Suche Bezeichnung für Steckdose (2x Außenleiter, 1x N, 1x PE)

Sibi

Bekannter NGBler
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Hi zusammen,
habe die Anfrage von einem Kumpel bekommen, was das für eine Steckdose sein könnte.
Habe diese selber noch nicht gesehen. Dachte zuerst an Perilex, ist es aber nicht.

4 Adrig angefahren
2x Außenleiter
1x N
1x PE

Ist im Keller montiert.
Jemand schon mal sowas gesehen?

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Keine Ahnung von Elektrik. Hab trotzdem mal im Netz gestöbert. Kann das so etwas sein:







noch ein Fundstück:



 
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4 Adrig angefahren
2x Außenleiter
1x N
1x PE
Hast Du hier nur auf die Adernfarben geschaut oder auch die Belegung geprüft? Gerade bei Altbauten hätte ich ziemlich wenig Vertrauen, dass blau auch tatsächlich N ist.

Was habt ihr mit der Dose vor? Wüsste zumindest kein Gerät, welches so einen Stecker hätte.
 
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  • #4
Habe ich gemessen mit einem Duspol (2pol.).

Grundsätzlich gebe ich dir aber recht. Hätte auch eher 3*L und PEN erwartet.
Kann auch falsch Verdrahtet sein. Alles möglich.

Haben nichts damit vor. War nur eine Idee umzurüsten auf CEE.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du die dritte Phase nicht in der Dose hast (vieradriges Kabel), dann ist das Umrüsten auf CEE eine ziemlich schlechte Idee. Theoretisch wäre es möglich, einen mit drei Phasen zu montieren für reinen Drehstrom, aber in Bezug auf die Adernfarben ist das auch nicht gerade richtig und der vierpolige Stecker (wohl als Ersatz für den alten gedacht) hat sich auch nicht so wirklich durchgesetzt. Für den fünfpoligen Stecker fehlt dann der Neutralleiter, also auch nicht machen.

In meinen Augen ist die gefundene Dose ganz einfach überholt und mit gutem Gewissen zu nichts mehr zu gebrauchen, außer sie zu einer normalen Steckdose umzurüsten.
 
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  • #6
Bin vom Fach, keine Sorge. Da wird nichts gebastelt. Verteiler sitzt auch direkt hinter der Wand der Steckdose. Da lohnt sich Pfuschen nicht.
Mir ist so eine Dose eben nur nicht untergekommen und wollte wissen, für was die evtl mal gewesen sein könnte.
 
Die Anordnung der Pins scheint da ähnlich zu sein. Allerdings dürften schweizer Geräte ziemlich schnell abbrennen, wenn sie an diese Steckdose angeschlossen werden. Als kleiner Trost bleibt, dass es wenigstens nicht lebensgefährlich für den Anwender ist.
 
Interessant, nie gesehen.
CEE-Dosen ohne N kamen mir aber schon oft unter, wo der "Bauerntod" durch eine solche ersetzt wurde. (Authentisch ist das aber nur mit 500/1000mA FI oder klassischer Nullung :D)

Der fehlende N fällt meist auch keinem auf, bis man mal einen Verteiler, Herd oder E-Auto ansteckt - und beim Herd dann zwei Kochplatten zusammen funktionieren, alleine aber nicht :T


Kann sich von euch jemand 2L + N + PE erklären?
Heute würde das Sinn machen für autarke Kochfelder, so was gibt's aber noch nicht lange.
Ich bin mir recht sicher dass das nicht so sondern als 3L + N vorgesehen war - damals gab es vermutlich noch gar keinen FI sondern nur klassische Nullung und somit gingen damit sogar asymetrische Lasten wie Herde.
 
Also ich kenne diese Stecker/Dosen schon aus DDR Zeiten. Waren für Lichtstrom, nicht Kraftstrom.
 
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