähnt, Zugriffszeiten sind das Problem.
 
Einen Ping von 30 schafft man nichtmal mit 50 Meter langen CAT3 Kabel mit einem 15 Jahre alten 10 mBit Hub. Die Latenzen werden und können keinesfalls das Problem dabei sein. Die geringeren Transferraten hingegen sind bei Spielen die oft und viel Laden (Open World, ...) eher ein kleines Problem. Einzig das Szenario was vom Themenstarter angesprochen wurde ist wirklich problematisch: Das direkte abspeichern von Fraps-Mitschnitten auf der Netzplatte. Da kommen bei Full-HD gerne mehrere Gigabyte schon bei wenigen Minuten langen Mitschnitten zusammen. Windows wird nur solange cachen bis der RAM voll ist. Ich glaub auch nicht das sich viele Spiele einfach so auf eine Netzwerkfestplatte installieren lassen.
 
Nennen wir es nicht Ping, sondern Latenzen und Netzwerk-Overhead. WLAN hat sowas übrigens auch.
 
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