Suche Linux für EFI-Tablet

Mit dem Debian-Multiarch-Installer installiert sich doch automatisch der 32-bit-EFI-Loader mit, da brauchst du gar nichts mit GeoGebra-Stick drehen. Ich zitiere noch mal aus alter_Bekannter's Link:
The multi-arch installation media [...] include the UEFI boot loaders neceesary for both i386 and amd64 boot. By selecting "64-bit install" from the initial boot menu, debian-installer will install a 64-bit (amd64) version of Debian. The system will automatically detect that the underlying UEFI firmware is 32-bit and will install the appropriate version of grub-efi to work with it.

Die Multi-Arch-Installations-CD findest du hier:
gefunden über debian.org → Download → Download CD/DVD images using HTTP or FTP → Official CD/DVD images of the "stable" release → multi-arch

Wenn das mit dieser Kurzanleitung für dich nicht machbar ist, ist es vielleicht nicht die beste Idee, selbst auf dem Tablet Linux zu installieren – Die Anleitung ist nämlich nachvollziehbar, für jemanden der sich ein ganz kleines bisschen mit Linux auskennt.

In dem Falle würde ich diese Informationen jemandem in die Hand drücken, der Linux-Installationen öfters durchführt. Vielleicht kannst du ja mal bei deinem lokalen Hackerspace vorbei schauen oder bei einer , die Leute sind da recht hilfsbereit. Insbesondere in Großstädten findet sich eigentlich schnell ein hilfsbereiter Linuxer, wenn du denen ne Flasche Bier mitbringst hast du innerhalb von ner halben Stunde Linux auf dem Ding ;)
 
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bietet denn überhaupt debian eine touchscreen-umgebung wie ubuntu touch oder android oder eben win 10? Wenn nicht ja dann kannste auch Windows 98 installieren, wirst aber nicht glücklich damit
 
Naja noch ein einfacher Weg den man versuchen könnte wäre einfach Debian minimal zu installieren und dann die Paketquellen durch die von Ubuntu ersetzen wenns da so gute Unterstützung gibt.

Ich weiss allerdings nicht wie beschissen der generelle Hardwaresupport bei Tablets ist, das könnte problematisch sein. Allerdings sagt einem der Installer für gewöhnlich exakt was man suchen muss. Also wenns geht, gehts so wahrscheinlich am einfachsten.
 
bietet [...] debian eine touchscreen-umgebung wie ubuntu touch oder android oder eben win 10?

Das hat mit Debian bzw der Wahl der Distribution weniger zu tun als vielmehr mit dem Desktop Environment. Gnome , aber KDE hat wohl nen extra Touchscreen-Modus und auch Unity soll via Touchscreen recht gut bedienbar sein. Unity lässt sich ja über Umwege auch auf Debian installieren und Ubuntu lässt sich auch über Umwege auf dem Tablet installieren.

Android ist aber ein gutes Stichwort, vielleicht lässt sich ja Android-x86 draufpacken. Das ist aber noch fummeliger als ein normales Linux und hat natürlich auch keinerlei richtige Anwendungen.

Wenn nicht ja dann kannste auch Windows 98 installieren, wirst aber nicht glücklich damit
Windows 98 kann man auf dem Tablet natürlich nicht installieren, mangels UEFI und Treibern für so ziemlich alles. Nur zur Ergänzung, falls jemand über Google auf diesen Thread kommt und das wirklich ausprobieren will ;)
 
richtig, das war och ein Scherzelei,

Android = frickelei richtig, aber machbar

Habe selber mal so einen Thread eröffnet bzgl. Touchscreen Linux Arten. Ganz ehrlich, Unity ist doch noch mehr Desktop als Touchscreen, gleiches gilt für KDE, Gnome und erst recht alle anderen Umgebungen/Fenstermanager. Gut persönlich ist wohl Unity noch das beste Win 10 Pendant,

aber warum nicht Ubuntu Touch mal eine Chance geben?
Ubuntu, sry alle Shuttleworth-Hater, bietet den besten Linux-Support
 
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  • #26
Also alles in allem sagt ihr mir, dass es derzeit einfach kein fertiges Linux-System gibt, das ich selber drauf bringen könnte, richtig? Schade. Könnte mir vorstellen, dass es außer mir noch einige gibt, die so ein Tablet gerne unter Linux nutzen würden, das aber einfach nicht selber hin kriegen.
 
Ok zugegeben, ich habe noch nie die Android ISO auf ein Tabelt installiert, aber es müsste so gehen
Die EFI fähige Android Version auf ein Stick bringen
Mittels Unetbootin, mal so als Tip rausgehauen, gibt sicher besseres
Ins Tablet Bios kommen
Google nach "Mit dem Tablet ins Bios kommen"

edit: bei 64bit brauchst du die img bzw. android-x86_64-5.1-rc1.img

und unter windows gibt es sicher eine menge iso/img to usb programme
 
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Also alles in allem sagt ihr mir, dass es derzeit einfach kein fertiges Linux-System gibt, das ich selber drauf bringen könnte, richtig?
Doch, das geht schon, wir haben dir die Anleitungen dazu schon verlinkt. Man sollte halt schon mal die eine oder andere Linux-Distribution installiert haben, sonst wird's nicht ganz so einfach.

Deshalb mein Tipp mit der LUG oder dem Hackerspace, da gibt's viele, die gerne basteln und den einen oder anderen Kniff kennen. Ich würde dir gerne eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben, aber ich besitze das Tablet selbst nicht und will mir auch nicht extra eines kaufen ;)

Bin eher so der Laptop-Mensch, ich habe den Sinn von Tablets selten verstanden. Gibt nur ganz bestimmte – beschränkte – Anwendungsfälle und zu deren Zielgruppe gehöre ich nicht.

Könnte mir vorstellen, dass es außer mir noch einige gibt, die so ein Tablet gerne unter Linux nutzen würden, das aber einfach nicht selber hin kriegen.

Linux ist benutzerfreundlich, es sucht sich nur die Benutzer aus, zu denen es freundlich ist ;)
Es gibt sicher auch Menschen, die gerne Windows 10 auf Android-Tablets nutzen würden, aber auch das geht in 99% der Fälle nicht oder nur sehr eingeschränkt.

Debian würde ich allerdings Android vorziehen, letzteres ist noch mehr Gefrickel als Linux auf deinem Tablet eh schon ist. Wenn dich die Datenschutzeinstellungen von Win10 stören, gibt's ja genügend Tools, die Milderung versprechen.
 
Man darf halt nur nicht aufgeben bevor mans versucht hat.:unknown:

Wo liegt das Problem?
Meinen Vorschlag durchzuführen dauert nicht annähernd so lange wie eine Windowsinstallation. Sofern deine Internetverbindung schnell ist natürlich, in dem Fall wird nämlich so gut wie nichts vom "Installationsmedium" installiert.
 
Also alles in allem sagt ihr mir, dass es derzeit einfach kein fertiges Linux-System gibt, das ich selber drauf bringen könnte, richtig?
Ich kann nicht einschätzen, wie kompliziert eine Tablet-Installation ist. Auf Notebooks und normalen Desktop-PCs hab ich schon die verschiedensten Distributionen installiert. UEFI ist aber nicht ganz trivial, und mobile Geräte sind meist irgendwie verdongelt.

Linux auf Tablets ist vermutlich aufgrund der Existenz / Dominanz von Android nicht so verbreitet. Es ist mit größeren Problemen (z.B. Treiber) bei der Installation zu rechnen.

Der nächste Punkt ist, dass Touchdisplays auch noch nicht im Fokus der Entwicklungen liegen. Neben Ubuntu Touch gibt's noch , was aber wohl (auch) noch in den Kinderschuhen steckt.

Also mein Rat an Dich:
Bevor du Linux auf ein Touchpad pressen willst, lern Linux erst mal kennen und damit umzugehen. Und das machst du am besten auf einem Desktop-Rechner oder einem Notebook, aber nicht auf einem mobilen Gerät.
 
eine Desktop-Umgebung/OS macht mE genauso wenig Sinn auf einem Touchscreen-Gerät ala Tablet wie umgekehrt eine Touchscreen-Umgebung/OS auf einem Desktop-PC
Auf ein Tablet gehört mE in erster Linie Android, Windows 10 oder Ubuntu Touch, sollte es noch weitere Exoten oder Versuche geben von mir aus auch das. Jedes andere OS benötigt Maus und Tastatur, da lege ich mir kein Tablet an.
 
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  • #33
Naja noch ein einfacher Weg den man versuchen könnte wäre einfach Debian minimal zu installieren und dann die Paketquellen durch die von Ubuntu ersetzen wenns da so gute Unterstützung gibt.
Klingt jetzt irgendwie ganz einfach - wenn man weiß, wie das geht. Meine Erfahrung mit Linux beschränkt sich auf die Installation von Ubuntu, Mint und OpenSuse, also fertige Pakete, die praktisch alles selber machen, wenn man mal ne Partition zugewiesen hat. Ansonsten bin ich mit Windows vertrauter, traue ihm halt nicht und möchte weg davon.
 
Jep, Arch ist zum Linux lernen super. Wobei auch die Debian-Netinstall oder Debian Testing/Sid schon anspruchsvoller als Ubuntu, Mint und SUSE sein sollte.
 
Ich würds mit ner Debian-Netinst ausprobieren. Das Ding überfordert dich nicht wirklich (wie Arch oder Gentoo es gern machen) und hat vernünftige Standard-Preconfigs, außerdem sollte UEFI bei Jessie (also Debian 8) auch im 32bit-Modus funktionieren, wenngleich ich schon ewig kein 32bit-System mehr installiert hab.

Dir sollte halt klar sein, dass aufgeben auf halber Strecke nicht ganz funktionieren wird. Wenn du dir erstmal die Festplatte für Linux repartitioniert hast, muss entweder Linux fertig installiert werden oder Windows komplett neu - niemand hat gern ein Stück unverwendbarer Hardware in der Gegend rumfliegen. Insofern halte ich es an der Stelle mit phre4k - der lokale Hackerspace freut sich über ein paar Freibier und wird dir im Gegenzug sicher umfassend helfen.
 
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  • #37
Hallo Metal Warrior, ich habe mich vor ein paar Tagen bei der Debian-Community per Email nach der passenden Distro erkundigt, bekomme aber keine Antwort. Scheint nicht so einfach zu sein.
Ich denke, das wars dann. Dank an alle, die versucht haben, zu helfen.
 
@OlgaB:
Die Frage von phre4k ist durchaus berechtigt - per Mail an die Community, evl. sogar an die Dev-Mailinglist wird dir keine Antworten bescheren, eher gezielte Missachtung. Auch ist es gut möglich, dass es mit deiner Hardware noch niemand probiert hat oder diejenigen, welche es gemacht haben, es für zu umständlich halten, um es einem Laien zu erklären. Oder aber es ist so einfach, dass dir ein paar gezielte Google-Suchen weiter helfen würden - die Möglichkeiten sind durchaus vielzählig. Deshalb ja der lokale Hackerspace; die wissen meist, was sie können und können auch direkt abschätzen, wie hoch der Aufwand wird.

Ansonsten möchte ich dir gerne den Tipp wiederholen, der anfangs schon gebracht wurde: Probier Linux erstmal auf einer Standard-Maschine aus, bevor du dich an Hardware spielst, die du so einfach nicht manipulieren kannst. Raspberry Pis (Version 2) eignen sich da gut und sind sehr preisgünstig - für knappe 60 Euro hast du da nen vollwertigen Rechner mit einem Linux deiner Wahl, an dem du viel ausprobieren kannst.
 
Raspberry Pis (Version 2) eignen sich da gut und sind sehr preisgünstig - für knappe 60 Euro hast du da nen vollwertigen Rechner mit einem Linux deiner Wahl, an dem du viel ausprobieren kannst.

Nicht ganz korrekt, die GNU/Linux-Distribution muss schon Treiber für den Raspi mitbringen und auf dem ARM-Kern lauffähig sein.
 
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